Manuelle Medizin, Osteopathie und Chiropraktik | ZiFF-Fortbildungen
Die Dozenting Kathi Exner-Panne arbeitet mit einen Säugling auf einer Behandlungsbank

Die untere Extremität ist ein zentraler Baustein funktioneller Selbstständigkeit. Dieser Kurs vermittelt einen klaren ergotherapeutischen Zugang zu Befund, Stand und Gang.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.11.2026
Montag, den 20.09.2027

Die Behandlung der unteren Extremität spielt in der Ergotherapie eine zentrale Rolle – insbesondere bei neurologischen Krankheitsbildern. Stand- und Gehfähigkeit bilden die Grundlage für selbstständige Alltagsaktivitäten und für den gezielten Einsatz der oberen Extremitäten.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktion der unteren Extremität im Kontext von Haltung, Stand und Gang einordnen
  • Posturale Voraussetzungen für Arm- und Handfunktion fachlich ableiten
  • Befunde der unteren Extremität strukturiert erheben und interpretieren
  • Gleichgewicht und Gangfähigkeit differenziert beurteilen
  • Therapeutische Schwerpunkte für Stand- und Gangaufbau ableiten
  • Behandlungsmöglichkeiten funktionell auswählen und fachlich begründen
  • Ergotherapeutische Handlungssicherheit im Umgang mit Mobilitätseinschränkungen entwickeln

Gerade bei Patienten nach Apoplex ist die Wiedererlangung von Sitzen, Aufstehen und Gehen entscheidend für die Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens wie Körperpflege, Essen zubereiten oder Haushaltsführung.
Ein stabiler unterer Rumpf bildet dabei die Grundlage für kontrollierte Bewegungen der oberen Extremitäten. Die Fortbildung vermittelt, wie Befunde der unteren Extremität erhoben, analysiert und gezielt in die ergotherapeutische Behandlung integriert werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomie vom Becken bis zur Zehenspitze
  • Schlüsselpunkte und Postural Set
  • Befund in verschiedenen Ausgangsstellungen und Bewegungsanalyse
  • Tests für Gleichgewicht und Gehen (u. a. Berg Balance Scale)
  • Fazilitation von Stand und Gang
  • Behandlungsmöglichkeiten

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine kurze Hose, ein Handtuch, einen Gelenkmesser (Goniometer) und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die untere Extremität in der Ergotherapie strukturiert befunden und funktionell behandeln: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Ergotherapeuten, die ihre Kompetenz in Befund und Behandlung der unteren Extremität vertiefen möchten, insbesondere im neurologischen Kontext.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren ergotherapeutischen Zugang zu Befund, Stand- und Gangtraining sowie Sicherheit in der therapeutischen Planung bei Mobilitätseinschränkungen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und orientiert sich an klinischen Alltagssituationen.

Gebühren: 450,00 €
Unterrichtseinheiten: 20
Fortbildungspunkte: 20
Kursort: ZiFF - Essen
Hasenfratz, Sabrina

Ödeme gezielt behandeln und ergotherapeutische Interventionen wirksam unterstützen: Dieser Einführungskurs vermittelt Manuelle Lymphdrainage praxisnah und fachlich fundiert für die Ergotherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 28.01.2026
Montag, den 31.08.2026

Immer mehr Ergotherapeuten sind in der Frührehabilitation tätig und begegnen dort Schwellungen und Ödemen unterschiedlichster Ursachen. Entstauende Maßnahmen können die Effizienz ergotherapeutischer Interventionen deutlich verbessern und die funktionelle Entwicklung gezielt unterstützen.


Kursfokus & Inhalte

  • Manuelle Lymphdrainage als ergänzende Maßnahme in der Ergotherapie fachlich einordnen
  • Anatomische und physiologische Grundlagen des Lymphgefäßsystems systematisch erfassen
  • Unterschiedliche Ödemformen im klinischen Kontext differenziert einordnen
  • Indikationen und Kontraindikationen der Manuellen Lymphdrainage sicher beurteilen
  • Zentrale Grifftechniken für obere Extremitäten strukturiert anwenden
  • Entstauende Maßnahmen in ergotherapeutische Behandlungsprozesse integrieren

Die Kursteilnehmer erwerben ein fundiertes Verständnis des Lymphgefäßsystems und lernen, unterschiedliche Ödemformen fachlich sicher einzuordnen.

Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung. Die wesentlichen Grifftechniken werden strukturiert erarbeitet und unter Anleitung geübt. Der Kurs legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Arm, Hand und Schulter – Bereiche, die in der ergotherapeutischen Praxis besonders häufig betroffen sind.

Die Manuelle Lymphdrainage wird als ergänzende Maßnahme verstanden, die das medizinische und therapeutische Handlungsspektrum erweitert und die tägliche Arbeit von Ergotherapeuten sinnvoll unterstützt.


Kursinhalte im Überblick


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 13.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt, eine Decke und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Manuelle Lymphdrainage strukturiert in der Ergotherapie einsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Einführungskurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Ergotherapeuten, die in der Frührehabilitation oder in der Behandlung von Ödemen tätig sind.

Welche Inhalte stehen im Vordergrund?
Vermittelt werden anatomische Grundlagen, Ödempathologie, Indikationen und Kontraindikationen sowie praktische Grifftechniken der Manuellen Lymphdrainage.

Wird im Kurs praktisch gearbeitet?
Ja. Die zentralen Grifftechniken werden praxisnah vermittelt und unter Anleitung eingeübt.

Gebühren: 520,00 €
Unterrichtseinheiten: 24
Fortbildungspunkte: 24
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin

Diese Fortbildung vermittelt die Grundlagen der klassischen amerikanischen Chiropraktik, erweitert um einen neurologischen Ansatz. Untersuchung, Sicherheit und Behandlung werden strukturiert und praxisnah zusammengeführt.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 09.02.2027

Die Chiropraktik betrachtet den Körper als funktionelle Einheit, in der Nervensystem, Gelenke und Gewebe eng miteinander verbunden sind.


