Trauma Intensiv - Traumafachberatung und Traumapädagogik - 3. Baustein
Stabilisierende traumafachberaterische Methoden sicher anwenden: Affektregulation, Imagination und Distanzierungstechniken professionell anwenden.
Baustein 3 fokussiert Anspannungsregulation durch die Anwendung von Skills, Ressourcenaktivierung sowie Distanzierung zu belastendem Material durch Imaginationstechniken in Beratung, Pädagogik und Begleitung.
Wenn Menschen unter hoher emotionaler Anspannung stehen, benötigen sie zunächst Orientierung, Stabilität und Sicherheit. Für Fachkräfte stellt sich dabei häufig die Frage, welche Interventionen in der eigenen Rolle sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden können.
Der dritte Baustein der Reihe „Trauma Intensiv“ vermittelt ressourcenorientierte und stabilisierende Methoden der Traumafachberatung. Im Mittelpunkt stehen Techniken zur Affektregulation, Imagination sowie Distanzierungs- und Kontrolltechniken, die in Beratung, Pädagogik und Begleitung eingesetzt werden können.
Kursfokus & Inhalte
- Ressourcenorientierte, stabilisierende Interventionen professionell anwenden
- Stabilisierung und Affektregulation als Handlungsrahmen in Beratung und Pädagogik anwenden
- Imagination als stabilisierendes Vorgehen verstehen und professionell anleiten
- Distanzierungs- und Kontrolltechniken zur Regulation von Belastung einsetzen
- Grenzen und Kontraindikationen erkennen und angemessen weiterverweisen
Im Mittelpunkt stehen Stabilisierung, innere Orientierung und die Entwicklung von Handlungssicherheit im Umgang mit stark belasteten Erwachsenen. Die vermittelten Techniken können auf die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen übertragen werden.
Sie lernen, wie Imagination sowie Distanzierungs- und Kontrolltechniken zur Regulation von Übererregung und emotionaler Belastung beitragen können. Alle Methoden werden praxisnah vorgestellt und hinsichtlich ihrer professionellen Einsatzmöglichkeiten eingeordnet.
Kursinhalte im Überblick
- Ressourcenorientierte, stabilisierende Interventionen
- Grenzen und Kontraindikationen
- Imagination
- Arbeit mit inneren Anteilen
- Distanzierungs- und Kontrolltechniken
- Behandlungsverfahren
– imaginativ-hypnotherapeutische Techniken
– dialektisch-behaviorale Therapie
– Verhaltenstherapie
– körperorientierte Verfahren
Alle Verfahren werden hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten sowie ihrer fachlichen Grenzen eingeordnet und im Kontext von Beratung, Pädagogik und Begleitung praxisnah besprochen.
Voraussetzung:
Teilnahme am 02. Baustein: Grundlagen der Trauma-Arbeit – Schwerpunkt Traumapädagogik
Weitere Infos:
www.hypnosezimmer.de
www.katrinvomhoff.de
Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.15 Uhr
Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.
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Häufige Fragen
Für wen ist Baustein 3 geeignet?
Für Fachkräfte aus Beratung, Pädagogik und angrenzenden Arbeitsfeldern, die stabilisierende Interventionen strukturiert einordnen und sicher anwenden möchten.
Welche Methoden werden behandelt?
Im Mittelpunkt stehen Imagination, Arbeit mit inneren Anteilen sowie Distanzierungs- und Kontrolltechniken, ergänzt um die fachliche Einordnung weiterer Verfahren.
Welche Rolle spielen Grenzen und Kontraindikationen?
Sie lernen, Indikationen professionell zu prüfen, Kontraindikationen zu erkennen und bei Bedarf angemessen an andere Fachstellen zu verweisen.
