Eine Fibrose ist eine krankhafte Bindegewebsvermehrung in Geweben oder Organen. Durch den Anwuchs des Kollagenvorkommens verhärtet sich die betroffene Körperstelle mit der Zeit. Bei einer fortgeschrittenen Fibrose eines Körperteils kann durch die narbigen Veränderungen des Gewebes zu Einschränkungen seiner jeweiligen Funktion kommen. Fibrosen werden durch Fibrogene hervorgerufen und können einzelne Gewebe, aber auch ganze Organsysteme betreffen. Es wird außerdem zwischen primären und sekundären Fibrosen unterschieden. Bei primären Fibrosen ist die Ursache der Wucherung spontan und nicht medizinisch zu erklären. Bei sekundären Fibrosen wird die Fibrosierung des Gewebes durch eine von außen wirkende (exogene) oder von innen kommende (endogene) Schädigung, zum Beispiel in der Form von Verwundungen, Durchblutungsstörungen oder Entzündungen, veranlasst. Ein bekanntes Beispiel für eine Fibrosenart ist die Lungenfibrose.

Handrehabilitation – Ausbildung

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