Hormone sind biochemische Botenstoffe, die der Regulation verschiedener Körperfunktionen dienen. Sie sind unter anderem an der Steuerung des Blutzuckerspiegels, des Wasserhaushalts oder einer Schwangerschaft beteiligt. Hormone werden in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und danach entweder in das umliegende Gewebe oder in die Blutgefäße abgegeben. Sie wirken als Informationsübermittler, die an Zellen mit speziellen Rezeptoren andocken, um dort spezifische Wirkungen oder Regulationsfunktionen anzustoßen. Man unterscheidet Hormone nach ihrem strukturellen Aufbau. Peptidhormone sind Hormone, die vorwiegend aus Eiweißen bestehen. Steroidhormone dagegen sind überwiegend aus Fetten zusammengesetzt. Die für den menschlichen Körper wichtigsten Hormone werden im Gehirn in Hypothalamus und Hypophyse gebildet. Beispiele für Hormone sind Insulin, Adrenalin, Cortisol, Oxytocin, Testosteron und Östrogen.

Neurowissenschaften des Schlafes

Der Wissenschaftler und Schlaf-Forschungspionier, Allan Rechtschaffen, schrieb: „Wenn der Schlaf keine biologische Wichtigkeit hätte, dann wäre dies der größte Fehler, der im Evolutionsprozess geschähen wäre.“ Je mehr wir über diese […]
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