myofaszial | ZiFF-Fortbildungen

Das myofasziale Schmerzsyndrom (MSS) ist ein Krankheitsbild, das durch Schmerzen im Bewegungsapparat gekennzeichnet ist, welche nicht von Gelenken, Periost, Muskelerkrankungen oder anderen neurologischen Erkrankungen ausgehen. Im Gegensatz zur Fibromyalgie liegt beim MSS stets ein lokal begrenzter Schmerzzustand vor.
Ursache für das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein überempfindlicher Herd in einem Muskel, der als Triggerpunkt bezeichnet wird. Er entsteht durch Überlastung eines Muskels, die zu einer anhaltenden Kontraktion einzelner Sarkomere führt. Dabei kommt es zu einer lokal begrenzten Sauerstoffunterversorgung und zu einer Hemmung der Wiederaufnahme von Calcium in das sarkoplasmatische Retikulum und damit zu einer Dauerkontraktion. Dieser Kontrakturknoten ist meist tastbar. Die Ausschüttung von Botenstoffen führt zu einem Schmerz, der sich durch spinale Reflexe auf benachbarte Muskelbezirke ausdehnen kann.
Ausgangspunkt für Muskelüberlastungen können Stress, kleinste Schäden durch ständig wiederkehrende Bewegungen, Fehlernährung, hormonelle Störungen, Immobilität, Muskelschwäche, Krämpfe oder neurologische Schäden (Schädigungen einzelner Nervenwurzeln) sein. Auch eine Unterkühlung (z. B. zu dünne Kleidung im Winter) kann zur Entwicklung von Triggerpunkten führen.

Kinesio-Tape Grundkurs

Grundlagen des kinesiologischen Tapes Tapeformen Muskel-, Ligament- und Fascientechniken praktische Anwendung: Schultergürtel, Armbereich, Wirbelsäule, Ellenbogen, Hand, Fingergelenke Korrekturtechniken Wirbelsäule Tape zum Entstauen am Arm Tape für neurale Strukturen Kurszeiten: 1. […]
zum Seitenanfang