Mobilisation nervaler Strukturen (MNS) | Ausbildung | ZiFF

Als manualtherapeutisches Konzept ermöglicht MNS eine strukturierte Diagnostik und Behandlung funktioneller Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktionelle Zusammenhänge im zentralen und peripheren Nervensystem sicher verstehen und einordnen.
  • Nervale Strukturen differenziert untersuchen und therapeutisch gezielt beeinflussen.
  • Sensibilität, Motorik und vegetative Regulation im klinischen Kontext unterscheiden und bewerten.
  • Ursachen nervaler Beschwerden fachlich analysieren und therapeutisch ableiten.
  • Manuelle Mobilisationen, Manipulationen und Grenzflächenbehandlungen strukturiert einsetzen.
  • Diagnostisches Denken und therapeutisches Handeln im Umgang mit komplexen Beschwerdebildern schärfen.

Therapeutische Einordnung & Ansatz

Die MNS-Ausbildung vermittelt einen praxisnahen Zugang zum Nervensystem und seinen funktionellen Wechselwirkungen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele und farbiger Modelle wird verständlich, wie nervale Strukturen auf Belastung, Trauma oder funktionelle Einschränkungen reagieren und wie sich diese Veränderungen klinisch äußern können.
Im Mittelpunkt steht das differenzierte Verständnis nervaler Mechanismen – etwa der Unterschied zwischen sensiblen und motorischen Störungen, die Einordnung muskulärer Veränderungen oder die Bedeutung von Grenzflächen und Tunneln für nervale Beschwerden. Die Ausbildung verbindet neuroanatomisches und neurophysiologisches Wissen mit manueller Therapie und klarer diagnostischer Struktur.

Ein zentrales Element der Ausbildung ist ein umfangreiches, vom Dozenten verfasstes Fachbuch, das den Unterricht begleitet und die Inhalte systematisch vertieft. Es dient als verbindliche Grundlage für das Arbeiten im Kurs und für die Anwendung in der therapeutischen Praxis.


Ausbildungsstruktur Mobilisation nervaler Strukturen (MNS)

Die Ausbildung gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Kurse:

Abschluss & Zertifikat

🎓 Nach erfolgreichem Abschluss von Grund- und Aufbaukurs erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat:
„Therapeut für Mobilisation nervaler Strukturen® – Dierlmeier Konzept“.


👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen fundiert erlernen: www.ziff.de

Häufige Fragen

Was versteht man unter Mobilisation nervaler Strukturen (MNS)?
Die Mobilisation nervaler Strukturen ist ein manualtherapeutisches Konzept zur Diagnostik und Behandlung funktioneller Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Im Fokus stehen nervale Mobilisationen, Manipulationen und die Arbeit an Grenzflächen.

Für wen eignet sich die MNS-Ausbildung?
Die Ausbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die ihr Verständnis des Nervensystems vertiefen und nervale Beschwerden differenziert diagnostizieren und behandeln möchten.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die Ausbildung gliedert sich in einen Grundkurs und einen darauf aufbauenden Aufbaukurs. Beide Kurse sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und bauen systematisch aufeinander auf.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt der Ausbildung?
Im Zentrum stehen Diagnostik und Therapie nervaler Strukturen, die Behandlung von Grenzflächen und Tunneln, nervale Mobilisationen und Manipulationen sowie die Einordnung komplexer Beschwerdebilder.

Gibt es begleitende Kursunterlagen?
Zur Ausbildung gehört ein umfangreiches, vom Dozenten verfasstes Fachbuch, das die Inhalte strukturiert begleitet und vertieft.

Welchen Abschluss erhalten Teilnehmende?
Nach erfolgreichem Abschluss von Grund- und Aufbaukurs erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Therapeut für Mobilisation nervaler Strukturen® – Dierlmeier Konzept“.

Nervale Strukturen gezielt mobilisieren, Zusammenhänge verstehen und therapeutisch sicher anwenden. Der Grundkurs vermittelt ein strukturiertes Vorgehen im Umgang mit peripheren Nerven und neuralen Engstellen.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 29.06.2026
Donnerstag, den 19.11.2026

Dieser Grundkurs vermittelt eine fundierte Einführung in die Mobilisation nervaler Strukturen nach dem Dierlmeier-Konzept und schafft eine klare Grundlage für die therapeutische Arbeit.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und therapeutisch begründen.
  • Längsdehnung peripherer Nerven differenziert verstehen und gezielt anwenden.
  • Direkte Mobilisationen und Manipulationen nervaler Strukturen kontrolliert einsetzen.
  • Grenzflächen, Tunnel und Engstellen des Nervensystems funktionell beurteilen.
  • Neurologische Untersuchung und Diagnostik systematisch in das therapeutische Vorgehen integrieren.
  • Neuroanatomische und neurophysiologische Zusammenhänge für die Praxis nutzbar machen.