Kursfokus & Inhalte

  • Chiropraktische Prinzipien fachlich einordnen und neurologisch begründen
  • Reflex-, Impuls- und Manipulationstechniken strukturiert anwenden
  • Gelenkfunktionen im Zusammenspiel mit dem Nervensystem beurteilen
  • Blockaden sicher untersuchen, diagnostizieren und bewerten
  • Sicherheitsüberprüfungen und Kontraindikationen systematisch berücksichtigen
  • Behandlungsentscheidungen aus Biomechanik, Anatomie und Physiologie ableiten
  • Ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Wirbelsäule, Organen und Faszien einordnen
  • Patientenaufklärung fachlich korrekt und verständlich gestalten

Die Fortbildung orientiert sich an der ursprünglichen amerikanischen Chiropraktik und erweitert diese um einen neurologischen Ansatz. Im Zentrum steht das Verständnis der Wechselwirkung zwischen Gelenkfunktion und Nervensystem.
Vermittelt werden ein strukturiertes Untersuchungsvorgehen, die sichere Diagnostik von Blockaden sowie die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen. Die Ausbildung ist stark praxisorientiert angelegt, sodass die Teilnehmenden bereits während des Kurses eine therapeutische Routine entwickeln können.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung, Geschichte, Hintergrund
  • Neurophysiologische Wirkung der Chiropraktik (direkter Einfluss auf die Plastizität des Gehirns)
  • Patientenaufklärung, Risikobewertung
  • Sicherheitsuntersuchungen, bildgebende Verfahren
  • Chiropraktik der Wirbel- und Rippengelenke
  • Chiropraktik des Schädels und des Kiefergelenks
  • Chiropraktik der oberen und unteren Extremität
  • Verbindung mit Mobilisation nervaler Strukturen®
  • Abrechnung der Chiropraktik nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Chiropraktik neurologisch fundiert und sicher anwenden: www.ziff.de

Warum eine Fortbildung im ZiFF?
Das ZiFF steht für fachlich fundierte Fortbildungen mit klarem Praxisbezug.
Alle Kurse richten sich an Fachpersonen aus Therapie, Medizin und angrenzenden Gesundheitsberufen.
Die Inhalte sind strukturiert aufgebaut, fachlich nachvollziehbar und praxisnah anwendbar.


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Ärzte und Heilpraktiker. Physiotherapeuten können mit abgeschlossener manueller Therapie (MT-Zertifikat) ebenfalls teilnehmen.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen strukturierten Zugang zur chiropraktischen Untersuchung, sichere Behandlungstechniken sowie Sicherheit im Umgang mit Kontraindikationen und Patientenaufklärung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Für Physiotherapeuten ist eine abgeschlossene manuelle Therapie (MT-Zertifikat) erforderlich. Für Ärzte und Heilpraktiker bestehen keine weiteren Voraussetzungen.

Gebühren: 930,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Fortbildungspunkte: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin

Manuelle Therapie bei Kindern erfordert Präzision, Feinfühligkeit und entwicklungsbezogenes Denken. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen für eine sichere manualtherapeutische Arbeit im frühen Kindesalter.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 08.06.2026
Montag, den 14.12.2026

Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für motorische, sensorische und regulatorische Entwicklungsprozesse. Dieser Kurs vermittelt einen strukturierten Zugang zur manualtherapeutischen Untersuchung und Behandlung von Neugeborenen und Kleinkindern.


Kursfokus & Inhalte

  • Entwicklungsprozesse von Geburt bis zum Kleinkindalter fachlich einordnen
  • Postnatale Entwicklung terminologisch und funktionell differenzieren
  • Sensomotorische Schlüsselregionen entwicklungsbezogen beurteilen
  • Manualtherapeutische Untersuchungsstrategien altersgerecht anwenden
  • Behandlungstechniken aus dem Diaphragmamodell nach Zink ableiten
  • Aktive und passive Bewegungsbefunde strukturiert interpretieren
  • Myofasziale Zusammenhänge im frühen Kindesalter berücksichtigen
  • Therapeutische Sicherheit im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern entwickeln

Die manualtherapeutische Arbeit mit sehr jungen Kindern erfordert ein fundiertes Verständnis früher Entwicklungsprozesse sowie eine besonders differenzierte Befundung. Der Kurs verbindet entwicklungsneurologische Grundlagen mit praktischen Untersuchungstechniken und vermittelt einen sicheren, kindgerechten therapeutischen Zugang.


Kursinhalte im Überblick

  • Embryologie
  • Kindslagen und Geburt
  • Terminologie der postnatalen Entwicklung
  • Grundlagen der sensomotorischen Schlüsselregionen
  • Praxisgrundlagen zur Behandlung von Neugeborenen und Kleinkindern
  • Untersuchung und Behandlung nach dem Diaphragmamodell nach Zink
  • Aktive und passive Bewegungsuntersuchung und Behandlung
  • Myofasziale Untersuchung und Behandlung
  • Listeningtechniken

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung,  Saunatuch/Bettlaken und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und manuelle Therapie im frühen Kindesalter strukturiert und sicher anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die manualtherapeutisch mit Neugeborenen und Kleinkindern arbeiten oder in diesen Bereich einsteigen möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren Zugang zu Untersuchung und Behandlung im frühen Kindesalter sowie Sicherheit im entwicklungsangepassten manualtherapeutischen Arbeiten.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut.

Gebühren: 875,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Fortbildungspunkte: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas

Der Aufbaukurs Manuelle Lymphdrainage in der Ergotherapie vertieft entstauende Behandlungskonzepte, erweitert die Ödemtherapie um die gezielte Behandlung von Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen und schlägt eine fachlich fundierte Brücke zur komplexen manuellen Lymphdrainage (KML).

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 17.06.2026
Dienstag, den 01.06.2027

Während sich die komplexe manuelle Lymphdrainage (KML) primär auf die direkte Behandlung von Lymphgefäßen, Lymphknotenansammlungen und Hauptlymphbahnen richtet, liegt der Schwerpunkt dieses Aufbaukurses auf der gezielten Behandlung von Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen. Diese Strukturen werden durch knöcherne, muskuläre und ligamentäre Gegebenheiten gebildet und können den veno-lymphatischen Abfluss wesentlich beeinflussen.


Kursfokus & Inhalte

  • Manuelle Lymphdrainage als ergänzendes Verfahren zur KML fachlich vertiefen
  • Kongestion und Stase im veno-lymphatischen System funktionell einordnen
  • Blockierende Strukturen anatomisch und physiologisch differenzieren
  • Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen systematisch beurteilen
  • Veno-lymphatische Abflusshemmungen diagnostisch ableiten
  • Gezielte Behandlungstechniken aus Befund und Strukturzusammenhang entwickeln
  • Ergotherapeutische Interventionen aus entstauenden Konzepten ableiten

Diaphragmen trennen Körperabschnitte voneinander, übernehmen jedoch zugleich eine wichtige Funktion in der Druckverteilung. Veränderungen von Spannung, Beweglichkeit oder Struktur können zu Kongestionen und Stase führen und damit Ödeme begünstigen oder aufrechterhalten.

