BOT-2 G Bruininks-Oseretzky Test der motorischen Fähigkeiten

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Die nächsten Kurstermine:
Samstag, den 29.09.2018
Samstag, den 09.11.2019

Bruininks-Oseretzky Test der motorischen Fähigkeiten ist ein standardisiertes Testverfahren zur Erfassung der motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen (4 – 14,11 Jahre). Durch seine Evidenz ist er in der aktuellen Leitlinie für Kinder mit umschriebenen Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen (UEMF) empfohlen. Von 2011 bis 2013 erfolgte die Adaption und Normierung des Testverfahrens in Deutschland, Österreich und der Schweiz (BOT-2). Es gibt 8 Subtests mit 53 verschiedenen Aufgaben zur Erfassung der motorischen Fähigkeiten in der Fein– und Graphomotorik, Handgeschicklichkeit, Körperkoordination, Kraft und Geschicklichkeit. In der Fortbildung werden wir uns ausführlich theoretisch und praktisch, auch anhand von Fallbeispielen, mit der Durchführung, Auswertung, Interpretation des Tests auseinander setzen und wir werden ihn mit anderen aktuellen motorischen Testverfahren vergleichen.

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 18.00 Uhr

Gebühren: 200,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.
Kursort: ZiFF - Essen
Weinreich, Alexandra

ET 6-6-R Entwicklungstest sechs Monate bis sechs Jahre (Revision)

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Freitag, den 21.09.2018
Freitag, den 25.01.2019

Der ET 6-6-R ist ein fachübergreifendes Standard-Diagnostikum im deutschen Sprachraum. Seine Anwendung ermöglicht die Erstellung eines differenzierten Entwicklungsprofils über fünf, ab 42 Monate sechs, Entwicklungsbereiche innerhalb eines breiten Altersspektrums.

Im Kurs werden zunächst die Grundannahmen des Verfahrens erläutert und danach ausführlich in die Durchführung des ET 6-6-R eingeführt. Praktisch wird dies anhand von Demonstrationen und Übungen erarbeitet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Erstellung und Interpretation von Entwicklungsprofilen. Der Praxisbezug wird mit Hilfe von Fallbeispielen hergestellt. Die Aussagemöglichkeiten des ET 6-6-R bezüglich förderdiagnostischer Fragestellungen sowie der Entwicklungs- und Therapiekontrolle werden anschaulich erörtert.

Was ist neu?

  • besonders gute Differenzierungsfähigkeit im unteren und mittleren Leistungsbereich
  • Erweiterung der Aufgabenmenge von zuvor 180 Aufgaben auf nun 245 Aufgaben
  • neue Materialien
  • deutliche Erhöhung des Standardisierungsgrades der Aufgaben
  • übersichtliche Neugliederung der Entwicklungsbereiche in (1) Körper- und (2) Handmotorik, (3) kognitive Entwicklung und (4) Sprachentwicklung sowie die (5) sozial-emotionale Entwicklung ohne weitere Unterbereiche
  • der bewährte zusätzliche Untertest Nachzeichnen bleibt ab 42 inhaltlich überarbeitet erhalten
  • Neugestaltung der Auswertung und Interpretation mit: bereichsspezifischen Entwicklungsquotienten, neu erhobenen Testnormen, neugestalteten Protokollmaterialien

Literatur:

Petermann, F. & Macha, T. (2013). Entwicklungstest sechs Monate bis sechs Jahre – Revision (ET 6-6-R). Frankfurt/M.: Pearson Assessment

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühren: 185,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Bauksten System.
Kursort: ZiFF, Essen
Macha, Thorsten Dr. phil.

FEW 2 – visuelle Wahrnehmung und Wahrnehmungsdiagnostik

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Dienstag, den 11.09.2018

Der „Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung“ FEW-2 hat sich in kürzester Zeit als Standard in der Diagnostik visueller Wahrnehmung im Kindesalter etabliert. In acht Aufgabengruppen werden beim FEW-2 motorik-abhängige und motorik-freie Komponenten der visuellen Wahrnehmung untersucht. In diesem Workshop werden aktuelle wissenschaftliche Grundlagen der visuellen Wahrnehmung dargestellt und es wird auf die neuere Diskussion zur Diagnose von „visuellen Wahrnehmungsstörungen“ eingegangen. Im praktischen Teil des Workshops wird eine Testdurchführung anhand einer Videoaufzeichnung vorgestellt und das Protokoll dieser Untersuchung gemeinsam ausgewertet und interpretiert. In der Abschlussdiskussion besprechen wir, ob und welche therapeutischen Maßnahmen u. U. ergriffen werden sollen.

