Die ketogene Diät stellt eine Form von Low Carb-Diät dar, das heißt, sie basiert auf einer kohlenhydratarmen und fettreichen Ernährungsweise. Zentraler Bestandteil ist somit der Verzicht von Zucker und industriell erstellten Nahrungsmitteln. Neben den klassischen Sättigungsbeilagen, wie Nudeln, Kartoffeln und Reis, sind auch größere Mengen an Obst, Hülsenfrüchten und Wurzelgemüse tabu. Für die ketogene Diät eignen sich vor allem hochwertige pflanzliche und tierische Fette, Fleisch, Fisch, Milchprodukte und kohlenhydratarmes Gemüse, wie Aubergine, Zucchini oder Tomaten.

Ziel der ketogenen Diät ist es in die sogenannte Ketose (auch als Hungerstoffwechsel genannt) zu gelangen. Dabei bezieht der Körper seine Energie nicht wie üblich aus den Kohlehydraten, sondern aus den entwickelten Ketonkörpern im Blut. Zusätzlich soll es zu einer gesteigerten Fettverbrennung kommen, wenn vermehrt Fettzellen im Blut vorhanden sind.

Anhänger der ketogenen Diät nehmen sogar eine positive Wirkung auf Krebserkrankungen an, da die Krebszellen ihre Energie vor allem aus Zucker ziehen. Bei der Behandlung von Alzheimer oder Kindern mit Epilepsie wird die ketogene Diät bereits häufig empfohlen. Allerdings erhöht die fettreiche Ernährung das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Allgemeinen sollte jede ketogene Diät, sei es aus medizinischen oder kosmetischen Gründen (Gewichtsverlust), vorher mit einem Arzt abgesprochen und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

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