Mit Kiss-Syndrom wird die „Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung“ bei Säuglingen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine mechanische Fehlstellung der Kopfgelenke. Als Ursache gelten eine Fehllage im Mutterleib oder eine erschwerte Geburt, die eine Verschiebung der empfindlichen Kopfgelenke auslöst. Als wichtigste Symptome gelten exzessives Schreien und allgemeine Unruhe, weswegen Kinder mit Kiss-Syndrom auch als „Schreikinder“ bezeichnet werden. Bei der Behandlung korrigiert der Therapeut durch manuelle Druckmanipulation die Fehlstellung der Kopfgelenke. Bei etwa 80% der behandelten Säuglinge tritt die Wirkung der Behandlung sofort ein; nur wenige Patienten benötigen eine Behandlung über mehrere Wochen hin.

Manuelle Medizin in der Pädiatrie

„Es sind nicht die großen Steine über die wir stolpern, sondern die kleinen!“ Subtile Funktionsstörungen hemmen die kindliche Entwicklungsdynamik. Ziel dieses Kurses ist es, eine Analyse für die physiologisch anatomische […]
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