Der Unterberger-Tretversuch ist ein neurologisches Diagnoseinstrument, das der klinischen Untersuchung von Gang und Stand eines Patienten dienen soll und Aussage über die Qualität der Reflexbahnen zwischen Rückenmark und Hirn treffen kann. Dem Patienten wird dafür aufgetragen, mit vorgestreckten Armen und geschlossenen Augen 50 Mal gleichmäßig auf einer Stelle aufzutreten. Mögliche Orientierungshilfen im Untersuchungsraum, etwa Licht- oder Geräuschquellen, werden zusätzlich verdeckt. Der untersuchende Arzt achtet dann auf eine etwaige Drehung des Patienten um die eigene Achse. Liegt diese in starker Ausprägung (mehr als 45°) vor, kann das auf eine Schädigung des Kleinhirns oder des Innenohrs auf der Kopfseite der Drehrichtung hinweisen.

Psychomotorik mit Körper- und Geistigbehinderten

Es gibt keine Behinderten, sondern Menschen mit Möglichkeiten. Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe (Inklusion). Viele neue Gesetze und Richtlinien machen den pädagogischen und therapeutischen Alltag komplex. In der […]

HWS-Behandlung ohne Impulstechnik

Diese Fortbildung vermittelt (auch erfahrenen HWS-Therapeuten) die Möglichkeit ohne Impuls oder Manipulation spezifische Blockierungen der HWS und die Mobilisierung der ersten Rippe zu diagnostizieren und zu behandeln. Diese sanfte Methode […]
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