Im Kurs werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen dieser Grenzflächen systematisch erarbeitet. Darauf aufbauend lernen die Kursteilnehmer Befund- und Untersuchungsstrategien sowie gezielte Behandlungstechniken kennen, mit denen veno-lymphatische Blockaden positiv beeinflusst und die Effektivität der Lymphdrainage gesteigert werden kann.


Kursinhalte im Überblick

  • Begriffsbestimmung: Kongestion und Stase
  • Anatomie und Physiologie der Grenzflächen und Engpassstellen
  • Anatomie und Physiologie der Diaphragmen
  • Befund- und Untersuchungsstrategie
  • Behandlungstechniken

Voraussetzung:
Teilnahme MLD Einführungskurs oder vergleichbare Vorkenntnisse


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 13.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt, eine Decke und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Engpassbehandlung in der Lymphdrainage sicher anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Ergotherapeuten mit Vorkenntnissen in der Manuellen Lymphdrainage, die ihre Ödemtherapie fachlich vertiefen möchten.

Was unterscheidet den Aufbaukurs vom Einführungskurs?
Der Fokus liegt auf Engpassstellen, Diaphragmen und veno-lymphatischen Blockaden als Ergänzung zur komplexen manuellen Lymphdrainage.

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?
Voraussetzung ist die Teilnahme am MLD-Einführungskurs oder vergleichbare Vorkenntnisse.

Gebühren: 520,00 €
Unterrichtseinheiten: 24
Fortbildungspunkte: 24
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin

Craniosacrale Grundlagen am Gehirnschädel klar verstehen – präzise, praxisnah und sofort anwendbar. Ein klarer Einstieg in die craniosacrale Arbeit am Neurocranium.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.02.2026
Montag, den 13.07.2026

1. Baustein – Der Gehirnschädel (Das Neurocranium)

Dieser erste Baustein führt fundiert in die craniosacrale Osteopathie ein – mit klarem Schwerpunkt auf dem Gehirnschädel (Neurocranium). Sie erhalten einen strukturierten Überblick über Geschichte, Anatomie und die zentralen Prinzipien des craniosacralen Ansatzes.


Kursfokus & Inhalte

  • Grundlagen der craniosacralen Osteopathie am Neurocranium strukturiert einordnen
  • Anatomie des Gehirnschädels (Knochen, Suturen, membranöses System) praxisbezogen erfassen
  • PRM verstehen und im Kursrahmen praktisch erarbeiten
  • Suturen des Neurocraniums mit verschiedenen Techniken behandeln und sicher anwenden
  • Stillpoint und 10-Punkte-Basistherapie als zentrale Basisverfahren praktisch üben
  • Diaphragmen und reziproke Spannungsmembranen in der craniosacralen Arbeit nutzen
  • Beziehung zu anderen Behandlungsansätzen (z. B. Kinesiologie) fachlich einordnen
  • Chiropraktische Verbindungen und CMD im Kontext des Bausteins überblicken

Im Mittelpunkt stehen die Knochen, Suturen und das membranöse System des Neurocraniums. Der primäre respiratorische Mechanismus (PRM) wird verständlich erklärt und anschließend praktisch erarbeitet.
Sie erlernen verschiedene Techniken zur Behandlung der Suturen und wenden diese direkt unter Anleitung an. Wichtige Grundlagen wie Stillpoint, die 10-Punkte-Basistherapie sowie die Arbeit an Diaphragmen und reziproken Spannungsmembranen werden intensiv geübt.

Zusätzlich ordnet der Kurs Bezüge zu anderen Ansätzen (z. B. Kinesiologie) sowie chiropraktische Verbindungen und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen im Kontext des Bausteins ein.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung Geschichte
  • Anatomie (Knochen, Suturen, membranöses System)
  • PRM (primärer respiratorischer Mechanismus)
  • Behandlung der Suturen des Neurocraniums mit verschiedensten Techniken
  • Stillpoint
  • 10-Punkte-Basistherapie
  • Diaphragmen und reziproke Spannungsmembranen
  • Beziehung der craniosacralen Osteopathie zu anderen Behandlungsansätzen (z. B. Kinesiologie)

Hinweis:
Zum 1. Baustein gibt es gratis das eBook „Kraniosakrale Therapie“ dazu.

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie

Siehe auch: Chiropraktik und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und fundiert in die craniosacrale Arbeit am Neurocranium starten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der 1. Baustein geeignet?
Für Fachpersonen, die craniosacrale Grundlagen fundiert aufbauen und den Schwerpunkt Neurocranium praktisch erarbeiten möchten.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen Anatomie des Neurocraniums, PRM sowie Techniken zur Behandlung der Suturen einschließlich Stillpoint und 10-Punkte-Basistherapie.

Welche Rolle spielen CMD und andere Ansätze?
Bezüge zu anderen Ansätzen (z. B. Kinesiologie) sowie chiropraktische Verbindungen und CMD werden im Kursrahmen fachlich eingeordnet.

Gebühren: 930,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
Stade, Martin

Mit zunehmendem Alter verändern sich Belastung, Haltung und Bewegungsmuster. Dieser Kurs vermittelt einen strukturierten manualtherapeutischen Zugang für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 10.05.2027
Dienstag, den 01.02.2028

Im Schulalter, in der Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter zeigen sich spezifische funktionelle Muster und Belastungsreaktionen. Dieser Kurs vertieft die manualtherapeutische Befundung und Behandlung über zentrale Schlüsselregionen hinweg.


