Die Lymphdrainage ist eine manuelle Technik zu Behandlung von Flüssigkeitsanstauungen in Venen oder Lymphgefäßen. Sie unterscheidet sich von einer Massage durch die ausdrückliche Sanftheit der ausgeführten Handgriffe. Ziel ist es, den gestörten Lymphabfluss im Gewebe wieder herzustellen und so Schwellungen zu lindern. Sie findet typischerweise in zwei Phasen statt: der Entstauungsphase und der Erhaltungsphase. Erstere beinhaltet die tägliche Behandlung der betroffenen Körperteile. Danach wird in der zweiten Phase die Anpassung eines maßgeschneiderten Kompressionsstrumpfes vorgenommen. Mit diesem soll der Therapieerfolg der ersten Phase aufrechterhalten werden. Die Lymphdrainage wird durch einen Physiotherapeuten oder Masseur durchgeführt.

Vegetative Techniken

Achtung: im Jahr 2018 ändern sich die Ausbildungsrichtlinien der DGfHR: siehe Handrehabiliation Ausbildungsübersicht In dieser Fortbildung stehen vegetative Techniken im Vordergrund, die in der Therapie von Complex Regional Pain Syndrome […]
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