Der Anfang

Cordula Schall (li.) und Dorothea Schall (re.) behandeln im Februar 2003 gemeinsam Andrea Hartmann auf dem Großen Therapieball

Cordula Schall (li.) und Dorothea Schall (re.) demonstrieren mit der Patientin Andrea Hartmann im Februar 2003 während eines Bobath-Pädiatrie-Infokurses 2 die Behandlung auf dem Großen Therapieball

Das ZiFF wurde auf Initiative von Dorothea Schall (*17.03.1937 – †13.05.2014) gegründet. Als erfahrene und langjährige Bobath – Lehrtherapeutin, die ihre Prüfung noch bei Bertha Bobath absolviert hat, galt ihre besondere Leidenschaft dem zerebralparetischen Kind. Diese Leidenschaft für die Therapie hat sie uns mitgegeben.

Der Bobath Kinderkurs

Seit über 20 Jahren führt das ZiFF Fortbildungen unter anderem für Ärzte, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Logopäden, Pädagogen, Sprachtherapeuten und Physiotherapeuten durch. Begonnen hat es mit der Organisation und Betreuung eines Bobath-Pädiatrie-Kurses 1993, geleitet von den Lehrtherapeutinnen Dorothea Schall und Ursula Reuter.

1995 organisierten die Geschäftsführer Rafael Schall und Uli Masuhr zusammen mit den Lehrtherapeutinnen Dorothea und Cordula Schall eine Fortbildung für Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. Der erste Bobath – Pädiatrie – Infokus 1 zum Bobath-Konzept fand damals in der Praxis von Cordula Schall in Köln statt. Im Unterschied zu vielen Informationskursen anderer Anbieter, hat das ZiFF von vornherein auf einen großen Anteil praktischer Arbeit und die Vermittlung grundlegender Techniken, wie z. B. das Handling, Wert gelegt. Das Interesse an den Fortbildungen und vor allem an weiterführenden, war so groß, dass schon 1996 ein Bobath – Pädiatrie – Infokurs 2 veranstaltet wurde.

Die Sensorische Integration (SI)

Mit den Dozentinnen Karin Hirsch-Gerdes und Birgit Pammé wurde eine Fortbildung für Ergotherapeuten entwickelt. Schließlich fand 1997 der erste Sensorische Integration (SI) 2 Grundlagenkurs statt. Noch heute ist es ein „Running Gag“, dass der erste SI 1 Grundlagenkurs nach dem Aufbaukurs stattgefunden hat. Allerdings gab es damals schon viele Teilnehmer, die Vorwissen hatten.

Das Angebot an Kursen wird breiter

Zunächst gab es Fortbildungen für Physiotherapeuten und Fortbildungen für Ergotherapeuten, immer mit dem Ziel auch interdisziplinär zu arbeiten. Viele Jahre gab es auch Fortbildungen für Pädagogen im Bereich Bobath. Inzwischen gibt es die Fortbildung für Erzieher zur Fachkraft für Entwicklungsförderung, im Bereich der Kindertagesstätten und Grundschulen, genau zugeschnitten auf die alltägliche Arbeit in den Kindertagesstätten.

Seit der ersten großen Bobath-Pädiatrie-Ausbildung ist auch Prof. Dr. (BRA) Nelson Annunciato mit an Bord. Dank ihm und seinen Kursen hatten wir schon damals viel Zulauf von Therapeuten aus anderen Fachrichtungen. Auch daraus sind langjährige Kontakte und Freundschaften entstanden. So zum Beispiel die Manualtherapie. Seit der Zeit bietet das ZiFF mit Hilfe von Juan Lomba und Markus Opalka Fortbildungen für Osteopaten und Heilpraktiker im Bereich Osteopathie und Manuelle Medizin an.

Dieses enge und sehr persönliches Netzwerk zwischen den „ZiFF-Menschen“, den Dozenten und den Teilnehmern lässt immer wieder neue Ideen und Fortbildungen entstehen. Auf diesem Weg kamen zu uns auch die Fortbildungen für Heilpraktiker und Fortbildungen für Ärzte im Bereich traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Der Arzt und Heilpraktiker Thomas Kempfle bietet seit 2003 die Akupressur und Tonusregulation als Fortbildung auch für Therapeuten an.

Das Überschreiten der klassischen Grenzen, hier das Revier der Heilpraktiker, dort das der Ergotherapeuten oder der Physiotherapeuten (quer durch alle Berufsgruppen), hat im ZiFF System. In der Begegnung und dem Austausch der verschiedenen Disziplinen entsteht Neues. Das Überschreiten der Grenzen erweitert den Horizont und bringt einen großen Nutzen für die Patienten.

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