Logopädie/Sprachtherapie | ZiFF-Fortbildungen

Leitung erfordert Klarheit, Kommunikationsfähigkeit und einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Diese Fortbildung stärkt Führungskompetenz, Selbstreflexion und Handlungssicherheit im Praxisalltag.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 30.11.2026
Montag, den 18.10.2027

Leitungspersonen übernehmen vielfältige fachliche und organisatorische Aufgaben. Insbesondere die Qualität der Personalführung prägt das Arbeitsklima, die Motivation im Team und die langfristige Bindung von Fachpersonal. Diese Fortbildung vermittelt zentrale Kompetenzen für eine reflektierte, wirksame und konfliktfähige Führung.


Kursfokus & Inhalte

  • Eigene Führungsrolle und Leitungsverständnis strukturiert reflektieren
  • Unterschiedliche Führungsstile situationsangemessen einordnen
  • Innere Dynamiken im Führungshandeln erkennen und steuern
  • Kommunikation im Team bewusst und zielgerichtet gestalten
  • Konstruktive Konfliktlösungsstrategien systematisch anwenden
  • Feedback als Führungsinstrument sicher einsetzen
  • Mitarbeitergespräche strukturiert vorbereiten und führen
  • Handlungssicherheit in anspruchsvollen Gesprächssituationen entwickeln

Die Fortbildung verbindet theoretische Impulse mit systemischen Coaching-Ansätzen, Selbsterfahrung und praxisnahen Übungen. Teilnehmende setzen sich mit ihrem Leitungsbild, ihrem Selbstverständnis als Führungskraft und den Anforderungen ihrer Rolle auseinander.
Ein besonderer Fokus liegt auf Kommunikation, Feedbackkultur und Konfliktmanagement. Konflikte werden nicht als Störung, sondern als gestaltbare Prozesse verstanden, die Entwicklung ermöglichen. Methoden aus der Kommunikationstheorie sowie praktische Übungen unterstützen ein deeskalierendes, lösungsorientiertes Vorgehen im Führungsalltag.


Kursinhalte im Überblick

  • Impulse für eine positive Kommunikation, auch unter erschwerten Bedingungen
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Leitungsstil
  • Formulieren von SMARTen Zielen
  • Anregungen zum Führen von Mitarbeitergesprächen
  • Konstruktives Konfliktmanagement
  • Praxisübungen zur Gesprächsführung

Hinweis:
Maximal 20 Teilnehmer – begrenzte Plätze für intensives Arbeiten.

Weitere Infos:
www.mariuswagner.de


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr

Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Personalführung sowie Konfliktmanagement im Praxisalltag reflektiert und konstruktiv gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Leitungskräfte und Fachpersonen mit Führungsverantwortung, die ihre Kommunikations- und Führungskompetenz weiterentwickeln möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Mehr Klarheit im eigenen Führungsstil, Sicherheit in Kommunikation und Feedback sowie praxisnahe Strategien für den konstruktiven Umgang mit Konflikten.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur aktiven Mitarbeit in Gruppen- und Übungsphasen.

Gebühren: 610,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Kursort: ZiFF - Essen
Wagner, Marius

Kinder drücken innere Prozesse selten über Sprache aus – ihre Sprache ist das Spiel. Diese Einführung vermittelt einen strukturierten Zugang zur personenzentrierten Spieltherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 24.02.2026
Dienstag, den 23.02.2027

Spiel ist ein zentrales Ausdrucks- und Kommunikationsmedium von Kindern. Über das Spiel werden Erleben, Empfinden und innere Prozesse sichtbar und für therapeutisches Handeln zugänglich.


Kursfokus & Inhalte

  • Kindliche Kommunikationsformen im Spiel sicher erkennen und fachlich einordnen.
  • Spiel als Ausdruck von Erleben, Beziehung und inneren Konflikten verstehen.
  • Unterschiedliche Spielformen in ihrer Bedeutung für den therapeutischen Prozess erfassen.
  • Personenzentrierte Haltung im spieltherapeutischen Kontakt entwickeln und anwenden.
  • Kindzentriertes Verstehen als Grundlage wirksamer Interventionen im Spiel nutzen.
  • Spieltherapeutische Interventionen nicht-direktiv, situationsangemessen und reflektiert einsetzen.
  • Eigene therapeutische Haltung im Umgang mit unterschiedlichen kindlichen Spielmustern überprüfen und weiterentwickeln.

Kinder nutzen das Spiel, um ihre innere Welt auszudrücken und Beziehung zu gestalten. Im Spiel begegnen sich Handlungsebene, Symbolebene und kindliche Sprachebene. Therapeutisch wirksam zu werden bedeutet, diese Ebenen zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Im Mittelpunkt steht eine personenzentrierte, nicht-direktive Haltung. Ziel ist es, Kinder im Spiel so zu begleiten, dass sie sich verstanden fühlen und neue Handlungs- und Erlebensmöglichkeiten entwickeln können. Dabei geht es nicht um Steuerung, sondern um ein verstehendes, zugewandtes und professionell reflektiertes Handeln im therapeutischen Prozess.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung in die personenzentrierte Spieltherapie
  • humanistische Haltung und Menschenbild
  • Kontaktaufnahme und diagnostische Hypothesen
  • kindzentriertes Verstehen & spieltherapeutische Interventionen
  • Arbeit an Fallbeispielen