Kursfokus & Inhalte

  • Altersabhängige funktionelle Muster differenziert beurteilen
  • Tonusasymmetrien und Läsionsmuster systematisch einordnen
  • Schlüsselregionen funktionell untersuchen und therapeutisch ableiten
  • Haltungs- und Belastungsprobleme manualtherapeutisch bewerten
  • Regionale Beschwerden in übergeordnete Zusammenhänge einbetten
  • Kompensationsmechanismen klinisch nachvollziehen
  • Manualtherapeutische Maßnahmen altersgerecht planen
  • Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickeln

Mit wachsender Mobilität und zunehmender Belastung verändern sich funktionelle Anforderungen an den Bewegungsapparat. Der Kurs vermittelt, wie typische Läsionsmuster erkannt, differenziert untersucht und im manualtherapeutischen Kontext sinnvoll behandelt werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Das Tonusasymmetriesyndrom (TAS)
  • Läsionsmuster der Schlüsselregionen
  • Schlüsselregion Schädel
    – Schädelasymmetrien
    – Schiefhals (Torticollis)
    – Kopfgelenksläsionen
    – Kopfschmerz und Migräne
  • Schlüsselregion obere Thoraxapertur
    – Schultergürtel, Scapula, Schultergelenk
  • Schlüsselregion Wirbelsäule
    – Haltungsfehler
    – Adoleszentenkyphose
    – Adoleszentenskoliose
  • Schlüsselregion ISG/SIG, Becken, Hüfte
    – Beckenfehlstellungen und -verwringungen
    – ISG- und Sacrumläsionen
    – Hüftdysplasie, Epiphysiolysis
  • Schlüsselregion USG
    – Talus-Läsionen
    – Fußfehlstellungen
  • Kniegelenk
    – Kompensationsmechanismen
    – Valgus- und Varusfehlstellungen
    – Morbus Osgood-Schlatter
    – Patellareizungen und retropatelläre Schmerzen

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung,  Saunatuch/Bettlaken, und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und manuelle Therapie bei Kindern und Jugendlichen strukturiert und fundiert einsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die manualtherapeutisch mit Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen arbeiten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren Zugang zur Befundung und Behandlung altersabhängiger funktioneller Muster und Läsionszusammenhänge.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut.

Gebühren: 875,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Fortbildungspunkte: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas

Die Schädelbasis verstehen und behandeln – präzise, tiefgehend und praktisch umsetzbar. Dieser zweite Baustein widmet sich der Schädelbasis und der Symphysis Sphenobasilaris (SSB) als zentralem Gelenk des craniosacralen Systems.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 21.09.2026

2. Baustein – Schädelbasis & SSB (Symphysis Sphenobasilaris)

Sie erhalten einen vertieften Einblick in die anatomischen Strukturen der Schädelbasis einschließlich der Durchtrittsöffnungen für Hirnnerven, Arterien und Venen. Darauf aufbauend wird die Biomechanik der SSB ausführlich erläutert und praktisch umgesetzt. Sie lernen, primäre und sekundäre SSB-Läsionen sicher zu erkennen und gezielt zu behandeln. Pathologien am SSB (z. B. Schädeldeformitäten) werden fachlich eingeordnet.


Kursfokus & Inhalte

  • Anatomie der Schädelbasis mit Durchtrittsöffnungen für Hirnnerven, Arterien und Venen fachlich sicher einordnen
  • Biomechanik der Symphysis Sphenobasilaris (SSB) verstehen und praktisch umsetzen
  • Primäre und sekundäre SSB-Läsionen erkennen und gezielt behandeln
  • Pathologien am SSB (z. B. Schädeldeformitäten) praxisbezogen beurteilen
  • Venöses Abflusssystem therapeutisch relevant einordnen und behandeln
  • Liquordrainage nach Wiese praktisch anwenden
  • Bezüge zu Kinesiologie, neurolymphatischer Reflextherapie, Chiropraktik und CMD fachlich einordnen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem venösen Abflusssystem; die Liquordrainage nach Wiese ergänzt das Vorgehen praxisnah.

Zusätzlich wird die Beziehung der craniosacralen Osteopathie zu anderen Behandlungsansätzen (u. a. Kinesiologie, neurolymphatische Reflextherapie) sowie der Bezug zu chiropraktischen Konzepten und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen praxisorientiert eingeordnet.


Kursinhalte im Überblick


Weitere Informationen:
MSZ-Akademie

Siehe auch: Chiropraktik und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die craniosacrale Arbeit an Schädelbasis und SSB vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der 2. Baustein geeignet?
Für Fachpersonen, die die craniosacrale Arbeit an der Schädelbasis und der SSB fachlich vertiefen und praktisch sicherer umsetzen möchten.

Was steht im Mittelpunkt des Kurses?
Im Fokus stehen Anatomie und Biomechanik der Schädelbasis und der SSB sowie das Erkennen und Behandeln primärer und sekundärer SSB-Läsionen.

Welche weiteren Schwerpunkte werden behandelt?
Das venöse Abflusssystem und die Liquordrainage nach Wiese werden praxisnah vermittelt; Bezüge zu weiteren Ansätzen sowie zu Chiropraktik und CMD werden eingeordnet.

Gebühren: 930,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
Stade, Martin

ein neuer Blick auf die Diagnostik und Behandlung von Problemen im Bereich des Kiefergelenkes

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 18.01.2028

Das Kiefergelenk, oder Temporo-mandibular Gelenk (TMG), setzt sich als komplexes System aus verschiedenen Knochen, Bandstrukturen und Muskeln zusammen. Es bildet zudem eine Vielzahl von funktionellen Bezügen zu anderen Körperregionen aus. Dazu zählen primär die Abschnitte Schädel, Halswirbelsäule, Schultergürtel und obere Thoraxapertur. Sekundär lassen sich aber auch Einflüsse zur Beckenregion, dem Os sacrum sowie der oberen und unteren Extremität ableiten.
In dieser Fortbildung lernen Sie die Anatomie und Biomechanik des Kiefergelenkes kennen. Es werden die vielfältigen Pathologien im arthrogenen, myogenen und neurogenen Bereich besprochen und die möglichen therapeutischen Behandlungsinerventionen aufgezeigt. Weiterhin werden funktionelle Beziehungen des Kiefergelenkes zu anderen Körperregionen und darauf aufbauende Ursache-Folgen-Ketten erläutert.
Ein umfangreicher Praxisteil rundet diese Fortbildung ab, hierbei lernen sie die systematische und strukturierte Befundung des Kiefergelenkes und manualtherapeutische und fazilitierende Behandlungsmethoden kennen.

Theorie:

  • Anatomie und Physiologie der Knochen, Bänder und Muskulatur des Kiefergelenkes
  • Aufbau und Biomechanik des Kiefergelenkes
  • arthrogene, myogene und neurogene Pathomechanismen und Ursachen für craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD)
  • Ursachen-Folge-Ketten für CMD, Einfluss entfernter Körperregionen

Praxis:

  • Befundablauf für CMD
  • Inspektion/Palpation des Kiefergelenkes und der umgebenden Strukturen
  • Bewegungsprüfung, manualtherapeutische Untersuchung des Kiefergelenkes
  • Untersuchung muskulärer und nervaler Strukturen
  • Differenzierung zu anderen Körperregionen
  • Behandlungsplanung und Ablauf für Kiefergelenk/CMD

Weitere Informationen finden Sie bei MSZ-Akademie!

