Mit Händigkeit wird beim Menschen die Tendenz bezeichnet, eine Hand bevorzugt bei bestimmten Tätigkeiten, insbesondere denen der Feinmotorik, zu benutzen. Unterschieden wird dabei, je nach bevorzugter Hand, unter Rechts- und Linkshändigkeit. Der Grad der Händigkeit ist dabei individuell ausgeprägt; Menschen die beide Hände zu gleichem Anteil benutzen werden als Beidhänder bezeichnet. Im Allgemeinen scheint der Mensch eher zur Dominanz der rechten Hand zu tendieren. In Europa benutzen nur rund 10-15% der Bevölkerung ihre linke Hand als dominante Hand. Diese Unterrepräsentation der Linkshändigkeit lässt sich weltweit in allen untersuchbaren Kulturen nachweisen. Ein Grund für die Wahl der dominanten Hand beim Individuum ist nicht geklärt, vermutet werden aber genetische Ursachen. Zusätzlich wurde eine Korrelation zwischen Händigkeit und dominanter Gehirnhälfte gefunden, hier herrscht aber keine klare Gesetzmäßigkeit, weswegen keine eindeutigen Aussagen getroffen werden können.

Die Hand in der Pädiatrie

Zentrale Themen dieser Fortbildung sind: Rechts-Linkshändigkeit, Graphomotorik, Stützen und Stemmen sowie das therapeutische Bouldern für Kinder und eine Einführung in das Klapp´sche Kriechverfahren. Ein weiteres Thema wird die Einführung in […]
zum Seitenanfang