Methoden: Input, Plenum, Kleingruppenarbeit, Ausprobieren ausgewählter Spielformen, Arbeit an Fallbeispielen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und spieltherapeutische Interventionen fachlich fundiert kennenlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die spieltherapeutische Interventionen in ihrer fachtherapeutischen Praxis fundiert einordnen und anwenden möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen kindliche Kommunikationsformen im Spiel, die personenzentrierte Haltung sowie das verstehende und nicht-direktive Arbeiten im spieltherapeutischen Prozess.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Spezielle Vorkenntnisse in der Spieltherapie sind nicht erforderlich. Eine therapeutische Grundqualifikation ist hilfreich für die praktische Einordnung der Inhalte.

Gebühren: 430,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
vom Hoff, Katrin

Neuromotorische Kontrolle (NMK) nach Brondo

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 07.09.2026

Concepto CNB – Control Neuromotor Según Brondo – Neuro-Rehabilitación

CCOFS-Dysfunktionen strukturiert verstehen und therapeutisch planen: Muskelsynergien, Evaluation und neurophysiologische Diagnostik im NMK-Rahmen.
Der Kurs verbindet Schluckmechanismus, orofaziale Funktionen und Praxisarbeit zu einem klaren Vorgehen.

Dysfunktionen im cervico-cranio-orofazialen System (CCOFS) betreffen häufig Haltung, orofaziale Koordination und Schluckfunktion.
Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten Zugang zur funktionellen Evaluation, Diagnostik und Behandlungsplanung im Rahmen der Neuromotorischen Kontrolle (NMK) nach Brondo.


Kursfokus & Inhalte

  • Biomechanik der Muskelsynergien als Grundlage für das klinische Vorgehen erarbeiten
  • Verbindung von Anatomie und Funktion als permanente Interaktion nachvollziehen und für die Evaluation nutzen
  • Funktionelle Evaluation als Basis für korrekte Diagnostik und die Ausarbeitung eines Neuro(re)habiltationsprogrammes anwenden
  • Evaluation und Diagnostik aus neurophysiologischer Sicht einordnen und vertiefen
  • Schlucktherapie als Kombination von Strategien zu einem Behandlungsprogramm zusammenführen
  • Ziele im Kursrahmen: Haltungsmuster verbessern, sensomotorische Therapie zur Koordination der Muskelsynergien, Strategien zur Verstärkung sensorischer Afferenzen

Im Kurs werden die Inhalte aus Kursfokus & Inhalte in eine klare Vorgehenslogik überführt: Biomechanik und Muskelsynergien als Grundlage, daraus abgeleitet funktionelle Evaluation und Diagnostik, anschließend die neurophysiologische Einordnung und die strukturierte Zusammenstellung schlucktherapeutischer Strategien im Kursrahmen.

Kursinhalte im Überblick


Pflichtlektüre vor Kursbeginn:

  • Brondo J. J. Therapiekonzepte, aus: Pädiatrisches Dysphagiemanagement, Frey, S. Urban & Fischer Verlag/Elsevier, 2011 S. 315 – 316
  • PROMETHEUS Kopf, Hals und Neuroanatomie: LernAtlas, Schünke/Schulte/Schumacher, Thieme Verlag 2012, ISBN: 978-3131395436
  • Sobotta Lernkarten – Muskeln: Spielend durch die Anatomie, Urban & Fischer/Elsevier, 2008, ISBN: 978-3437425332
  • Sprache – Stimme – Gehör – Anatomische Grundlagen, Thieme, ISBN: 978-3131756428

Voraussetzung:
Kenntnisse von funktioneller Anatomie der wichtigsten Muskelketten/-gruppen: mimische Muskulatur, Kaumuskulatur, Buccinatormechanismus, Zungenbeinmuskulatur, Zungenmuskulatur und Gaumensegelmuskulatur
Diese Kenntnisse werden nicht im Kurs vermittelt. Für die Intensivkurse müssen die Grundlagen vorab erarbeitet werden und werden als bekannt vorausgesetzt. Zur Unterstützung erhalten Sie ca. 3 Monate vor Kursbeginn Informationen.


Kurszeiten:
Mo. – Fr. täglich: 09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein großes Duschhandtuch und ein kleineres Handtuch, ein Sitz- oder Keilkissen und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und NMK nach Brondo im Kursrahmen strukturiert vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Welche fachlichen Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen Biomechanik von Muskelsynergien, funktionelle Evaluation und neurophysiologische Diagnostik als Grundlage für Befundaufnahme und Behandlungsplanung im CCOFS.

Welche Inhalte zur Schluckfunktion werden behandelt?
Der Kurs bearbeitet funktionelle und dysfunktionale Schluckmechanismen (Dysphagie), die neurophysiologische Analyse der Schluckreaktion und die Einordnung von Schlucktherapie-Strategien als Behandlungsprogramm.

Wie ist der Praxisanteil im Kurs organisiert?
Praktische Arbeit mit- und aneinander ist Bestandteil des Kurses, einschließlich Befundaufnahme und Behandlungsplanung.


