Unter einem Trauma (Pl. Traumata) versteht man in der Psychologie eine psychische, mentale oder seelische Verwundung und deren Folgen. Auslöser dieser seelischen Verletzung sind in der Regel Situationen, die beim Betroffenen intensives Stress– oder Angstempfinden sowie Gefühle der Hilflosigkeit entstehen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse, Vergewaltigung, gewalttätige Angriffe oder Unfälle. Die durch die Traumasituation hervorgerufenen inneren Spannungen können bei einer Mehrzahl der Betroffenen von alleine wieder abklingen, führen in vereinzelten Fällen aber auch zu langfristigen psychischen Symptomen. Bei rund einem Drittel aller Traumapatienten kommt es so zusätzlich zu der Ausbildung psychischer Krankheitsbilder wie etwa einer posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Das Risiko und die Schwere einer möglichen Traumafolgestörung hängen dabei von verschiedenen Faktoren ab und können durch Alter und Herkunft des Betroffenen, der subjektiven Wahrnehmung des Geschehenen oder Schweregrad und Dauer des Traumereignisses beeinflusst werden.

Traumafachberater / Traumapädagoge (DeGPT/FVTP)

Achtung: im Jahr 2018 ändern sich die Ausbildungsrichtlinien der Traumapädagogik und Traumazentrierten Fachberatung (DeGPT/FVTFP): Die „alten“ Bausteine sind grau hinterlegt, können selbstverständlich noch gebucht werden und laufen dann nach dem […]
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