Der amerikanische Osteopath Harrison Fryette formulierte, inspiriert durch und basierend auf einer Publikation von R.W. Lovett aus dem Jahre 1905, 1918 seine ersten zwei Gesetze zur Diagnose von Dysfunktionen in der Wirbelsäule. Diese besagen, dass bei Neutralstellung der Wirbelsäule die Seitneigung und Rotation eines Wirbels in entgegengesetzter Richtung verlaufen (Typ 1-Meachanik), dass sich diese Bewegungen aber andererseits, sobald sich ein Teil der Wirbelsäule in Beugung (Hyperflexion) oder Streckung (Extension) befindet, in die gleiche Richtung ablaufen (Typ 2-Mechanik). Der Osteopath R.C. Nelson entwickelte dazu 1948 eine dritte, zusammenfassende Regel, die noch einmal verdeutlicht, dass jede Art der Bewegung der Wirbelsäule in eine bestimmte Richtung die Bewegung in alle anderen Richtungen einschränkt.

Psychomotorik mit Körper- und Geistigbehinderten

Es gibt keine Behinderten, sondern Menschen mit Möglichkeiten. Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe (Inklusion). Viele neue Gesetze und Richtlinien machen den pädagogischen und therapeutischen Alltag komplex. In der […]
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