Weitere interessante Informationen:

Gebühren: 2.700,00 €
Unterrichtseinheiten: 80
Fortbildungspunkte: 80
Kursort: ZiFF - Essen
Bejarano Gerke, Kirsten
Brondo, Juan J. Dr. med.

Neuromotorische Kontrolle (NMK) nach Brondo

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 06.09.2027

Concepto CNB – Control Neuromotor Según Brondo – Neuro-Rehabilitación

Sensomotorische Entwicklung präzise beobachten, Muskeltonus differenziert einordnen und daraus Therapie-Strategien ableiten.
Diese Fortbildung verbindet NMK-Grundlagen, Handling und Befundlogik für Neuro(re)habilitation bei sensomotorischen Störungen.


Kursfokus & Inhalte

  • Beobachtung und Analyse „idealer“ sensomotorischer Entwicklung im ersten Lebensjahr als Grundlage für differentialdiagnostische Einordnung in Bezug auf Muskeltonusqualität
  • Biomechanik als Basis für therapeutische Strategien und den Einsatz manueller Techniken
  • Regulation von Muskeltonus sowie von Haltung, Bewegung und allgemeiner Stabilität im Kursrahmen strukturieren
  • Neurophysiologie des Muskeltonus und seiner Regulierungsmechanismen einordnen
  • Planung und Durchführung von Willkürbewegung fachlich nachvollziehen
  • Zerebralparese: spastische, dyskinetische und ataktische Formen einordnen
  • Klinische Zeichen von Ataxie (spinal, vestibulär, cerebellär) erkennen und differenzieren
  • Handling, Strategieentwicklung, praktische Arbeit mit- und aneinander, Befundaufnahme und Behandlungsplanung

Die im Kursfokus genannten Inhalte werden im Kursrahmen zu einer klaren Vorgehenslogik verbunden: Beobachtung und Analyse, daraus abgeleitete differentialdiagnostische Einordnung, anschließend Strategieentwicklung und praktische Umsetzung mit Handling, Befundaufnahme und Behandlungsplanung.

Kursinhalte im Überblick

  • Einführung in das Brondo-Konzept
  • Neurophysiologie des Muskeltonus und seiner Regulierungsmechanismen
  • Planung und Durchführung der Willkürbewegung
  • spastische, dyskinetische und ataktische Formen der Zerebralparese
  • klinische Zeichen von Ataxie: spinal, vestibulär und cerebellär
  • Handling
  • Entwicklung therapeutischer Strategien
  • praktische Arbeit mit- und aneinander 
  • Befundaufnahme und Behandlungsplanung

Pflichtlektüre vor Kursbeginn:

  • Normale Entwicklung des Säuglings und ihre Abweichungen, Flehmig, Inge, Thieme 2007, ISBN: 978-3135606071
  • Prometheus Allg. Anatomie u. Bewegungssystem: LernAtlas, Schünke/Schulte/Schumacher, Thieme 2014, ISBN: 978-3131395245
  • Die ungestörte Säuglingsentwicklung, Zukunft-Huber, Barbara, Trias 2010, ISBN-13: 978-3830438618

Voraussetzung:
Kenntnisse von Entwicklungsprinzipien: Vergleich zwischen idealer sensomotorischer Entwicklung und ihren Varianten aufgrund der Muskeltonusverhältnisse, hypotone Syndrome und Differenzialdiagnose
Diese Kenntnisse werden nicht im Kurs vermittelt. Für die Intensivkurse müssen die Grundlagen vorab erarbeitet werden und werden als bekannt vorausgesetzt. Zur Unterstützung erhalten Sie ca. 3 Monate vor Kursbeginn Informationen.


Kurszeiten:
Mo. – Fr. täglich: 09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, ein großes Duschhandtuch und ein kleineres Handtuch, ein (Sitz-)Keilkissen und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und NMK nach Brondo im Kontext sensomotorischer Neuro(re)habilitation strukturiert vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Welche fachlichen Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen Entwicklungsanalyse im ersten Lebensjahr, neurophysiologische Grundlagen der Tonusregulation und die Ableitung therapeutischer Strategien im NMK-Rahmen, inklusive Handling und Befundlogik.

Welche Themen zur Differentialdiagnose werden im Kursrahmen behandelt?
Der Kurs nutzt die Beobachtung sensomotorischer Entwicklung zur Einordnung von Varianten in Abhängigkeit von Muskeltonusverhältnissen, einschließlich hypotoner Syndrome und Differenzialdiagnose.

Wie praxisnah ist der Kurs aufgebaut?
Praktische Arbeit mit- und aneinander ist Bestandteil des Kurses, ergänzt durch Befundaufnahme und Behandlungsplanung als strukturierende Elemente.


Weitere interessante Informationen:

Gebühren: 2.700,00 €
Unterrichtseinheiten: 80
Fortbildungspunkte: 80
Kursort: ZiFF - Essen
Bejarano Gerke, Kirsten
Brondo, Juan J. Dr. med.