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr

Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

Gebühren: 930,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Fortbildungspunkte: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas

Der Gesichtsschädel sicher beurteilen und behandeln: Baustein 3 schärft Anatomie, Biomechanik und klinische Einordnung des Viszerokraniums. Hirnnerven, Kieferaspekte sowie die Integration von Wirbelsäule und Sacrum ergeben ein klares Gesamtbild.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 26.01.2027

3. Baustein – Der Gesichtsschädel (Das Viszerokranium)

Baustein 3 vermittelt ein präzises, strukturiertes Vorgehen zur Beurteilung und Behandlung des Viszerokraniums – praxisnah und klar eingeordnet.


Kursfokus & Inhalte

  • Gesichtsschädel (Viszerokranium) anatomisch und funktionell im craniosacralen System einordnen
  • Biomechanische Prinzipien des Gesichtsschädels verstehen und für Befund und Vorgehen nutzen
  • Untersuchung und Behandlung des Viszerokraniums strukturiert durchführen, inklusive kiefertherapeutischer Aspekte
  • Funktion einzelner Hirnnerven nachvollziehen und deren Bedeutung für Strukturen und Dysfunktionen einordnen
  • Wirbelsäule und Sacrum in craniale Ursache-Folge-Ketten integrieren
  • Pathologien im cranialen Bereich im osteopathischen Gesamtzusammenhang praxisnah einordnen
  • Bezüge zu Chiropraktik und CMD als angrenzende Ansätze verstehen

Der dritte Baustein widmet sich dem Gesichtsschädel (Viszerokranium) und seinen anatomischen sowie funktionellen Zusammenhängen. Sie erhalten einen fundierten Überblick über biomechanische Prinzipien des Gesichtsschädels und deren Bedeutung im craniosacralen System.

Ein Schwerpunkt liegt auf Untersuchung und Behandlung des Viszerokraniums inklusive kiefertherapeutischer Aspekte. Die funktionelle Bedeutung einzelner Hirnnerven wird detailliert erläutert, sodass Auswirkungen auf Strukturen, Funktionen und mögliche Dysfunktionen sicher eingeordnet werden können.

Darüber hinaus wird die Integration von Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum) betrachtet – als Baustein für zusammenhängende Ursache-Folge-Ketten im cranialen Bereich. Pathologien, die durch nervöse oder biochemische Prozesse ausgelöst werden können, werden praxisnah erklärt und in den osteopathischen Gesamtzusammenhang eingeordnet. Der Baustein stellt zudem Verknüpfungen zu angrenzenden Ansätzen wie Chiropraktik und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen her.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomie und Biomechanik des Gesichtsschädels
  • Untersuchung und Behandlung des Gesichtsschädels inkl. kiefertherapeutischer Aspekte
  • Kennenlernen der Details einzelner Hirnnerven und ihrer Funktionen
  • Integration der Wirbelsäule und des Kreuzbeines (Sacrum)
  • Pathologien im cranialen Bereich mit möglichen Ursache-Folge-Ketten nervöser oder biochemischer Art

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie

Siehe auch: Chiropraktik und CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 14.15 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die craniosacrale Arbeit am Viszerokranium vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist Baustein 3 geeignet?
Für Fachpersonen, die den Gesichtsschädel (Viszerokranium) im craniosacralen Kontext strukturiert untersuchen und behandeln möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs inhaltlich?
Im Fokus stehen Biomechanik des Gesichtsschädels, Untersuchung und Behandlung inklusive Kieferaspekten sowie die funktionelle Einordnung einzelner Hirnnerven.

Wie wird die Einbindung in den Gesamtzusammenhang vermittelt?
Die Integration von Wirbelsäule und Sacrum sowie mögliche Ursache-Folge-Ketten im cranialen Bereich werden in den osteopathischen Zusammenhang eingeordnet.

Gebühren: 930,00 €
Unterrichtseinheiten: 35
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
Stade, Martin

Handrehabilitation - Ausbildung - 3. Baustein

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 11.05.2026
Montag, den 23.11.2026

Gezielte manualtherapeutische Techniken für Schulter, Arm und Hand sicher anwenden.
Ein zentrales Modul zur differenzierten Befundung und Behandlung der oberen Extremitäten.

Die Therapie der oberen Extremitäten erfordert präzise Befund- und Behandlungstechniken, die in der ergotherapeutischen Grundausbildung häufig nicht ausreichend vermittelt werden.


Kursfokus & Inhalte

  • Manualtherapeutische Befundung der oberen Extremitäten strukturiert und sicher durchführen.
  • Funktionelle Auffälligkeiten von Schultergürtel bis Handgelenk differenziert erkennen.
  • Anatomische Strukturen gezielt unterscheiden und therapeutisch einordnen.
  • Manualtherapeutische Techniken präzise auswählen und indikationsgerecht anwenden.
  • Behandlungsschritte von der Befundung bis zur Intervention fachlich begründet ableiten.
  • Sicherheit in der manualtherapeutischen Arbeitsweise für die Handrehabilitation aufbauen.

Die manualtherapeutische Behandlung der oberen Extremitäten setzt eine klare Differenzierung der beteiligten Strukturen voraus. Bevor Bewegungsfunktionen alltagsbezogen aktiviert werden, muss sicher eingeordnet werden, welche anatomische Struktur die Beschwerden verursacht und wie diese therapeutisch beeinflusst werden kann.

In diesem Baustein erlernen Sie die manualtherapeutischen Grundlagen speziell für die Handrehabilitation. Ergänzend erhalten Sie einen Überblick über relevante orthopädische Krankheitsbilder der Hand. Theorie und Praxis greifen dabei eng ineinander, um eine fundierte Befundung und eine präzise manualtherapeutische Arbeitsweise zu ermöglichen.


