Neuroanatomie & Neurowissenschaften – Grundlagen verstehen

Therapeutische Prozesse basieren auf der Funktionsweise des Nervensystems. Neuroanatomie und Neurowissenschaften liefern die strukturellen und funktionellen Grundlagen, um Erwerb, Veränderung und Wiedererlangen von Fähigkeiten fachlich einzuordnen.

Vom Verstehen zum Handeln - neurobiologische Prozesse in der therapeutischen Praxis

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 04.12.2026
Freitag, den 17.09.2027

Neurologische Grundlagen bilden die Basis jeder therapeutischen Arbeit.
Diese Fortbildung verbindet neurobiologisches Verständnis mit konkreter therapeutischer Anwendung.

Im Mittelpunkt stehen die Funktionsprinzipien des Nervensystems sowie die neurobiologischen Prozesse, die Lernen, Veränderung und Regulation ermöglichen.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktionsprinzipien des Nervensystems therapeutisch einordnen
  • Lern- und Veränderungsprozesse neurobiologisch verstehen
  • Sensorische Verarbeitung von Reizaufnahme bis Bewegung ableiten
  • Integration auf verschiedenen neuronalen Ebenen differenzieren
  • Feedforward- und Feedback-Mechanismen fachlich einordnen
  • Neuroplastizität und Transferprozesse als Grundlage therapeutischer Veränderung einordnen
  • Motivation, Aufmerksamkeit sowie emotionale und autonome Regulationsprozesse neurobiologisch bewerten

Neurologisches Wissen bildet die Grundlage für professionelles therapeutisches Entscheiden und Argumentieren. Der Kurs macht nachvollziehbar, wie Lernen entsteht, warum Wiederholung, Variation und Kontext wirksam sind und welche Rolle Motivation, Aufmerksamkeit und emotionale Sicherheit spielen.
Theoretische Grundlagen werden konsequent mit therapeutischen Fragestellungen verknüpft, sodass neurologische Prozesse nicht abstrakt bleiben, sondern praxisrelevant eingeordnet werden können.

Aufbauend auf diesen Grundlagen werden im Kurs die zentralen Zusammenhänge zwischen neuronaler Verarbeitung, Lernen, Motivation und Regulation vertieft. Dabei wird nachvollziehbar, wie sich sensorische Informationen im Nervensystem organisieren, wie Bewegungen vorbereitet und automatisiert werden und welche Rolle Aufmerksamkeit, emotionale Sicherheit und Beziehung für therapeutische Prozesse spielen.

Ein besonderer Fokus liegt darauf, neurologische Konzepte nicht isoliert, sondern als miteinander verknüpfte Prozesse zu verstehen. So werden Lernmechanismen, Belohnungssysteme, emotionale Regulation und das autonome Nervensystem in ihrem Zusammenspiel betrachtet. Ziel ist es, neurologische Grundlagen so einzuordnen, dass sie konkrete therapeutische Entscheidungen fundieren und fachlich begründet werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Neurologische Grundprinzipien und Aufbau des Nervensystems mit Relevanz für therapeutische Praxis
  • Sensorische Verarbeitung und Integration: vom Reiz zur Bewegung auf verschiedenen Ebenen
  • Lernen und Neuroplastizität: Wiederholung, Variation, Kontext sowie Bahnung und Hemmung
  • Aufmerksamkeit, Motivation und Belohnungssysteme einschließlich Dopamin und intrinsischer Motivation
  • Emotionale und autonome Regulation: limbisches System, Stress, Sicherheit und Co-Regulation
  • Therapeutische Gestaltung von Herausforderungen: Timing, Intensität, Emotionen und „Just-Right-Challenge“
  • Bewegungsprogrammierung, Habituation, Sensibilisierung und Transferprozesse in den Alltag

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 15.30 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und neurologische Grundlagen sicher in therapeutisches Handeln übertragen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die neurologische Grundlagen besser verstehen und diese sicher in therapeutische Entscheidungen und Begründungen einordnen möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein fundiertes Verständnis neurobiologischer Prozesse sowie deren Bedeutung für Lernen, Motivation, Regulation und therapeutische Veränderung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Teilnahmevoraussetzungen genannt.