Neuromotorische Kontrolle (NMK) nach Brondo

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Die nächsten Kurstermine:
Samstag, den 23.09.2028

Dieser Kurs strukturiert den Prüfungs- und Kolloquiumsteil zur Zertifizierung im Rahmen der NMK nach Brondo.
Im Mittelpunkt stehen MC-Test, Fallarbeit mit Videoaufzeichnung, Behandlungsvideo als praktischer Prüfungsteil sowie die Gruppensupervision.


Kursfokus & Inhalte

  • Zertifizierungsweg im NMK-Kontext nach Brondo klar strukturieren (CCOFS, Neuro(re)ha, ca. 1 Jahr Praxisphase)
  • Prüfungsanforderungen sicher auseinanderhalten und zuordnen: schriftlicher MC-Test, Fallarbeit mit Videoaufzeichnung, Gruppensupervision/Kolloquium
  • Behandlungsvideo als praktischen Prüfungsteil gezielt nutzen: Beobachtung, Beschreibung und fachliche Begründung der Vorgehensweise
  • Fallarbeit auf Basis der Videoaufzeichnung schlüssig aufbauen: Ziel, Vorgehen, zentrale Beobachtungen und Ableitungen nachvollziehbar darstellen
  • Supervision/Kolloquium in der Gruppe als Qualitäts- und Lernschritt einsetzen: Rückmeldung aufnehmen, Vorgehen reflektieren, Fertigkeiten vertiefen
  • Prüfungsunterlagen vollständig und prüfungstauglich vorbereiten (Unterlagen, Video, Dokumentation)
  • Rahmenbedingungen sicher im Blick behalten: Hinweis zur überarbeiteten Prüfungsordnung berücksichtigen

Wer das Zertifikat als Brondo-Therapeut anstrebt, besucht beide Kurse (CCOFS & Neuro(re)ha) und arbeitet ca. ein Jahr praktisch mit dem Erlernten. Zur Erlangung der Qualifikation gehören neben einem schriftlichen Teil (MC-Test) außerdem eine Fallarbeit mit Videoaufzeichnung und eine Supervision/Kolloquium in der Gruppe. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Zertifikat als Brondo-Therapeut.

Die Gruppensupervision dient dazu, erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten anhand des Prüfungsfilms bzw. Behandlungsvideos zu reflektieren und zu vertiefen. Das Behandlungsvideo bildet den praktischen Teil der Prüfung.


Kursinhalte im Überblick

  • Voraussetzungen für die Zertifizierung (CCOFS, Neuro(re)ha, Praxisphase)
  • Schriftlicher Teil: MC-Test
  • Fallarbeit mit Videoaufzeichnung
  • Praktischer Prüfungsteil: Behandlungsvideo
  • Gruppensupervision/Kolloquium: Reflexion und Vertiefung anhand des Prüfungsfilms

Kurszeiten:
09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie die genannten Prüfungsunterlagen, warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und den Prüfungs- und Kolloquiumsteil der NMK nach Brondo strukturiert abschließen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Welche Voraussetzungen gelten für den Zertifizierungskurs?
Vorausgesetzt werden der Besuch der Kurse CCOFS und Neuro(re)ha sowie ca. ein Jahr praktische Anwendung des Erlernten.

Welche Prüfungsbestandteile umfasst die Qualifikation?
Die Qualifikation umfasst einen schriftlichen MC-Test, eine Fallarbeit mit Videoaufzeichnung sowie eine Supervision/Kolloquium in der Gruppe.

Wozu dient das Kolloquium in der Gruppe?
Im Kolloquium werden Fähigkeiten und Fertigkeiten anhand des Prüfungsfilms bzw. Behandlungsvideos reflektiert und vertieft.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 9
Fortbildungspunkte: 9
Kursort: ZiFF - Essen
Bejarano Gerke, Kirsten
Brondo, Juan J. Dr. med.

Bobath gezielt für Logopädie und Sprachtherapie nutzen: Sensomotorik, Haltung und Bewegung als Basis für Schlucken und Kommunikation. Mit interdisziplinärer Befunderhebung, konkretem Handling und Hilfsmittelanpassung für den Transfer in die Praxis.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 02.02.2026

Diese Fortbildung richtet sich an Logopäden und Sprachtherapeuten, die mit Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit sensomotorischen Störungen arbeiten. Im Rahmen des Bobath-Konzeptes werden Wege aufgezeigt, um Voraussetzungen für Kommunikation, Schlucken, Essen und Sprechen gezielt zu erarbeiten.

Der Schwerpunkt liegt auf der Sensorischen Integration, Haltung und Bewegung sowie auf der Hilfsmittelanpassung im Bobath-Konzept. Ergänzend wird die ganzheitliche interdisziplinäre Befundaufnahme integriert. Interventionsmaßnahmen bei kindlichen/jugendlichen Dysphagien zur sicheren oralen Nahrungsaufnahme werden erläutert und praktisch untermauert, um therapeutische Settings zu optimieren.

