Morbus Sudeck ist ein Typ des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (Complex Regional Pain Syndrome, oder CRPS). Es ist eine chronische neurologische Schmerzerkrankung, die nach einer Verletzung, Operation oder nach Knochenbrüchen auftreten kann und zu Dystrophie oder gar Atrophie  der erkrankten Gliedmaße führen kann. Meistens sind Gelenke, Hände und Füße betroffen, seltener zeigen Schultern, Knie und Hüfte Symptome. Diese beinhalten zum Beispiel Bewegungs- und Ruheschmerzen, Berührungsempfindlichkeit und Bewegungseinschränkungen sowie Koordinationsprobleme. Die genauen Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht geklärt, eine lokale Entzündungsreaktion von den die Verletzung umgebenden Nerven wird derzeit als Ursache diskutiert. Der Krankheitsverlauf bei Morbus Sudeck lässt sich in drei Stadien unterteilen. Zunächst folgt eine Phase der akuten Entzündung, welcher eine chronische Dystrophie folgt, die in einer finalen, irreversiblen Atrophie des betroffenen Körperteils endet. Die Behandlungsmethode des Morbus Sudeck ist so vom Stadium der Krankheit zum Zeitpunkt der Diagnose abhängig und schließt den Einsatz von Schmerzmitteln, Lymphdrainagen, kalten und warmen Umschlägen, Massagen und Physio– oder Ergotherapie mit ein.

Vegetative Techniken

Achtung: im Jahr 2018 ändern sich die Ausbildungsrichtlinien der DGfHR: siehe Handrehabiliation Ausbildungsübersicht In dieser Fortbildung stehen vegetative Techniken im Vordergrund, die in der Therapie von Complex Regional Pain Syndrome […]
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