ZiFF-Tipp: Balltransport | ZiFF-Fortbildungen

In der therapeutischen Arbeit werden Bälle häufig eingesetzt. Gleichzeitig stellt sich in der Praxis manchmal eine einfache, aber wichtige Frage: Wie lässt sich ein Ball transportieren, wenn beide Hände frei bleiben sollen – insbesondere auch, weil kleinste Kratzer schon dazu führen können, dass Bälle platzen können? Der folgende ZiFF-Tipp zeigt eine einfache Möglichkeit, einen Ball mit einem Tuch zu tragen. Dadurch können wir einen Ball mitnehmen und gleichzeitig beide Hände für andere Aufgaben frei behalten.


Materialien für den Balltransport

Für den Transport eines Balles kann ein Betttuch, eine große Stoffbahn oder eine ausgediente, große Tischdecke genutzt werden. Ganz wie die Japaner traditionell Geschenke verpacken, verpacken wir unseren Ball:

Auf die gleiche Art und Weise können wir die große Wassermelone zum nächsten Picknick mitnehmen.
Für Erdnussbälle/Physiorollen empfiehlt sich auf Grund der Form besonders ein Koffergürtel oder ein einfacher Schal. Beide Varianten können helfen, den Ball im Alltag leichter zu transportieren.


Für wen eignet sich dieser Tipp?

Der ZiFF-Tipp eignet sich für Therapeuten, die in der praktischen Arbeit regelmäßig mit Bällen oder Erdnussbällen an verschiedenen Orten arbeiten. Für Teilnehmer unseres Bobath-Kurs-Pädiatrie ist er bei Fahrten zu manchem Praktikumsort hilfreich.

Die Arbeit mit mobilen Medien

Als Einstieg in die Bobath-Therapie mit Kindern empfiehlt Kirsten Bejarano die Bobath-Pädiatrie-Infokurse. Mobile Medien wie Therapiebälle und Physiorollen, die auf Grund ihrer Form auch „Erdnüsse“ genannt werden, sind insbesondere im Bobath-Pädiatrie-Infokurs 3 ein Thema. Dort geht es zum Beispiel um physiologische Bewegungsübergänge, orientiert an der frühkindlichen Entwicklung und übertragen auf die mobilen Medien großer Therapie- und Erdnussball. Auch die Arbeit mit dem Säugling auf dem großen Therapieball ist ein Kursthema.

Für erfahrene oder fertig ausgebildete Bobath-Therapeuten bieten sich daneben Kurse wie Das hypotone Kind oder einer der Bobath-Refresherkurse an.


Dieser Praxisimpuls stammt von Kirsten Bejarano, einer der wissenschaftlichen Leiterinnen, die den Bereich Physiotherapie sowie den Bobathbereich (DGfBT – Deutsche Gesellschaft für Bobath-Therapie e. V.) im ZiFF betreut:

Kirsten Bejarano
Senior – Bobath – Lehr- und Physiotherapeutin

(ursprünglich 2016 veröffentlicht, 2026 redaktionell überarbeitet)

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