Kursfokus & Inhalte

  • Bobath-Prinzipien auf logopädisch-sprachtherapeutische Fragestellungen beziehen (Kommunikation, Schlucken, Essen, Sprechen)
  • Sensomotorische Voraussetzungen (Wahrnehmung, Haltung, Bewegung) im Befund erkennen und therapeutisch nutzen
  • Interdisziplinäre Befunde strukturiert aufnehmen und in Zielsetzung/Planung übersetzen
  • Tonusregulation und Haltungskontrolle als Basis für sichere orale Nahrungsaufnahme praktisch ableiten
  • Fazilitation im Alltagssetting anwenden (Handling, Transfer, Schoßbehandlung, mobiles Medium)
  • Hilfsmittel, Lagerung und Positionierung im Kontext von Sitz/Stand begründet auswählen und anpassen
  • Maßnahmen zur sicheren oralen Nahrungsaufnahme praktisch einüben (inkl. Kautraining, Mundpflege, Saugunterstützung)
  • Atem-/Stimmtherapie und Lautanbahnung in die Gesamtstrategie integrieren

Kursinhalte im Überblick

  • Bobath-Konzept, Prinzipien der Bobath-Therapie
  • sensomotorische Entwicklung, Wahrnehmung
  • interdisziplinäre Befunderhebung
  • CP/Syndrome
  • Rhythmisch Tonischer Dialog (RTD)
  • Unterstützung der Tonusregulation, Haltungskontrolle als Voraussetzung zur Nahrungsaufnahme
  • Fazilitieren von Bewegungen: Handling, Transfer, Schoßbehandlung, mobiles Medium Erdnussball
  • Hilfsmittelversorgung zum Sitz und Stand, Lagerung
  • Vorbereitung und Unterstützung der sicheren oralen Nahrungsaufnahme inklusive Kautraining und Mundpflege
  • Saugunterstützung und -stimulation
  • Atem- und Stimmtherapie und Unterstützung der Lautanbahnung

Zielgruppe

Logopäden und Sprachtherapeuten mit Erfahrung oder Interesse im neurologischen, pädiatrischen oder interdisziplinären Bereich.


Besonderheiten

  • Kombination aus Theorie, Befundung und praktischer Umsetzung
  • Übungen mit realen Fallbeispielen
  • direkt umsetzbare Therapiestrategien
  • intensiver Austausch mit erfahrenen Bobath-Therapeuten

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
4. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
5. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
6. Tag: 08.30 – 17.00 Uhr

Bitte bringen Sie eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und das Bobath-Konzept gezielt für Sprachtherapie, Schlucken und Kommunikation einsetzen:
www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs gedacht?
Für Logopäden und Sprachtherapeuten, die mit Menschen mit sensomotorischen Störungen arbeiten und Bobath im Setting vertiefen möchten.

Was ist der Schwerpunkt der Fortbildung?
Im Fokus stehen sensomotorische Voraussetzungen, Haltung und Bewegung als Basis für Kommunikation, Schlucken, Essen und Sprechen sowie die praktische Umsetzung im Bobath-Konzept.

Welche Rolle spielt Dysphagie im Kurs?
Interventionsmaßnahmen bei kindlichen/jugendlichen Dysphagien zur sicheren oralen Nahrungsaufnahme werden erläutert und praktisch untermauert.

Gebühren: 1.310,00 €
Unterrichtseinheiten: 58
Fortbildungspunkte: 58
Kursort: ZiFF - Essen
Bejarano Gerke, Kirsten
Roddewig, Silke
Weinreich, Alexandra

Sicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für gelingende Therapie. Dieser Kurs vermittelt einen fundierten Zugang zur Polyvagal-Theorie und ihrer Bedeutung für therapeutische Interaktion.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 18.11.2026
Mittwoch, den 17.11.2027

Die Polyvagal-Theorie beschreibt, wie das autonome Nervensystem Zustände von Sicherheit und Bedrohung reguliert und wie soziale Interaktion diese Prozesse beeinflusst. Der Kurs führt in die theoretischen Grundlagen ein und zeigt deren Bedeutung für das therapeutische Arbeiten.


Kursfokus & Inhalte

  • Zustände des autonomen Nervensystems fachlich einordnen
  • Sicherheits- und Bedrohungssignale im therapeutischen Kontext erkennen
  • Reaktionen und Verhaltensweisen von Patienten differenziert einordnen
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor gezielt nutzen
  • Eigene Zustände im therapeutischen Setting reflektieren
  • Signale der Sicherheit bewusst gestalten und einsetzen
  • Therapeutische Selbstregulation zur Stabilisierung des Kontakts anwenden
  • Handlungssicherheit im Umgang mit individuellen Sicherheitsbedürfnissen entwickeln

Die Polyvagal-Theorie, entwickelt von Stephen Porges, rückt den Menschen als soziales Wesen in den Mittelpunkt. Sie beschreibt, wie das autonome Nervensystem fortlaufend innere, äußere und zwischenmenschliche Signale bewertet.
Für die therapeutische Arbeit bedeutet dies, dass nicht nur Interventionen, sondern auch der eigene Zustand und die Qualität der Interaktion maßgeblich sind. Der Kurs sensibilisiert dafür, Sicherheit bewusst bereitzustellen und die eigene Regulation als Grundlage wirksamer therapeutischer Beziehung zu nutzen.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen der Polyvagal-Theorie
  • Autonomes Nervensystem und Zustandsregulation
  • Sicherheit und Bedrohung im therapeutischen Kontakt
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor
  • Wahrnehmung und Einordnung von Patientenreaktionen
  • Eigene Zustände und Selbstregulation
  • Übungen zur Förderung von Sicherheit im Setting

Weitere Infos:
www.mariuswagner.de


Kurszeiten:
09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Sicherheit im therapeutischen Setting auf Basis der Polyvagal-Theorie bewusst gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie, die Sicherheit und Interaktion im therapeutischen Setting gezielt reflektieren möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein vertieftes Verständnis für Zustände des autonomen Nervensystems sowie praktische Ansätze zur bewussten Gestaltung von Sicherheit im Kontakt.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und richtet sich an therapeutisch tätige Fachpersonen.