Im Mittelpunkt des Grundkurses steht die strukturierte Mobilisation peripherer Nerven sowie der fachlich sichere Umgang mit neuralen Grenzflächen und Engstellen. Behandelt werden sowohl direkte Mobilisationen und Manipulationen als auch die Arbeit an Tunneln und Foramina, in denen Nerven funktionell eingeschränkt sein können.
Ergänzend werden neuroanatomische und neurophysiologische Grundlagen vermittelt und mit neurologischer Untersuchung und Diagnostik verknüpft. Fixationen der Gehirn- und Rückenmarkshäute sowie die Behandlung zentraler Plexusstrukturen werden systematisch eingeordnet. Ziel ist es, ein klares, nachvollziehbares Vorgehen für die klinische Praxis zu entwickeln.


Kursinhalte im Überblick


Besonderheit:
Zur Fortbildung ist in diesem Grundkurs das Fachbuch Mobilisation nervaler Strukturen enthalten.


Kurszeiten:         
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen fundiert erlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Grundkurs geeignet?
Der Grundkurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und in ihre Praxis integrieren möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen die Mobilisation peripherer Nerven, die Arbeit an neuralen Engstellen sowie die Verbindung von Diagnostik, Neuroanatomie und therapeutischer Anwendung.

Gibt es begleitende Kursunterlagen?
Zum Kurs gehört ein umfangreiches, vom Dozenten verfasstes Fachbuch, das die Inhalte strukturiert begleitet und vertieft.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
Stade, Martin

Nervale Mobilisationen vertiefen, komplexe Zusammenhänge sicher erfassen und therapeutisch erweitern. Der Aufbaukurs führt das MNS-Konzept konsequent über den Grundkurs hinaus.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 19.03.2026
Donnerstag, den 18.02.2027

Der Aufbaukurs vertieft das Dierlmeier-Konzept der Mobilisation nervaler Strukturen und erweitert das therapeutische Vorgehen auf komplexere Fragestellungen der nervalen Behandlung.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Manipulationen fachlich differenziert einordnen und kontrolliert anwenden.
  • Zusammenhänge zwischen peripherem, autonomem und zentralem Nervensystem therapeutisch nutzen.
  • Schmerzmechanismen im Kontext nervaler Strukturen verstehen und gezielt behandeln.
  • Komplexe nervale Strukturen wie den Plexus cervicalis sicher diagnostizieren und therapieren.
  • Manuelle Therapie und Nervenmobilisation sinnvoll kombinieren und praktisch integrieren.
  • Therapeutische Strategien reflektieren, erweitern und an komplexe klinische Situationen anpassen.

Im Aufbaukurs steht die vertiefende Arbeit mit nervalen Strukturen im Mittelpunkt. Aufbauend auf den Grundlagen des Grundkurses werden Manipulationen peripherer Nerven erweitert und in einen größeren funktionellen Zusammenhang eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schmerztherapie sowie auf der Behandlung des autonomen Nervensystems.
Darüber hinaus werden diagnostische und therapeutische Zugänge zum Plexus cervicalis vermittelt und die Kombination manueller Techniken mit nervaler Mobilisation praktisch erarbeitet. Ziel ist es, das MNS-Konzept sicher, differenziert und flexibel in komplexeren therapeutischen Situationen anzuwenden.


Kursinhalte im Überblick


Voraussetzung:
Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS) – Ausbildung


Kurszeiten:
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie das MNS Buch, bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen gezielt vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Aufbaukurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die den Grundkurs absolviert haben und ihre Kompetenzen in der nervalen Mobilisation gezielt erweitern möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Aufbaukurs?
Im Fokus stehen nervale Manipulationen, Schmerztherapie, das autonome Nervensystem sowie die vertiefende Behandlung komplexer nervaler Strukturen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Voraussetzung ist die Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS).

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
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