Trauma Intensiv - Traumafachberatung und Traumapädagogik - 2. Baustein
Traumapädagogik verstehen, Verhalten fachlich einordnen und Kinder im Alltag stabilisierend begleiten.
Baustein 2 vertieft Haltung, Bindungs-/Beziehungsarbeit und alltagsnahe Stabilisierung.
In der Arbeit mit belasteten Kindern, Jugendlichen und Familien entstehen häufig Situationen, die emotional fordernd und schwer einzuordnen sind. Traumapädagogische Ansätze helfen dabei, Verhalten im Zusammenhang mit Bindung, Stress und Sicherheit besser zu verstehen und im Alltag handlungsfähig zu bleiben.
Dieser zweite Baustein der Reihe „Trauma Intensiv“ vertieft die Grundlagen traumapädagogischer Haltung und vermittelt praxisnahe Zugänge für Stabilisierung, Beziehungsgestaltung und traumasensibles Arbeiten.
Kursfokus & Inhalte
- Traumapädagogische Haltung fachlich einordnen
- Bindungs- und beziehungsorientierte Pädagogik systematisch verstehen
- Störungswertiges Verhalten professionell einordnen und begleiten
- Traumapädagogische Stabilisierung alltagsnah einsetzen
- Traumasensible Elternarbeit in komplexen Familiensituationen strukturieren
- Gruppenprozesse traumasensibel gestalten und begleiten
- Handlungssicherheit in belastenden pädagogischen Situationen entwickeln
Im Mittelpunkt stehen bindungs- und beziehungsorientierte Ansätze sowie der professionelle Umgang mit belastungsbedingtem Verhalten. Die Fortbildung vermittelt, wie Stabilisierung im Alltag umgesetzt werden kann und welche Bedeutung Beziehung, Sicherheit und Orientierung im traumapädagogischen Kontext haben. Praxisnahe Fallbezüge unterstützen den Transfer in pädagogische, therapeutische und beratende Arbeitsfelder. Gleichzeitig bietet der Kurs Raum, eigene Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit belasteten Kindern, Jugendlichen und Familien zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Kursinhalte im Überblick
- Konzeptionelle Ansätze der Traumapädagogik
- Einführung in die bindungs- und beziehungsorientierte Pädagogik (Bindungstheorie)
- Umgang mit störungswertigem Verhalten
- Traumapädagogische Stabilisierung
- Traumasensible Elternarbeit und Gruppenarbeit
Voraussetzung:
Teilnahme am 01. Baustein: Psychotraumatologie und Gehirn
Weitere Infos:
www.hypnosezimmer.de
www.katrinvomhoff.de
Besonderheit:
Zur Fortbildung sind in diesem Baustein die Fachbücher
„Die kleine Geschichte vom großen Schrecken“ & „Traumasensibles Arbeiten für Therapieberufe (essentials)“ enthalten.
Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.15 Uhr
Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.
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Häufige Fragen
Für wen ist Baustein 2 gedacht?
Für pädagogische Fachkräfte, die traumapädagogische Grundlagen vertiefen und in der Arbeit mit belasteten Kindern, Jugendlichen und Familien fachlich klarer handeln möchten.
Welche Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen bindungs- und beziehungsorientierte Ansätze, der Umgang mit störungswertigem Verhalten sowie alltagsnahe Stabilisierung.
Welche Voraussetzungen gelten für die Teilnahme?
Übliche Voraussetzung ist die Teilnahme an „Psychotraumatologie und Gehirn – 1. Baustein“. In Ausnahmefällen ist ein Quereinstieg auf Anfrage möglich.
