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Fachkraft für Entwicklungsförderung - Ausbildung

Die Ausbildung findet in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Essen statt.
Alle Bausteine werden nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Sensorische Integration (DGfSI) durchgeführt und sind von dieser anerkannt.

Fachkraft für Entwicklungsförderung - Ausbildung

Immer häufiger fällt es Fachkräften in Kindertagesstätten auf, dass sich Kinder mit grundlegenden Fertigkeiten schwer tun. Manchen gelingt der Umgang mit Schere und Stift nicht, andere sind motorisch unruhig oder haben große Probleme, die Grenzen ihres Gegenüber wahrzunehmen und zu respektieren. Dadurch entstehen oftmals Fragen bzgl. dieser Verhaltensweisen:

Ziel:

Die Zusatzqualifikation soll befähigen:

Die Themenschwerpunkte werden sein:

Als Abschlussprüfung der Zusatzqualifikation erstellen die Teilnehmer eine Hausarbeit zu einem vorher gemeinsam erarbeitetem Thema. Nach erfolgreichen Abschluss erhalten sie ein Zertifikat.

Leitung: Birgit Pammé & Dr. med. Ulrich Kohns
Referententeam Karin Hirsch-Gerdes, Jennifer Peters, Heike Pöppinghaus, Katrin Weimer, Jens Werner
Zielgruppe Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
Gesamtdauer 9 Tage mit insgesamt 80 UE in max. 4 Jahren
in Kooperation mit: dem Kinderschutzbund Essen

Hinweis:
Jeder Baustein ist eine in sich abgeschlossene Einheit, die einzeln belegt werden kann. Inhaltlich sollten bei der Absolvierung der gesamten Ausbildung aber die Bausteine 1 und 2 zuerst belegt werden.

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1. BS: Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen

Was ist nur mit unseren Kindern los? Sie fallen immer häufiger durch unterschiedliche Probleme im Kindergartenalltag auf, die Ursachen für ihr Verhalten sind hierbei oft unklar. In diesem Seminar wollen wir Gründe für unterschiedliche Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen aus Sicht der Wahrnehmung klären und Hilfestellung für den Umgang mit diesen Kindern vermitteln.

Termine/Dozenten/Gebühren
Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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2. BS: Bedürfnisse des Kindes - Wenn das Kindeswohl in Gefahr ist!

Risiken und Gefahren beim Prozess des Aufwachsens von Mädchen und Jungen entstehen selten von heute auf morgen. Sie kündigen sich oft genug frühzeitig an. Damit ungünstige Entwicklungsverläufe oder belastende familiäre Situationen frühzeitig erkannt werden und Kindeswohlgefährdungen entgegen gewirkt werden können, braucht es auf Seiten der Pädagogen Fachkenntnisse Gefährdungspotentiale zu erkennen, einzuschätzen und zu handeln. Wichtig sind neben der Wahrnehmung von Gefahren auch die Fähigkeit die Veränderungsbereitschaft und die Möglichkeiten von Eltern (und Kindern) einzuschätzen. Gelingt es nicht, gemeinsam mit den Eltern, zu einer Verbesserung der Situation beizutragen oder gibt es Gefährdungen die sofortige Schutzmaßnahmen für das Kind verlangen, so kommen Handlungsverpflichtungen nach §8a SGB VIII ins Spiel.
All diese Themen werden vor dem Hintergrund der beruflichen Rolle des Erziehers behandelt.

Definition und Ursachen von Entwicklungsstörungen

Die Beurteilung ob eine Entwicklung gestört ist, darf nicht willkürlich, nach eigenen Vorstellungen erfolgen. Die Feststellung einer Entwicklungsstörung setzt die Kenntnis der Definitionen von normaler Entwicklung voraus. Ab wann kann von Entwicklungsstörungen gesprochen werden?
Entwicklungsstörungen "fallen nicht einfach vom Himmel"! Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, denn die Entwicklung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Diese können im Kind selbst oder in seiner Umwelt liegen. Fehlen die notwendigen Voraussetzungen für eine gute Entwicklung kommt es zu Entwicklungsstörungen.
Bei der Festlegung der notwendigen Interventionen bei Entwicklungsstörungen muss zu Anfang die Frage "Was nützte und was schadete der Entwicklung des Kindes?" beantwortet werden.