Gebühren: 260,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Kursort: ZiFF - Essen
Wagner, Marius

Hypotonie erfordert ein differenziertes, interdisziplinäres therapeutisches Vorgehen. Diese Fortbildung verbindet bewährte Konzepte zu einem ganzheitlichen Behandlungsansatz.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.11.2026
Montag, den 27.09.2027

Diese Fortbildung vermittelt einen interdisziplinären und interkonzeptuellen Therapieansatz bei Hypotonie, hypotoner Entwicklungsstörung sowie bei Trisomie 21 (Down-Syndrom). Die parallele und kombinierte Anwendung der vorgestellten Therapiekonzepte hat sich in der therapeutischen Praxis – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen – als besonders wirksam erwiesen.


Kursfokus & Inhalte

  • Hypotonie als vielschichtiges Störungsbild fachlich differenziert einordnen.
  • Interdisziplinäre Therapieansätze gezielt kombinieren und therapeutisch begründen.
  • Tonusregulation über manuelle, sensomotorische und energetische Zugänge unterstützen.
  • Neurophysiologische, sensomotorische und orofaziale Zusammenhänge verstehen und nutzen.
  • Therapeutische Konzepte bei hypotoner Entwicklungsstörung und Trisomie 21 reflektiert anwenden.
  • Nachhaltige Entwicklungsförderung durch integrierte Therapieplanung ermöglichen.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele aus unterschiedlichen Altersstufen werden typische therapeutische Fragestellungen analysiert und gemeinsam passende Behandlungsstrategien entwickelt. Die Inhalte werden theoretisch fundiert vermittelt und praktisch vertieft.


Kursinhalte im Überblick

TCM – Theorie und Praxis

Bobath – Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage

  • neurophysiologische Grundlagen
  • Bobath-Konzept und sensomotorische Therapie
  • Hypotonie im Bobath-Konzept/SI
  • sensomotorische Therapieansätze bei Trisomie 21
  • praktische Behandlungsstrategien

Orofaziale Therapie und Förderung der Kommunikation

  • Sprachentwicklung und ihre Verbindung zur Sensorischen Integration
  • abweichende Sprachentwicklung beim hypotonen Kind und therapeutische Interventionen
  • Saugen, Kau- und Schluckentwicklung beim hypotonen Kind
  • Anatomie/Physiologie, orofazialer Störungen
  • interdisziplinäre Therapieansätze

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
4. Tag: 08.30 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine kurze Hose, T-Shirt, eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, 2 Handtücher, 1 Edding Hautmarker und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und hypotonen Kindern ganzheitlich und interdisziplinär begegnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist diese Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die hypotonen Kindern und Erwachsenen mit einem ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz begegnen möchten.

Welche therapeutischen Konzepte werden kombiniert?
Die Inhalte verbinden Traditionelle Chinesische Medizin, Bobath-Konzept, Sensorische Integration und sprachtherapeutische Ansätze zu einem integrierten Behandlungskonzept.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen Tonusregulation, sensomotorische Förderung, orofaziale Therapie sowie die interdisziplinäre Planung nachhaltiger Entwicklungsprozesse.

Gebühren: 980,00 €
Unterrichtseinheiten: 36
Fortbildungspunkte: 36
Kursort: ZiFF - Essen
Beilich, Martin
Huber, Lydia
Koepe, Ortrud

bei Menschen mit Behinderungen/Vorerkrankungen

Logo Erste Hilfe für Menschen mit BehinderungenJeden Tag arbeiten wir mit unseren besonderen Patienten. Im Normalfall geht dabei alles gut. Aber was passiert, wenn der Patient von einem lebensbedrohlichem Ereignis betroffen wird? Wie gehe ich als Therapeut damit um? Reicht mein Erste Hilfe Wissen dafür aus? Wie kann ich meinem Patienten unter Berücksichtigung seiner ganz besonderen Bedürfnisse optimal helfen und was müssen die Rettungskräfte von mir unbedingt erfahren?
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen aus Sicht einer Therapeutin und aus Sicht einer Krankenschwester, wie Sie mit unvorhersehbaren Gegebenheiten während Ihrer Arbeit mit dem Patienten mit Behinderungen/Vorerkrankungen umgehen, wie Sie ein lebensbedrohliches Ereignis erkennen und was Sie in der Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte tun können.

