Der Bobath-Pädiatrie-Infokurs 3 vertieft spezielle Techniken im Bobath-Konzept bei komplexen Bewegungsstörungen. Im Mittelpunkt stehen sensomotorische Behandlungsansätze, Bewegungsübergänge und der gezielte Einsatz therapeutischer Medien.
Bei Kindern mit dyskinetischen, ataktischen oder gemischten Bewegungsstörungen stellen Therapieplanung und Durchführung besondere Anforderungen an Technik, Timing und therapeutische Führung. Dieser Aufbaukurs erweitert die bisherigen Inhalte um spezialisierte Techniken des Bobath-Konzepts.
Kursfokus & Inhalte
- Dyskinetische und ataktische Erscheinungsformen der Zerebralparese fachlich sicher einordnen
- Sensomotorische Behandlungsansätze bei Hypotonie gezielt ableiten
- Therapeutische Techniken im Bobath-Konzept differenziert anwenden
- Rhythmisch-Tonischen Dialog als therapeutisches Werkzeug nutzen
- Physiologische Bewegungsübergänge entwicklungsorientiert analysieren und übertragen
- Therapeutische Medien gezielt zur Bewegungsanbahnung einsetzen
- Therapieansätze bei komplexen und schweren Mehrfachbehinderungen strukturiert planen
Der Bobath-Pädiatrie-Infokurs 3 knüpft an die Inhalte des Bobath-Pädiatrie-Infokurs 2 an und erweitert diese um einen vertieften technischen Zugang. Verschiedene Formen der infantilen Zerebralparese werden differenziert betrachtet und in Bezug auf ihre therapeutische Umsetzung analysiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Rhythmisch-Tonischen Dialog (RTD), auf physiologischen Bewegungsübergängen sowie auf der Arbeit mit großen therapeutischen Medien wie dem Therapieball. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt und unterstützen eine gezielte Anwendung der Techniken im therapeutischen Alltag.
Kursinhalte im Überblick
- ICD-10 G80.3 dyskinetische Zerebralparese
- ICD-10 G80.4 ataktische Zerebralparese
- ICD-10 G80.8 sonstige infantile Zerebralparese
- Hypotonie und sensomotorische Behandlungsansätze
- Kriterien für eine adäquate Hilfsmittelversorgung
- Der Rhythmisch-Tonische Dialog in der Therapie
- physiologische Bewegungsübergänge, orientiert an der frühkindlichen Entwicklung übertragen auf die mobilen Medien großer Therapie- und Erdnussball
- Säuglingsarbeit auf dem Medium großer Therapieball
- Die Anwendung in der Arbeit mit Patienten mit Zerebralparese
- Videodemo: Arbeit mit einem schwer mehrfach behinderten Kind auf dem großen Therapieball
Voraussetzung:
Teilnahme am Bobath-Pädiatrie-Infokurs 2 oder Bobath-Kurs-Pädiatrie
Diese Fortbildung ist auch als Bobath-Aufbaukurs für Bobath-Therapeuten geeignet, die spezielle Techniken im Bobath-Konzept erlernen oder auffrischen möchten.
Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr
Bitte bringen Sie eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.
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Häufige Fragen
Für wen ist der Bobath-Pädiatrie-Infokurs 3 geeignet?
Der Kurs richtet sich an Therapeuten, die den Bobath-Pädiatrie-Infokurs 2 oder einen Bobath-Kurs Pädiatrie absolviert haben und ihre technischen Kompetenzen vertiefen möchten.
Welche Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen spezielle Techniken des Bobath-Konzepts bei dyskinetischen und ataktischen Bewegungsstörungen sowie der Einsatz therapeutischer Medien.
Ist der Kurs praxisorientiert aufgebaut?
Ja. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt, unter anderem durch Demonstrationen und die Arbeit mit therapeutischen Medien.
