Körperwahrnehmung bezeichnet die bewusste und aufmerksame Wahrnehmung des eigenen Körpers. Dafür benötigen wir drei sensorische Sinneswahrnehmungen: Die Tiefensensibilität, welche für die Kontrolle unserer Haltung und Bewegung sorgt, der Muskelsinn, welcher die Bewegungen der Sehnen, Gelenke und Muskeln steuert und der Gleichgewichtssinn, der die Bewegungen im Raum koordiniert. Körperwahrnehmung ist Voraussetzung für eine gute Entwicklung des Selbstbewusstseins. Das Gefühl für den eigenen Körper geht jedoch in der komplexeren und schnelleren Welt heutzutage immer mehr verloren. Daher ist es wichtig, es mit gezielten Übungen aufrechtzuerhalten bzw. wiederzuerlangen. Viele Übungen können auch Kinder bereits ausführen und machen in der Gruppe am meisten Spaß. Im Folgenden werden 2 Übungen genauer erläutert.

Übung 1:
Jeder Teilnehmer bekommt einen Gymnastikreifen. Dieser wird angezwirbelt. Die Teilnehmer treten einen Schritt zurück und schließen die Augen. Zuletzt sollen alle Teilnehmer auf die Stelle zeigen, auf die der letzte Reifen zu Boden gefallen ist.

Übung 2:
Die Teilnehmer gehen kreuz und quer durch einen Raum. Ein Teilnehmer beginnt einen Klatsch-Rhythmus. Die anderen Teilnehmer steigen darin ein.

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