Neben genereller Information zu erster Hilfe, erfahren Sie auch, was zu beachten ist bei:

Kurszeiten:
9.00 – 17.00 Uhr

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

Gebühren: 330,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Bejarano Gerke, Kirsten
Niedwolorz, Kathrin

Inhouseveranstaltung - wir kommen gerne zu Ihnen!
Sprechen Sie uns mit Ihrem Team gerne an und schicken Sie uns eine Email

Lagerung und Transfer gehören zu den zentralen Aufgaben in der neurologischen Therapie. Der Kurs vermittelt sichere, ökonomische Techniken für den Alltag mit schwerstbetroffenen Patienten.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 11.11.2026
Mittwoch, den 20.10.2027

Therapeuten stehen regelmäßig vor der Herausforderung, schwerstbetroffene neurologische Patienten sicher zu lagern und zu transferieren. Ziel dieser Fortbildung ist es, praktikable Techniken zu vermitteln, die ohne körperliche Überlastung auskommen und patientenaktivierend wirken.


Kursfokus & Inhalte

  • Transfersituationen bei schwerstbetroffenen neurologischen Patienten fachlich einordnen
  • Eigene Arbeitsweise im Sinne der Eigenökonomie analysieren und weiterentwickeln
  • Transfertechniken situations- und patientenbezogen auswählen
  • Aktive und aktivierende Transferstrategien ableiten
  • Lagerungsvarianten funktionell und positionsabhängig beurteilen
  • Einsatz von Hilfsmitteln indikationsbezogen entscheiden
  • Patientensicherheit und therapeutische Handlungssicherheit erhöhen

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Die Fortbildung ermöglicht die Reflexion des eigenen Handlings, das Erproben unterschiedlicher Transfer- und Lagerungsvarianten sowie die Entwicklung eines sicheren Gespürs dafür, welche Technik in welcher Situation sinnvoll ist. Dabei werden sowohl patientenbezogene Faktoren als auch die körperliche Entlastung des Therapeuten berücksichtigt.


Kursinhalte im Überblick

  • Theoretische Grundlagen und Erfahrungsberichte
  • Analyse des eigenen Handlings und Weiterentwicklung (Eigenökonomie)
  • Schmerzfreies Transferieren ohne Hilfsmittel
  • Auswahl geeigneter Transfertechniken in Abhängigkeit von Situation und Patient
  • Einsatz und Auswahl von Hilfsmitteln
  • Besonderheiten beim Transfer und bei der Lagerung in verschiedenen Positionen
  • Aktivierung der Patienten in unterschiedlichen Ausgangsstellungen für einen aktiveren Transfer

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 14.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. einen Body, ein Saunatuch oder Bettlaken, ein Handtuch, ein großes Kissen/Stillkissen/Seitenschläferkissen und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Lagerung und Transfer bei schwerstbetroffenen neurologischen Patienten sicher und ökonomisch umsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die mit schwerstbetroffenen neurologischen Patienten arbeiten und Transfers sowie Lagerungen sicher und körperlich schonend gestalten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren, praxisnahen Zugang zu Lagerung und Transfer, mehr Sicherheit im eigenen Handling sowie konkrete Techniken für unterschiedliche Transfersituationen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut.

Gebühren: 370,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
Hasenfratz, Sabrina

Die Geschichte unseres Gesichtsausdrucks – funktionelle und emotionale Dimensionen der Fazialisparese. Eine fundierte Fortbildung zur evidenzbasierten Diagnostik und Therapie der peripheren Fazialisparese.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 03.03.2026

In dieser Fortbildung vermitteln wir fundierte Kenntnisse und praktische Kompetenzen zur evidenzbasierten Diagnostik und Behandlung von Patienten mit peripherer Fazialisparese.


Kursfokus & Inhalte

  • Die periphere Fazialisparese neurophysiologisch fundiert einordnen und differenziert von zentralen Läsionen abgrenzen.
  • Verlaufsphasen der Nervenregeneration verstehen und therapeutische Entscheidungen daran ausrichten.
  • Diagnostische Verfahren sicher anwenden und Befunde strukturiert interpretieren.
  • Funktionelle, kommunikative und emotionale Auswirkungen der Fazialisparese ganzheitlich erfassen.
  • Therapeutische Interventionen phasengerecht auswählen und gezielt kombinieren.
  • Die Reintegration der Gesichtsmimik in Alltag, Kommunikation und soziale Interaktion fachlich begleiten.

Wir verbinden aktuelle neurophysiologische Erkenntnisse mit praxisorientierten therapeutischen Methoden – von der schlaffen Phase über Synkinesien bis hin zur Reintegration der Gesichtsmimik in den Alltag.

Diese Fortbildung richtet sich an Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie andere therapeutische Fachkräfte im Bereich der Neurologie und Rehabilitation.


