Melatonin | ZiFF-Fortbildungen

Melatonin ist ein natürliches Hormon, das in der Nacht ausgeschüttet wird. Es wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse im Gehirn und in geringen Anteilen in der Netzhaut des Auges und im Darm synthetisiert. Der Körper bildet Melatonin aus dem Wohlfühlhormon Serotonin. Es ist eines der Hormone, die u.a. den Tag-Nacht-Rhythmus steuern. Die Produktion von Melatonin wird über die Abwesenheit von Licht gesteuert. Sobald die Sonne untergeht und es draußen dunkler wird, steigt der Melatoninspiegel an und führt so dazu, dass wir müde werden. Sobald die Sonne wieder aufgeht, fällt der Melatoninspiegel wieder ab.

Neurowissenschaften des Schlafes

Der Wissenschaftler und Schlaf-Forschungspionier, Allan Rechtschaffen, schrieb: „Wenn der Schlaf keine biologische Wichtigkeit hätte, dann wäre dies der größte Fehler, der im Evolutionsprozess geschähen wäre.“ Je mehr wir über diese Aussage […]
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