Gebühren: 400,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten System
Opalka, Markus Dr. (Health Science)

Nervale Strukturen gezielt mobilisieren, Zusammenhänge verstehen und therapeutisch sicher anwenden. Der Grundkurs vermittelt ein strukturiertes Vorgehen im Umgang mit peripheren Nerven und neuralen Engstellen.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 29.06.2026
Donnerstag, den 19.11.2026

Dieser Grundkurs vermittelt eine fundierte Einführung in die Mobilisation nervaler Strukturen nach dem Dierlmeier-Konzept und schafft eine klare Grundlage für die therapeutische Arbeit.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und therapeutisch begründen.
  • Längsdehnung peripherer Nerven differenziert verstehen und gezielt anwenden.
  • Direkte Mobilisationen und Manipulationen nervaler Strukturen kontrolliert einsetzen.
  • Grenzflächen, Tunnel und Engstellen des Nervensystems funktionell beurteilen.
  • Neurologische Untersuchung und Diagnostik systematisch in das therapeutische Vorgehen integrieren.
  • Neuroanatomische und neurophysiologische Zusammenhänge für die Praxis nutzbar machen.

Im Mittelpunkt des Grundkurses steht die strukturierte Mobilisation peripherer Nerven sowie der fachlich sichere Umgang mit neuralen Grenzflächen und Engstellen. Behandelt werden sowohl direkte Mobilisationen und Manipulationen als auch die Arbeit an Tunneln und Foramina, in denen Nerven funktionell eingeschränkt sein können.
Ergänzend werden neuroanatomische und neurophysiologische Grundlagen vermittelt und mit neurologischer Untersuchung und Diagnostik verknüpft. Fixationen der Gehirn- und Rückenmarkshäute sowie die Behandlung zentraler Plexusstrukturen werden systematisch eingeordnet. Ziel ist es, ein klares, nachvollziehbares Vorgehen für die klinische Praxis zu entwickeln.


Kursinhalte im Überblick


Besonderheit:
Zur Fortbildung ist in diesem Grundkurs das Fachbuch Mobilisation nervaler Strukturen enthalten.


Kurszeiten:         
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen fundiert erlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Grundkurs geeignet?
Der Grundkurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und in ihre Praxis integrieren möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen die Mobilisation peripherer Nerven, die Arbeit an neuralen Engstellen sowie die Verbindung von Diagnostik, Neuroanatomie und therapeutischer Anwendung.

Gibt es begleitende Kursunterlagen?
Zum Kurs gehört ein umfangreiches, vom Dozenten verfasstes Fachbuch, das die Inhalte strukturiert begleitet und vertieft.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
Stade, Martin

Nervale Mobilisationen vertiefen, komplexe Zusammenhänge sicher erfassen und therapeutisch erweitern. Der Aufbaukurs führt das MNS-Konzept konsequent über den Grundkurs hinaus.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 19.03.2026
Donnerstag, den 18.02.2027

Der Aufbaukurs vertieft das Dierlmeier-Konzept der Mobilisation nervaler Strukturen und erweitert das therapeutische Vorgehen auf komplexere Fragestellungen der nervalen Behandlung.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Manipulationen fachlich differenziert einordnen und kontrolliert anwenden.
  • Zusammenhänge zwischen peripherem, autonomem und zentralem Nervensystem therapeutisch nutzen.
  • Schmerzmechanismen im Kontext nervaler Strukturen verstehen und gezielt behandeln.
  • Komplexe nervale Strukturen wie den Plexus cervicalis sicher diagnostizieren und therapieren.
  • Manuelle Therapie und Nervenmobilisation sinnvoll kombinieren und praktisch integrieren.
  • Therapeutische Strategien reflektieren, erweitern und an komplexe klinische Situationen anpassen.

Im Aufbaukurs steht die vertiefende Arbeit mit nervalen Strukturen im Mittelpunkt. Aufbauend auf den Grundlagen des Grundkurses werden Manipulationen peripherer Nerven erweitert und in einen größeren funktionellen Zusammenhang eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schmerztherapie sowie auf der Behandlung des autonomen Nervensystems.
Darüber hinaus werden diagnostische und therapeutische Zugänge zum Plexus cervicalis vermittelt und die Kombination manueller Techniken mit nervaler Mobilisation praktisch erarbeitet. Ziel ist es, das MNS-Konzept sicher, differenziert und flexibel in komplexeren therapeutischen Situationen anzuwenden.


Kursinhalte im Überblick


Voraussetzung:
Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS) – Ausbildung


Kurszeiten:
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie das MNS Buch, bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen gezielt vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Aufbaukurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die den Grundkurs absolviert haben und ihre Kompetenzen in der nervalen Mobilisation gezielt erweitern möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Aufbaukurs?
Im Fokus stehen nervale Manipulationen, Schmerztherapie, das autonome Nervensystem sowie die vertiefende Behandlung komplexer nervaler Strukturen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Voraussetzung ist die Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS).

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
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