Das therapeutische Klettern ist eine Therapieform in Kinderheilkunde, Orthopädie, Sport- und Psychotherapie, die sich des Kletterns bedient. Sie wird daher auch als Klettertherapie bezeichnet. In dieser Therapieform geht es weniger um die sportlichen Eigenschaften der Disziplin Klettern, sondern vielmehr um die Ausarbeitung koordinativer und grob- und feinmotorischer Körperbewegungen, dem Aufbau von Stärke und Ausdauer, sowie der Wahrnehmung von Gleichgewicht, Körper und Raum. Zusätzlich soll das Selbstbewusstsein und Vertrauen des Patienten in sich selbst gestärkt werden. Darüber hinaus fördert das Klettern kognitive Fähigkeiten durch die hierzu benötigte problemorientierte Handlungsplanung, Zielsetzung und Konzentration. Zuletzt bietet es auch eine Quelle der Motivation. Diese hohe Bandbreite an Wirkungseffekten macht das Klettern zu einer ganzheitlichen Therapiemethode, die auf vielerlei Weise in ein Therapiekonzept eingearbeitet werden kann.

Die Hand in der Pädiatrie

Zentrale Themen dieser Fortbildung sind: Rechts-Linkshändigkeit, Graphomotorik, Stützen und Stemmen sowie das therapeutische Bouldern für Kinder und eine Einführung in das Klapp´sche Kriechverfahren. Ein weiteres Thema wird die Einführung in […]
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