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühren: 185,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.
Kursort: ZiFF, Essen
Dacheneder, Winfried

GMFM (Gross motor function measure)

GMFM-66 & GMFM-88 - 2nd edition

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Freitag, den 23.11.2018

GMFM ist ein weltweit standardisierter Test und Beobachtungsinstrument für Physiotherapeuten und Ärzte. Er wurde für Kinder mit Zerebralparesen erstellt und validiert, um Veränderungen der Grobmotorik über einen längeren Zeitraum messen zu können. Eine quantitative Messung im Bereich der Motorik ist für die Vielfalt der klinischen Bilder möglich und therapeutische Interventionen werden qualitativ hinterfragt. Es ist unbedingt erforderlich, die Richtlinien für die Bewertung jeder einzelnen Aufgabe zu benutzen, um die GMFM korrekt ausnutzen zu können. Auch die Messung mit Hilfsmitteln und die verkürzte Fassung für Studien werden mit berücksichtigt.

  • Einführung in die GMFM
  • Ausführung und Bewertung der Items
  • Untersuchung und Bewertung eines Kindes mit CP
  • Testen mit Hilfsmitteln und Orthesen
  • GMFM-66 & GMFM-66-IS & GMFM-66-B&C
  • Untersuchung und Bewertung eines Kindes mit Hypotonie oder CP
  • Gesamtbewertung und Bewertung der Zielbereiche
  • GMFCS – Klassifikation von Zerebralparesen

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr

Gebühren: 280,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF, Essen
Weinreich, Alexandra

Hilfe ein Test! – Richtig testen in der Praxis

Standardisierte Tests im therapeutischen Alltag - Testauswertungen - Testinterpretationen

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Mittwoch, den 12.12.2018

Standardisierte Tests sollen auch im therapeutischen Alltag Hilfen geben für Therapieplanung, Fortschritts- und Erfolgskontrolle. Wie aber wendet man diese Verfahren möglichst nutzbringend, objektiv und ökonomisch an? Wir bieten aus berufsübergreifender Sicht (Psychologie & Therapie):

  • Überblick über aktuelle kinderdiagnostische Verfahren, Entwicklungs- und Leistungstests
  • wichtige Grundzüge der Testtheorie: Gütekriterien, statistische Grundlagen, Normierung, Standardisierung
  • Worauf kommt es an beim Durchführen standardisierter Tests (Auswahl der Testverfahren, Verhalten des Testleiters, Reichweite der Ergebnisse …)?
  • Wie lese ich Testergebnisse und Auswertungen?
  • Was sagen mir die Testergebnisse?
  • praktische Anwendungsbeispiele: Einüben von Testsituationen
  • Reflexion

Die Fortbildung richtet sich an alle therapeutischen Berufe (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, …)
und an Pädagogen in Institutionen, die Tests zu Evaluationszwecken verwenden möchten.

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühren: 195,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Bauksten System.
Kursort: ZiFF, Essen
Theiling, Uta
Weinreich, Alexandra

LoMo 3-6 – Einführung in den Motoriktest

Leistungsinventar zur objektiven Überprüfung motorischer Fähigkeiten bei 3-bis 6-Jährigen

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 15.02.2019
Samstag, den 08.02.2020

Die umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (UEMF) stellt mit einer Prävalenz von etwa 5% eine häufige Störung des Kindesalters dar. Während das Störungsbild in vergangenen Jahrzehnten wenig Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Forschung fand, führten Studien über den ungünstigen Entwicklungsverlauf unbehandelter motorischer Auffälligkeiten zu einer neuen (insbesondere internationalen) Aktivierung des Forschungsinteresses.