Termine/Dozenten/Gebühren
Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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3. BS: Feinmotorik

"kein Interesse am Malen, Schwierigkeiten bei der Stifthaltung, verzögerte Malentwicklung, mangelnde oder zu hohe Kraftdosierung." All diese Beobachtungen machen Erzieher immer häufiger im Kindergarten. Doch was ist noch "normal", und wie kann ich Kinder auf dem Weg zur Vorbereitung auf den Schulalltag im Bereich der Feinmotorik und Stifthaltung gezielt fördern und unterstützen?

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Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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4. BS: Entwicklung und Förderung der Sprache

Wie entwickelt sich die Sprache in den ersten Lebensjahren? Was ist normal und was nicht? Was tun, wenn die Kommunikation nicht gelingt? Wenn die Sprache auffällig ist? Wie kann ich die Kindersprache im Alltag bzw. im Kindergarten fördern? Diesen Fragen werden wir in diesem Seminar nachgehen und sie sowohl theoretisch, als auch durch praktische Übungen und Videosequenzen näher beleuchten.

Schwerpunkte werden hierbei sein:

1. Sprachentwicklung der ersten Lebensjahre (0-6 Jahre):

2. Die Förderung der o.g. Bereiche und Übertragung in den pädagogischen Alltag.

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Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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5. BS: Normalentwicklung / Förderung von Kindern unter 3 Jahren

Was ist in welchem Alter normal, was ist vielleicht nur "Charakter" oder Vorliebe? Ab welchem Zeitpunkt handelt es sich um eine Entwicklungsverzögerung und eine therapeutische Unterstützung sollte angedacht werden?

Portfolio / Dokumentation

Damit Kinder individuell und angemessen gefördert werden können, ist eine strukturierte Beobachtung unabdingbar. Die Portfolio-Methode macht es den Erziehern möglich, auf eine wertschätzende Art systematisch und übersichtlich zu dokumentieren, wie jedes Kind lernt und was es bereits kann. So können Lernprozesse verdeutlicht werden, auf Grund dessen eine anregende Umgebung geschaffen werden und darüber hinaus kann das Portfolio als Grundlage für Elterngespräche genutzt werden.

Termine/Dozenten/Gebühren
Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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6. BS: Elternarbeit

Da Kindertagesstätten familienergänzend arbeiten, nimmt die Elternarbeit einen hohen Stellenwert in der alltäglichen Arbeit ein. Die Erzieher sollen möglichst transparent über den Alltag und die Entwicklung des Kindes berichten. In regelmäßigen Elterngesprächen tauschen sich Eltern und Erzieher gemeinsam aus. Sie sprechen über den Entwicklungsstand des Kindes und setzen gemeinsam neue Vorgehensweisen fest. Schwierigkeiten entstehen, wenn die Ansichten der Beteiligten im Hinblick auf diese Aspekte gegenläufig sind.

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Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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7. BS: Fördermöglichkeiten im Kindergartenalltag

Kinder erleben die Welt vor allem über die Sinne. Sie brauchen Spielmaterialien, die variationsreiche Erfahrungen ermöglichen und alle notwendigen Bereiche ansprechen. Das heutige Spielangebot ist vielfältig und überwältigend. Daher ist es hilfreich, die Entwicklung des kindlichen Spiels und die verschiedenen Spielformen der Kinder zu kennen.

Ziel der Fortbildung ist eine Zusammenstellung von Ideen für den Kindergarten-Alltag: Wie kann ich auffällige Kinder im Kindergarten-Alltag und im Gruppengeschehen gezielt fördern? Welche Materialien biete ich an und worauf sollte ich achten?

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Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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8. BS: Abschluss / Prüfung

Im letzten Baustein beschäftigen wir uns intensiv mit der Umsetzung der bereits gelernten Inhalte und den gezielten Fördermöglichkeiten im Kindergartenalltag. Fallvorstellungen und Videoanaly-sen von "eigenen Fällen" sind möglich.

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Kursort: ZiFF, Essen
Zielgruppe: Erzieher, Pädagogen & alle angrenzende Berufsgruppen
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