Neurozentriertes Training gezielt nutzen: verstehen, wie das ZNS Bewegung, Stabilität und Schmerz steuert. Sie lernen Screening, Interpretation neuronaler Antworten und die effiziente Integration in die Therapie und den Alltag.
Neurozentriertes Training setzt bei der Steuerung an: Bewegung entsteht im zentralen Nervensystem.
Dieser Kurs vermittelt Grundlagen, Screening und praktische Stimulation, um neuronale Prozesse strukturiert in die Therapie zu integrieren.
Kursfokus & Inhalte
- Bewegungs- und Schmerzphänomene als Sicherheitsstrategie des Nervensystems fachlich einordnen
- Befundhinweise aus Wahrnehmung und Motorik so strukturieren, dass daraus klare therapeutische Prioritäten entstehen
- Kurze Screenings sicher in den Behandlungsablauf einbauen und Ergebnisse für die Planung nutzbar machen
- Reaktionen auf Reize im Verlauf beobachten, interpretieren und die Dosierung der Intervention anpassen
- Stabilität im Alltag über geeignete Anforderungen und Aufgabenplanung gezielt unterstützen
- Aktive Mitarbeit und Aufmerksamkeit als Wirkfaktoren im Vorgehen konkret sichern
- Heimprogramme so entwickeln, dass sie alltagstauglich, überprüfbar und schrittweise steigerbar sind
- Vorgehen so gestalten, dass es auch bei kurzen Therapieeinheiten effizient anwendbar bleibt
Einschränkungen in Leistung, Stabilität, Muskeltonus, Haltung oder Schmerz dienen häufig der Sicherheit des „Systems Mensch“. Das zentrale Nervensystem steuert dabei sämtliche Vorgänge auf Basis von Input aus wahrnehmenden Systemen. Wird Input mangelhaft weitergeleitet, falsch interpretiert oder unzureichend integriert, kann dies die Handlungsfähigkeit deutlich einschränken.
Die Fortbildung vermittelt neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen der bewegungssteuernden Systeme im zentralen Nervensystem, ihre praktische Überprüfung und ihre gezielte Stimulation. Sie erarbeiten ein Verständnis dafür, dass Bewegung das Endresultat komplexer neuronaler Prozesse ist – und wie sich diese schnell screenen, die neuronale Antwort interpretieren und effizient in die Therapie integrieren lassen.
Im Kurs werden zentrale Fragen moderner Neurotherapie bearbeitet: willkürliche Bewegung auf Basis unwillkürlicher Prozesse, reflexive Stabilität, die Rolle von Aufmerksamkeit und aktiver Mitarbeit sowie die Entwicklung eines strukturierten Heimprogramms. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung in zunehmend knappen Therapieeinheiten.
Kursinhalte im Überblick
- neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen
- bewegungssteuernde Systeme und ihre Hierarchie
- Grundlagen und Bedeutung reflexiver Stabilität
- wichtigste Reflexsysteme und ihre Funktion
- Screening des visuellen, vestibulären und propriozeptiven Systems
- Bedeutung und Optimierung des peripheren Nervensystems
- Grundlagen funktioneller Therapie
- Integration aktiver und funktioneller Übungen in den Alltag
Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 15.00 Uhr
Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.
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Häufige Fragen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Bewegungssteuerung, Stabilität und Schmerz aus Sicht zentralnervöser Prozesse besser einordnen und praktisch in der Therapie nutzen möchten.
Was ist der praktische Schwerpunkt im Kurs?
Im Fokus stehen Screening und Interpretation des visuellen, vestibulären und propriozeptiven Systems sowie die Ableitung funktioneller Interventionen und Heimprogramme.
Wird auch der Transfer in den Alltag behandelt?
Ja. Aktive und funktionelle Übungen werden so aufgebaut, dass sie in Therapieeinheiten und als strukturiertes Heimprogramm in den Alltag integriert werden können.





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