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF e.V.) veröffentlichte im Jahre 2011 eine Versorgungslinie zur Definition, Diagnostik und Therapie des Störungsbildes. Daraus geht hervor, dass die Experten für den deutschen Sprachraum nur wenige standardisierte und validierte Testverfahren zur Diagnostik motorischer Funktionsstörungen als empfehlenswert erachten. Diese Testverfahren weisen jedoch, insbesondere für den Altersbereich von 3 bis 6 Jahren, Bodeneffekte auf.

Das neue Testverfahren LoMo 3-6 ist ein spielerisches Verfahren, welches eine objektive Einschätzung des motorischen Gesamtentwicklungstandes ermöglicht und eine leitliniengetreue Diagnostik unterstützt. Dabei werden verschiedene motorische Fähigkeiten überprüft. Dazu zählen insbesondere verschiedene Facetten der In-Hand-Manipulation, Gleichgewicht (unter verschiedenen Bedingungen), Ausdauer, Kraft und Ballfertigkeiten. Zusätzlich kann die motorische Aktivität des Kindes im Alltag sowie mögliche Begleitstörungen anhand von Elternauskünften erhoben werden (auch in arabischer, türkischer und russischer Sprache). Zur Einschätzung der Handpräferenz kann zusätzlich ein Lateralitätsquotient berechnet werden. Die Einbettung der Testhandlung in eine Zirkusgeschichte ermöglicht eine abwechslungsreiche Testdurchführung.

Die Fortbildung liefert zunächst Einblicke in das Störungsbild der umschriebenen Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (UEMF) und zeigt die einzelnen Schritte einer leitliniengetreuen Diagnostik auf (nach AWMF). Im nächsten Schritt werden die theoretischen Grundannahmen erläutert. Anschließend wird umfassend in die Testaufgaben des Verfahrens sowie deren Bewertung und Interpretation eingeführt und an Video-Fallbeispielen erläutert. Die Aufgaben sollen zusätzlich praktisch von den Teilnehmern erprobt werden.

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühren: 185,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Kursort: ZiFF, Essen
Jaščenoka, Julia Dr. phil.

Movement Assessment Battery for children – 2 (M-ABC-2)

Ein Individualtest zur Bestimmung der motorischen Fähigkeiten bei 3- bis 16-Jährigen

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Samstag, den 01.12.2018

Die Fortbildung M-ABC – 2 – Movement Assessment Battery for Children – 2 – ist ein gutes Testverfahren für den wichtigen Entwicklungsbereich der motorischen Fähigkeit bei Kindern im Alter von 3 bis 16 Jahren. Mit dem Individualtest, der sich sowohl für die Förderdiagnostik wie auch zur Hilfestellung für die Interventionsplanung und Therapieverlaufsmessung eignet, kann das kindliche Leistungsvermögen und seine Kompetenz im fein– und grobmotorischen Bereich erfasst werden. Dem Verfahren liegt ein Entwicklungskonzept zugrunde, bei dem eine enge Verbindung zwischen motorischen Beeinträchtigungen und dem Verlauf der intellektuellen Entwicklung sowie emotionaler und sozialer Anpassungsprobleme von Kindern betont wird. Somit dient eine möglichst frühzeitige Erfassung motorischer Probleme nicht nur der rechtzeitigen Diagnosestellung und differenzierten Behandlung, sondern auch der Prävention von sekundären Belastungen, die die Entwicklung und soziale Integration der Kinder erschweren können. Im Kurs wird das Testverfahren eingehend erläutert und einzelne Items praktisch geübt. Anhand von Videobeispielen oder direkt an den Kursteilnehmern werden die für die drei Altersstufen (3 – 6, 7 – 10 & 11 – 16 Jahre) unterschiedlichen drei Komponenten motorischer Funktionen vorgestellt: die Handgeschicklichkeit (3 Items), Gewandtheit beim Umgang mit Ballspielen (2 Items) und die Fähigkeit zur statischen und dynamischen Balance (3 Items). Die Kursteilnehmer lernen, dass der Test sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Auswertung der motorischen Fähigkeiten und Entwicklung zulässt.

Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühren: 185,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Hinweis: Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.
Kursort: ZiFF, Essen
Weinreich, Alexandra
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