Kinesio-Tape – Grundlagen, Anwendung und Einordnung | ZiFF

Kinesio-Tape wird als elastisches, hautähnliches Tape in unterschiedlichen therapeutischen Kontexten eingesetzt. Die Methode basiert auf material- und bewegungsbezogenen Annahmen und wird häufig begleitend zu weiteren Maßnahmen verwendet.


Kursfokus & Inhalte

  • Methode des Kinesio-Tapings fachlich einordnen
  • Materialeigenschaften elastischer Tapes klassifizieren
  • Anwendungsbereiche im therapeutischen Kontext differenzieren
  • Wirkannahmen im Zusammenhang von Bewegung und Gewebe bewerten
  • Einsatzgrenzen und Voraussetzungen reflektieren
  • Anwendung im Kontext von Fortbildung und Praxis verorten

Kinesio-Tape bezeichnet eine Tape-Methode, bei der elastische, luftdurchlässige und selbstklebende Pflaster verwendet werden. Die Tapes sind in ihren Dehneigenschaften der menschlichen Haut nachempfunden und werden direkt auf der Haut appliziert. Die Methode geht auf Entwicklungen des japanischen Kinesiologen und Chiropraktikers Kenzo Kase zurück. Seine Arbeiten verbanden Materialeigenschaften elastischer Pflaster mit Erkenntnissen aus Kinesiologie und Biomechanik und führten zu einem eigenständigen Behandlungskonzept. Kinesio-Tape wird unter anderem begleitend bei muskulären und gelenkbezogenen Beschwerden sowie bei neuroreflektorischen Zusammenhängen eingesetzt. Häufige Anwendungen betreffen den Muskel-, Sehnen- und Skelettapparat, etwa im Bereich von Hand und Unterarm. Die Anwendung von Kinesio-Tape ersetzt keine diagnostische oder therapeutische Maßnahme, sondern wird ergänzend genutzt. Für einen fachlich sinnvollen Einsatz sind Kenntnisse zu Material, Anlageformen und Indikationen erforderlich.

Das praxisorientierte myofasziale Tape-Konzept vermittelt einen strukturierten Zugang zur therapeutischen Anwendung von Kinesio-Tapes. Im Fokus stehen funktionelle Zusammenhänge, Wirkmechanismen und praxisnahe Umsetzung.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 26.11.2026
Donnerstag, den 18.11.2027

Das praxisorientierte myofasziale Tape-Konzept nach Thomas Mummert basiert auf fundierten Kenntnissen aus Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des arthro-tendo-myotischen Systems. Die Fortbildung vermittelt, wie pathomechanische Störungen erkannt und durch gezielten Tape-Einsatz therapeutisch begleitet werden können.


Kursfokus & Inhalte

  • Pathomechanische Störungen im arthro-tendo-myotischen System einordnen
  • Myofasziale Zusammenhänge funktionell analysieren
  • Wirkmechanismen von Kinesio-Tapes differenziert bewerten
  • Tape-Anlagen indikationsbezogen planen
  • Gelenke, Muskulatur und fasziale Strukturen gezielt unterstützen
  • Physiologische Heilungsprozesse therapeutisch begleiten
  • Neuromuskuläre Ansteuerung im myofaszialen System beeinflussen
  • Bewegungseinbindung unter Erhalt physiologischer Beweglichkeit ableiten

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die praxisnahe Umsetzung eines myofaszialen Tape-Konzepts. Durch spezifische Tape-Anlagen können betroffene Strukturen entlastet, funktionell unterstützt und in bestehende Bewegungsabläufe integriert werden.
Der Kurs vermittelt, wie Tapes sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerdebildern eingesetzt werden, um Bewegungsqualität und -quantität zu verbessern und therapeutische Maßnahmen sinnvoll zu ergänzen.


Kursinhalte im Überblick

  • Geschichte der Tapes
  • Theoretische Grundlagen
  • Wirkmechanismen
  • Praxis
  • Krankheitsspezifische Anwendungen

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. einen Body, eine scharfe Schere, eine Rolle Kinesio-Tape und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und das myofasziale Kinesio-Tape-Konzept praxisnah und strukturiert anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Kinesio-Tapes therapeutisch einsetzen und ihre Anwendung fachlich fundiert und strukturiert erweitern möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren Zugang zu Wirkmechanismen, Indikationen und praxisnahen Tape-Anlagen im myofaszialen Kontext.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisorientiert aufgebaut.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin
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