Kursinhalte im Überblick

  • manuelle Untersuchung von Schultergürtel bis Handgelenk
  • Erkennen funktioneller Auffälligkeiten
  • Differenzierung der Strukturen: Knochen, Kapsel, Bänder
  • Beginn der funktionellen Weichteilbehandlung
  • manualtherapeutische Techniken: Traktion, Gleittechniken (zweidimensional), angewendet vom Schultergürtel bis zum Handgelenk

Der Kurs vermittelt die notwendige Sicherheit für eine fundierte Befundung und eine präzise manualtherapeutische Arbeitsweise.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.15 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.15 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. einen Body, ein Saunatuch oder Bettlaken, ein Handtuch und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und manualtherapeutische Techniken sicher beherrschenwww.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist dieser Baustein geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die ihre manualtherapeutischen Kompetenzen für die Behandlung der oberen Extremitäten gezielt vertiefen möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen die differenzierte Befundung, die sichere Anwendung manualtherapeutischer Techniken sowie die strukturierte Behandlung von Schulter, Arm und Hand.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Grundlegende Kenntnisse in der Therapie der oberen Extremitäten sind sinnvoll, um die Inhalte praxisnah in die eigene Arbeit zu integrieren.

Gebühren: 610,00 €
Unterrichtseinheiten: 28
Fortbildungspunkte: 28
Kursort: ZiFF - Essen
Glöß, Steffi

Frühkindliche Funktionsstörungen sicher erkennen und fachlich begleiten. Praxisnahe Kinderosteopathie-Fortbildung für Hebammen und angrenzende Fachbereiche.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 24.06.2026

Der angstfreie Umgang zwischen Mutter und Kind bildet eine zentrale Grundlage für eine gesunde frühkindliche Entwicklung. Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten Zugang zur Einschätzung und Begleitung frühkindlicher Entwicklungs- und Funktionsstörungen im beruflichen Alltag von Hebammen und angrenzenden Fachkräften.


Kursfokus & Inhalte

  • Frühkindliche Funktions- und Entwicklungsstörungen fachlich einordnen
  • Schwangerschafts- und geburtsbezogene Einflussfaktoren strukturiert berücksichtigen
  • Funktionelle Auffälligkeiten bei Säuglingen differenziert beurteilen
  • Multikausale Störungsmuster systematisch analysieren
  • Schrei- und Regulationsauffälligkeiten fachlich einordnen
  • Interaktion zwischen Säugling, Eltern und Umfeld bewerten
  • Therapeutische Begleitstrategien ableiten
  • Handlungssicherheit in Beratung und Begleitung entwickeln

Die Fortbildung richtet sich an Hebammen sowie Fachpersonen angrenzender Berufsgruppen, die frühkindliche Auffälligkeiten sicher einschätzen und Eltern kompetent begleiten möchten.
Im Mittelpunkt stehen funktionelle und entwicklungsbezogene Zusammenhänge, die ihren Ursprung bereits in Schwangerschaft und Geburt haben können und sich oft erst im Säuglingsalter deutlich zeigen.

Vermittelt werden praxisnahe Beobachtungs- und Begleitansätze für typische frühkindliche Störungsmuster.
Wissenschaftliche Hintergründe, praktische Techniken und reale Fallbeispiele unterstützen eine fachlich fundierte Vor- und Nachsorge.


Kursstruktur – Inhalte der einzelnen Abschnitte

Teil A – Das kindliche Werden
Jede Schwangerschaft und jede Geburt ist einzigartig und prägt das Lebensereignis von Mutter und Kind. Dieser Abschnitt zeigt, welche frühkindlichen Funktionsstörungen mit Schwangerschaftsverlauf und Geburtsprozess verknüpft sein können und oft erst nach der Geburt sichtbar werden.

Teil B – Ist das ein Schreibaby?
Neugeborene drücken über ihr Schreien auch ihre Persönlichkeit aus. Im Fokus stehen multikausale Störungsmuster, die zu ausgeprägten Schrei- und Regulationsauffälligkeiten führen können, darunter:

  • Entwicklungsverzögerungen der frühkindlichen Motorik
  • Symmetrie-Störungen
  • Interaktions- und Regulationsstörungen

Dieser Abschnitt vermittelt Sicherheit in der Differenzierung und im professionellen Umgang mit diesen Auffälligkeiten.

Teil C – Kompetenz trifft Kompetenz
Der dritte Abschnitt dient dem fachlichen Austausch, der Eigenarbeit und dem Erlernen neuer Fertigkeiten. Die Vorstellung realer Babypatienten ermöglicht den direkten Praxistransfer und die Anwendung der Theorie.


Kursinhalte im Überblick

  • Osteopathische Konzepte in der Schwangerschaft und Säuglingszeit
  • Bedeutung des Mikrobioms für die kindliche Gesundheit
  • Physische und psychische Faktoren für frühkindliche Schreiattacken
  • Erkennung und Verarbeitung von Lage-Asymmetrien, KISS-Syndrom und Entwicklungsstörungen beim Säugling

Hinweis:
Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Fachkräfte aus verwandten Disziplinen sind herzlich willkommen, ihr Wissen über Ursachen und Therapieansätze zu erweitern. Ziel ist es, Eltern optimal zu begleiten und zu beraten. Zudem werden praktische Techniken vermittelt, die dazu beitragen, die Entwicklung von Säuglingen gezielt zu fördern.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Kinderosteopathie im beruflichen Alltag fundiert einordnen und begleiten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Hebammen sowie Fachpersonen angrenzender Berufsgruppen, die frühkindliche Entwicklungs- und Funktionsstörungen sicher einschätzen und Eltern kompetent begleiten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen strukturierten Zugang zur Beobachtung, Einordnung und Begleitung frühkindlicher Auffälligkeiten sowie Sicherheit im Umgang mit Schrei-, Regulations- und Entwicklungsstörungen bei Säuglingen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und kombiniert theoretische Grundlagen mit Fallbeispielen und praktischen Techniken.

Gebühren: 450,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Opalka, Markus Dr. (Health Science)

Frühkindliche Asymmetrien und craniocervikale Dysfunktionen verunsichern Eltern und Fachpersonen gleichermaßen. Diese Fortbildung schafft fachliche Klarheit und einen strukturierten therapeutischen Zugang.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 10.09.2026
Donnerstag, den 09.09.2027

Geburt und Säuglingszeit verlaufen zunehmend unter hohen Erwartungen und strukturierten Interventionen. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit im Umgang mit frühkindlichen Beschwerdemustern, insbesondere im Zusammenhang mit craniocervikalen Dysfunktionen wie dem KiSS-Syndrom. Diese Fortbildung ordnet das Thema fachlich ein und vermittelt einen reflektierten therapeutischen Zugang.


