Polyvagal-Theorie – Sicherheit im therapeutischen Setting

Sicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für gelingende Therapie. Dieser Kurs vermittelt einen fundierten Zugang zur Polyvagal-Theorie und ihrer Bedeutung für therapeutische Interaktion.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 18.11.2026
Mittwoch, den 17.11.2027

Die Polyvagal-Theorie beschreibt, wie das autonome Nervensystem Zustände von Sicherheit und Bedrohung reguliert und wie soziale Interaktion diese Prozesse beeinflusst. Der Kurs führt in die theoretischen Grundlagen ein und zeigt deren Bedeutung für das therapeutische Arbeiten.


Kursfokus & Inhalte

  • Zustände des autonomen Nervensystems fachlich einordnen
  • Sicherheits- und Bedrohungssignale im therapeutischen Kontext erkennen
  • Reaktionen und Verhaltensweisen von Patienten differenziert einordnen
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor gezielt nutzen
  • Eigene Zustände im therapeutischen Setting reflektieren
  • Signale der Sicherheit bewusst gestalten und einsetzen
  • Therapeutische Selbstregulation zur Stabilisierung des Kontakts anwenden
  • Handlungssicherheit im Umgang mit individuellen Sicherheitsbedürfnissen entwickeln

Die Polyvagal-Theorie, entwickelt von Stephen Porges, rückt den Menschen als soziales Wesen in den Mittelpunkt. Sie beschreibt, wie das autonome Nervensystem fortlaufend innere, äußere und zwischenmenschliche Signale bewertet.
Für die therapeutische Arbeit bedeutet dies, dass nicht nur Interventionen, sondern auch der eigene Zustand und die Qualität der Interaktion maßgeblich sind. Der Kurs sensibilisiert dafür, Sicherheit bewusst bereitzustellen und die eigene Regulation als Grundlage wirksamer therapeutischer Beziehung zu nutzen.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen der Polyvagal-Theorie
  • Autonomes Nervensystem und Zustandsregulation
  • Sicherheit und Bedrohung im therapeutischen Kontakt
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor
  • Wahrnehmung und Einordnung von Patientenreaktionen
  • Eigene Zustände und Selbstregulation
  • Übungen zur Förderung von Sicherheit im Setting

Weitere Infos:
www.mariuswagner.de


Kurszeiten:
09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Sicherheit im therapeutischen Setting auf Basis der Polyvagal-Theorie bewusst gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie, die Sicherheit und Interaktion im therapeutischen Setting gezielt reflektieren möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein vertieftes Verständnis für Zustände des autonomen Nervensystems sowie praktische Ansätze zur bewussten Gestaltung von Sicherheit im Kontakt.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und richtet sich an therapeutisch tätige Fachpersonen.

Gebühren: 260,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Kursort: ZiFF - Essen
Wagner, Marius
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