Nach dem Ende des 7. Bausteins ein Gruppenbild mit dem Dozenten Dr. Rosero (mitte hinten)

Zertifikatsvergabe durch Dr. Rosero nach dem 7. Baustein des Verhaltenstherapeutischen Trainings.

Das ZiFF gratuliert herzlich den neuen TrainerInnen. Wir wünschen viel Erfolg, Euch und Euren Patienten.

Ihr wart eine tolle Truppe. Sehr motiviert, sehr lustig und laut ;-). Viel Erfolg mit Euren neuen „Skills“!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Mit dem heutigen Tag hat Dr. Rosero im ZiFF in Essen fast 360 TrainerInnen ausgebildet und die Qualität der Ausbildung hat sich rumgesprochen, auch bei den verordnenden ÄrztInnen.

Im ZiFF wird die Ausbildung zur individuelle verhaltenstherapeutische Behandlung nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapeutisches Training (DGfVT) durchgeführt.
Diese Fortbildung zum verhaltenstherapeutischen Training hat seine Wurzeln in dem Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP) und bezieht sich auf Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren mit folgenden Verhaltensauffälligkeiten:

  • Hyperkinetische Störungen oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen
  • Oppositionelle Verhaltensstörungen vor allem gegenüber Erwachsenen
    (Eltern, Erzieher, Lehrer)
  • Kombination aus hyperkinetischen und oppositionellen Verhaltensstörungen.

Das Therapieprogramm ist ein flexibles System aus verschiedenen Therapiekomponenten und einzelnen Therapiebausteinen, die entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen des Kindes, seiner Familie, des Kindergartens oder der Schule miteinander kombiniert werden können. Kinder mit externalisierenden Verhaltensauffälligkeiten haben in der Regel erhebliche Probleme in mehreren Funktions- und Lebensbereichen.

Eine wirkungsvolle Behandlung zur Verminderung und Begrenzung der Problematik beinhaltet die Kombination verschiedener Interventionen:

  • Verhaltens- und Interaktionsdiagnostik mittels Fragebogenverfahren
  • Videoaufnahme von Interaktionssequenzen
  • Gemeinsame Videoanalyse von Interaktionssequenzen
  • Erarbeitung eines Störungskonzeptes

Nach der Problemdefinition und der Entwicklung eines gemeinsamen Störungskonzeptes folgen Interventionen, die impulsives oder oppositionelles Verhalten in umschriebenen Situationen durch konsequente Anwendung von pädagogisch-therapeutischen Maßnahmen ändern sollen.

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