Kursfokus & Inhalte

  • Frühkindliche Asymmetrien und craniocervikale Dysfunktionen fachlich einordnen
  • KiSS-bezogene Beschwerdebilder differenziert beurteilen
  • Anatomische und funktionelle Grundlagen klinisch ableiten
  • Ursache-Folge-Zusammenhänge strukturiert analysieren
  • Osteopathische Befunde systematisch interpretieren
  • Therapeutische Optionen reflektiert auswählen
  • Elternarbeit als Teil des therapeutischen Prozesses einordnen
  • Eigene fachliche Rolle und Zuständigkeit klar verorten

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht eine sachliche Auseinandersetzung mit dem KiSS-Syndrom und verwandten frühkindlichen Asymmetrien. Neben der sichtbaren osteopathischen Analyse wird auch der Blick auf weniger offensichtliche Einflussfaktoren gelenkt, die für eine gesunde Entwicklung des Kindes relevant sind.
Ziel ist es, therapeutische Entscheidungen fundiert zu treffen, Eltern angemessen einzubeziehen und frühkindliche Entwicklungsprozesse verantwortungsvoll zu begleiten.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomische und funktionelle Grundlagen
  • Diagnostik und Differenzierung von KiSS-Formen
  • Ursache-Folgeketten und deren Bedeutung
  • Behandlungsmöglichkeiten aus craniosacraler, parietaler und viszeraler Osteopathie
  • Anbindung an die eigene angestammte Fachkompetenz
  • Erweiterung und Anleitung der Eltern zu Co-Therapeuten
  • Lernen aus Fallbeispielen und interdisziplinäre Netzwerkarbeit

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und KiSS-Syndrom sowie frühkindliche Asymmetrien fachlich fundiert einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten und KiSS-bezogene Fragestellungen sowie frühkindliche Asymmetrien fachlich sicher einordnen möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen strukturierten Zugang zur Einordnung von KiSS-Syndrom und frühkindlichen Asymmetrien sowie Sicherheit in der therapeutischen Begleitung und Elternarbeit.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und arbeitet mit klinischen Fallbeispielen.

Gebühren: 450,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Opalka, Markus Dr. (Health Science)

Dry Needling professionell erlernen: Triggerpunkte präzise behandeln und myofasziale Spannungen nachhaltig lösen. Ein intensives Praxistraining, das Sicherheit, Technik und therapeutische Wirksamkeit verbindet.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 15.01.2026
Freitag, den 02.10.2026

Dry Needling ist eine Form der Triggerpunkt-Therapie, bei der myofasziale Triggerpunkte und Faszien mit sterilen Akupunktur-Nadeln gezielt behandelt werden. Der Nadelstich kann die Sauerstoffversorgung und Durchblutung im Gewebe anregen, die Entzündungsreaktion senken und Verspannungen nachhaltig lösen; häufig zeigt sich dabei eine kurze lokale Zuckungsreaktion im Hartspannstrang, die von vielen Patienten jedoch als angenehmer „Wohlschmerz“ und lösend empfunden wird.


Kursfokus & Inhalte

  • Dry Needling als invasive Triggerpunkttechnik fachlich einordnen und sicher planen
  • myofasziale Triggerpunkte systematisch für Befund, Zielsetzung und Entscheidung nutzen
  • Indikationen und Kontraindikationen strukturiert ableiten und anwenden
  • Patientensicherheit im Setting konsequent umsetzen (Umgang mit dem Patienten)
  • Hygiene- und Technikprinzipien als Standard praktisch einüben
  • praxisrelevante Muskelgruppen mit Triggerpunktbezug fallbezogen bearbeiten
  • supervidierte Praxisübungen im Kursrahmen durchführen

Nach dieser Fortbildung sind Sie in der Lage, myofasziale Triggerpunkte differenziert zu diagnostizieren und diese mittels Dry Needling zu behandeln.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung
  • Indikationen/Kontraindikationen
  • Umgang mit dem Patienten
  • praktische Prinzipien und Hygienestandards
  • myofasziale Triggerpunkte
  • Praxis: Dry Needling

Rechtlicher Hinweis

Dry Needling stellt eine invasive Technik dar, deren praktische Anwendung in Deutschland ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist.
Die Teilnahme am Kurs ist für medizinische Berufsgruppen zu Fort- und Trainingszwecken möglich, vermittelt jedoch keine berufsrechtliche Befugnis zur Durchführung der Technik.


Material

Das notwendige Material erhalten Sie über unseren Partner DocSave:

  • Dry Needling Nadeln 0,30 × 50 mm
  • Dry Needling Nadeln 0,30 × 30 mm

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie


Kurszeiten:
täglich: 9.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Dry Needling sicher & professionell anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Wer darf Dry Needling in Deutschland praktisch anwenden?
Die praktische Anwendung ist in Deutschland ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

Wird im Kurs praktisch geübt und wie ist das organisiert?
Ja, die Teilnehmer üben das Dry Needling unter Aufsicht untereinander.

Wie erhalte ich das notwendige Material für den Kurs?
Das notwendige Material erhalten Sie über den Partner DocSave, inklusive Dry Needling Nadeln 0,30 × 50 mm und 0,30 × 30 mm.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Stade, Martin

Narben sicher erkennen, verstehen und fachgerecht behandeln. Von der Wundheilung bis zu faszialen und funktionellen Therapieansätzen.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 01.10.2026
Mittwoch, den 22.09.2027

Der menschliche Körper verfügt über ausgeprägte Fähigkeiten zur Wundheilung. Dabei können Narben unauffällig ausheilen oder sich zu schmerzhaften, verhärteten und funktionell einschränkenden Gewebestrukturen entwickeln. Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten und fachlich fundierten Zugang zur Narbentherapie.


Kursfokus & Inhalte

  • Narbenarten und Narbenformen fachlich differenziert einordnen
  • Wundheilungsprozesse zeitlich und strukturell bewerten
  • Einfluss externer Reize auf Narbenentwicklung beurteilen
  • Pathologische Narbenverläufe frühzeitig erkennen
  • Funktionelle, fasziale und organbezogene Auswirkungen von Narben analysieren
  • Indikationen und Kontraindikationen sicher berücksichtigen
  • Therapeutische Maßnahmen zur Narbenbehandlung ableiten
  • Handlungssicherheit in der praktischen Narbentherapie entwickeln

Reize während der Wundheilungsphase beeinflussen die spätere Narbenstruktur maßgeblich. Entsprechend ist ein präzises Verständnis der physiologischen und pathophysiologischen Abläufe notwendig, um Narben gezielt und fachgerecht zu behandeln.
Der Kurs führt Schritt für Schritt durch die Grundlagen der Wundheilung und vermittelt praxisnah, wie Narbenentwicklung positiv beeinflusst und funktionelle Einschränkungen reduziert werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Physiologische & pathophysiologische Grundlagen
  • Aufbau und Funktion des Bindegewebes
  • Versorgende und entsorgende Strukturen
  • Phasen der Wundheilung, Cross-Links, fasziale Veränderungen
  • Narbenarten und Narbenformen
  • Indikationen & Kontraindikationen
  • Funktionelle Störungen durch Narben (auch organbezogen)
  • Behandlungstechniken zur Narbenmobilisation

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie

Besonderheit:
Zur Fortbildung erhalten Sie kostenfrei das Fachbuch
„Narbentherapie: Wundheilungs- und faszienorientierte Therapieansätze“.


Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, einen Kajalstift und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Narbentherapie strukturiert verstehen und praxisnah anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Narben fachlich sicher einschätzen und therapeutisch fundiert behandeln möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein strukturiertes Verständnis der Wundheilung, Sicherheit in der Einordnung verschiedener Narbenformen sowie praxisnahe therapeutische Ansätze zur Narbenbehandlung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und orientiert sich an klinischen Grundlagen und therapeutischer Anwendung.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Stade, Martin

Nervale Strukturen gezielt mobilisieren, Zusammenhänge verstehen und therapeutisch sicher anwenden. Der Grundkurs vermittelt ein strukturiertes Vorgehen im Umgang mit peripheren Nerven und neuralen Engstellen.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 29.06.2026
Donnerstag, den 19.11.2026

Dieser Grundkurs vermittelt eine fundierte Einführung in die Mobilisation nervaler Strukturen nach dem Dierlmeier-Konzept und schafft eine klare Grundlage für die therapeutische Arbeit.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und therapeutisch begründen.
  • Längsdehnung peripherer Nerven differenziert verstehen und gezielt anwenden.
  • Direkte Mobilisationen und Manipulationen nervaler Strukturen kontrolliert einsetzen.
  • Grenzflächen, Tunnel und Engstellen des Nervensystems funktionell beurteilen.
  • Neurologische Untersuchung und Diagnostik systematisch in das therapeutische Vorgehen integrieren.
  • Neuroanatomische und neurophysiologische Zusammenhänge für die Praxis nutzbar machen.

Im Mittelpunkt des Grundkurses steht die strukturierte Mobilisation peripherer Nerven sowie der fachlich sichere Umgang mit neuralen Grenzflächen und Engstellen. Behandelt werden sowohl direkte Mobilisationen und Manipulationen als auch die Arbeit an Tunneln und Foramina, in denen Nerven funktionell eingeschränkt sein können.
Ergänzend werden neuroanatomische und neurophysiologische Grundlagen vermittelt und mit neurologischer Untersuchung und Diagnostik verknüpft. Fixationen der Gehirn- und Rückenmarkshäute sowie die Behandlung zentraler Plexusstrukturen werden systematisch eingeordnet. Ziel ist es, ein klares, nachvollziehbares Vorgehen für die klinische Praxis zu entwickeln.


Kursinhalte im Überblick


Besonderheit:
Zur Fortbildung ist in diesem Grundkurs das Fachbuch Mobilisation nervaler Strukturen enthalten.


Kurszeiten:         
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen fundiert erlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Grundkurs geeignet?
Der Grundkurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die nervale Mobilisationen fachlich sicher einordnen und in ihre Praxis integrieren möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen die Mobilisation peripherer Nerven, die Arbeit an neuralen Engstellen sowie die Verbindung von Diagnostik, Neuroanatomie und therapeutischer Anwendung.

Gibt es begleitende Kursunterlagen?
Zum Kurs gehört ein umfangreiches, vom Dozenten verfasstes Fachbuch, das die Inhalte strukturiert begleitet und vertieft.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
Stade, Martin

Nervale Mobilisationen vertiefen, komplexe Zusammenhänge sicher erfassen und therapeutisch erweitern. Der Aufbaukurs führt das MNS-Konzept konsequent über den Grundkurs hinaus.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 19.03.2026
Donnerstag, den 18.02.2027

Der Aufbaukurs vertieft das Dierlmeier-Konzept der Mobilisation nervaler Strukturen und erweitert das therapeutische Vorgehen auf komplexere Fragestellungen der nervalen Behandlung.


Kursfokus & Inhalte

  • Nervale Manipulationen fachlich differenziert einordnen und kontrolliert anwenden.
  • Zusammenhänge zwischen peripherem, autonomem und zentralem Nervensystem therapeutisch nutzen.
  • Schmerzmechanismen im Kontext nervaler Strukturen verstehen und gezielt behandeln.
  • Komplexe nervale Strukturen wie den Plexus cervicalis sicher diagnostizieren und therapieren.
  • Manuelle Therapie und Nervenmobilisation sinnvoll kombinieren und praktisch integrieren.
  • Therapeutische Strategien reflektieren, erweitern und an komplexe klinische Situationen anpassen.

Im Aufbaukurs steht die vertiefende Arbeit mit nervalen Strukturen im Mittelpunkt. Aufbauend auf den Grundlagen des Grundkurses werden Manipulationen peripherer Nerven erweitert und in einen größeren funktionellen Zusammenhang eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schmerztherapie sowie auf der Behandlung des autonomen Nervensystems.
Darüber hinaus werden diagnostische und therapeutische Zugänge zum Plexus cervicalis vermittelt und die Kombination manueller Techniken mit nervaler Mobilisation praktisch erarbeitet. Ziel ist es, das MNS-Konzept sicher, differenziert und flexibel in komplexeren therapeutischen Situationen anzuwenden.


Kursinhalte im Überblick


Voraussetzung:
Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS) – Ausbildung


Kurszeiten:
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie das MNS Buch, bequeme Kleidung, eine kurze Hose und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Mobilisation nervaler Strukturen gezielt vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Aufbaukurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die den Grundkurs absolviert haben und ihre Kompetenzen in der nervalen Mobilisation gezielt erweitern möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Aufbaukurs?
Im Fokus stehen nervale Manipulationen, Schmerztherapie, das autonome Nervensystem sowie die vertiefende Behandlung komplexer nervaler Strukturen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Voraussetzung ist die Teilnahme am Grundkurs Mobilisation nervaler Strukturen (MNS).

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Dierlmeier, Daniel
Urban, Christina
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