Kursinhalte im Überblick

Grundlagen & Diagnostik

  • Anatomie & Physiologie des N. facialis
  • zentrale vs. periphere Fazialisparese
  • Phasen der Nervenregeneration & typische Verlaufsformen
  • standardisierte Diagnostik: House-Brackmann, Sunnybrook, EMG etc.
  • psychosoziale Auswirkungen: Depression, Angst, Identitätsveränderung

Funktion & Kommunikation

  • Bedeutung der Gesichtsmimik für soziale Interaktion
  • Paul Ekman & Darwin: Mikromimik und Emotionen
  • Kommunikationsbarrieren & Kompensation bei Mimikverlust

Therapie & Intervention

  • Behandlung in schlaffer, paretischer und synkinetischer Phase
  • Spiegeltherapie, Massage, Biofeedback & Bewegungsschulung
  • Umgang mit Hyperkinesien & asymmetrischer Mimik
  • Alltagstraining, Motivation & Transferstrategien
  • Augenpflege, Ess- und Trinkhilfen, Artikulationsförderung

Besonderheiten

  • konkrete Fallbeispiele
  • praktische Übungen
  • interaktive Diskussionen und Videomaterial
  • SMART-Zielsetzung & Patientenmotivation

Weitere Informationen finden Sie bei der Praxis für Logopädie Kerstin Müller in Bonn!


Zielgruppe

Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie weitere therapeutische Fachkräfte im Bereich Neurologie und Rehabilitation.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 15.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die periphere Fazialisparese fachlich fundiert therapieren: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Physiotherapie sowie angrenzenden neurologischen und rehabilitativen Arbeitsfeldern.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Diagnostik, phasengerechte Therapie und die funktionelle sowie emotionale Reintegration der Gesichtsmimik.

Welche Vorkenntnisse werden erwartet?
Grundlegende therapeutische Kenntnisse im neurologischen Kontext sind sinnvoll, spezielle Vorerfahrungen mit der Fazialisparese sind nicht zwingend erforderlich.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 26
Fortbildungspunkte: 26
Kursort: ZiFF - Essen
Müller, Kerstin

Elektrostimulation gezielt, evidenzbasiert und therapeutisch fundiert einsetzen. Diese Fortbildung verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit konkreter Anwendung in der logopädischen Praxis.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 02.03.2026

In dieser Fortbildung vermitteln wir fundierte Kenntnisse zur evidenzbasierten Anwendung der Elektrostimulation (ES) in der logopädischen Therapie bei neurologisch-phoniatrischen Störungsbildern.


Kursfokus & Inhalte

  • Elektrostimulation in der logopädischen Therapie evidenzbasiert einordnen und sicher anwenden.
  • Neurologische und muskuläre Wirkmechanismen elektrischer Stimulation verstehen und therapeutisch nutzen.
  • Störungsbildspezifische Einsatzmöglichkeiten bei Dysphagie, Dysarthrie, Stimmstörungen und Fazialisparese fachlich beurteilen.
  • Elektrostimulation gezielt in Diagnostik, Therapieplanung und Verlaufssteuerung integrieren.
  • Gerätegestützte Therapie sicher vorbereiten, durchführen und dokumentieren.
  • Therapieentscheidungen auf Grundlage aktueller Studienlage reflektiert ableiten.

Die Fortbildung vermittelt wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Elektrostimulation (ES) und deren Anwendung in der logopädischen Therapie. Im Mittelpunkt steht die gezielte Stimulation von Muskel- und Nervenstrukturen bei unterschiedlichen neurologisch-phoniatrischen Störungsbildern.
Theoretische Grundlagen werden konsequent mit praktischen Übungen verknüpft – von der physiologischen Wirkweise elektrischer Ströme über gerätespezifische Einstellungen bis hin zur individuellen Therapieplanung. Videoanalysen, Fallbeispiele und praktische Arbeit mit Therapiegeräten unterstützen die sichere Übertragung in den therapeutischen Alltag.


Kursinhalte im Überblick

Grundlagen & Technik

  • Geschichte & Entwicklung der Elektrotherapie
  • Physiologische Basis: Stromarten, Neuronen, Aktionspotenzial
  • Klassifikation therapeutischer Reizströme (Galvanisch, FaS, IG 30/50, T/R, AMF)

Störungsbilder & Evidenzlage

  • Dysphagie: FEES, NMES und aktuelle Studien
  • Dysarthrie: DSD-Konzept, Hypoglossusstimulation
  • Stimmstörungen: Stimmlippenstimulation, vocaSTIM®
  • Fazialisparese: Reinnervationsförderung, asymmetrische Mimik

Praktisches Arbeiten

  • Elektrodenanlage mono-/bipolar
  • Geräteeinstellungen & Behandlungsplanung (vocaSTIM®-Master)
  • Übungen nach Pahn, Anwendung T/R & FaS
  • Dokumentation, Patientenmotivation & Zielverfolgung

Besonderheiten

  • intensive praktische Übungen mit Geräten
  • Videoanalysen & praxisnahe Fallbeispiele
  • Diskussion aktueller Studienlage
  • Konkrete Therapiepläne für den Alltag

Weitere Informationen finden Sie bei der Praxis für Logopädie Kerstin Müller in Bonn!


Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Elektrostimulation in der logopädischen Therapie fachlich sicher anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist diese Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Logopäden sowie therapeutische Fachpersonen im neurologisch-phoniatrischen Arbeitsfeld.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Grundlegende logopädische Fachkenntnisse werden vorausgesetzt. Spezifische Vorkenntnisse zur Elektrostimulation sind nicht erforderlich.

Welche Störungsbilder stehen im Fokus?
Behandelt werden Dysphagie, Dysarthrie, Stimmstörungen und Fazialisparese im Kontext elektrostimulativer Therapieansätze.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Müller, Kerstin
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