REM-Schlaf | ZiFF-Fortbildungen

REM-Schlaf steht für Rapid Eye-Movement-Schlaf und ist nach den schnellen Augenbewegungen benannt, die diese Schlafphase prägen. Dieser Schlaf wird auch manchmal Traumschlaf genannt, da sich hier die Gehirnaktivitäten stark beschleunigen und Träume öfter vorkommen. Es wird davon ausgegangen, dass während des REM-Schlafes Informationen sowie emotionale Sinneseindrücke verarbeitet werden und zum Teil im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Zusätzlich zu den schnellen Augenbewegungen geschehen aber noch andere körperliche Reaktionen. So steigt der Blutdruck an, Atmung und Herzfrequenz werden unregelmäßiger und das Gehirn wird stärker durchblutet, was darauf hindeuten kann, dass der REM-Schlaf der Erholung des Nervensystems dient.

Neurowissenschaften des Schlafes

Der Wissenschaftler und Schlaf-Forschungspionier, Allan Rechtschaffen, schrieb: „Wenn der Schlaf keine biologische Wichtigkeit hätte, dann wäre dies der größte Fehler, der im Evolutionsprozess geschähen wäre.“ Je mehr wir über diese Aussage […]
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