Als Sozialverhalten wird das aktive und reaktive Wechselverhalten zwischen Menschen bezeichnet. Es bezeichnet sowohl friedliches, kooperatives als auch agonistisches, also feindseliges, Verhalten mit oder gegenüber anderen. Dieses Verhalten im sozialen Gefüge drückt sich durch sprachlichen Ausdruck, Blickkontakt, Verhandlungen und Auseinandersetzungen sowie die Körpersprache aus und kann an diesen abgelesen werden. Dazu muss Sozialverhalten schon von Anfang an von Säuglingen aus dem Kontakt mit Eltern und Familie erlernt werden. Dieser Prozess endet eigentlich nie, da neue Situationen ständig neue Verhaltensweise hervorbringen und erfordern. Mangelt es dem heranwachsenden Säugling an Zuwendung und Sozialkontakt, kann es im weiteren Leben zu von der sozialen Norm abweichenden Verhaltensweisen führen. Weiterhin besteht häufig Komorbidität mit der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung.

Fachkraft für Entwicklungsförderung und Inklusion – Ausbildung

Was diese Ausbildung ermöglicht, wird an diesem Zitat aus einer der Facharbeiten deutlich „Ohne diese Weiterbildung wäre M. ein „hoffnungsloser Fall“ für mich gewesen, weil ich nicht gewusst hätte, wo […]
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