Ergotherapie Fortbildung | ZiFF-Fortbildungen
Eine Teilnehmerin spannt ein horizontales Seil und eine Weitere hangelt sich fußwärts am Seil entlang

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.


Definition Ergotherapie auf dve.info; abgerufen am 19. März 2015

Vom Verstehen zum Handeln - neurobiologische Prozesse in der therapeutischen Praxis

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 04.12.2026
Freitag, den 17.09.2027

Neurologische Grundlagen bilden die Basis jeder therapeutischen Arbeit.
Diese Fortbildung verbindet neurobiologisches Verständnis mit konkreter therapeutischer Anwendung.

Im Mittelpunkt stehen die Funktionsprinzipien des Nervensystems sowie die neurobiologischen Prozesse, die Lernen, Veränderung und Regulation ermöglichen.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktionsprinzipien des Nervensystems therapeutisch einordnen
  • Lern- und Veränderungsprozesse neurobiologisch verstehen
  • Sensorische Verarbeitung von Reizaufnahme bis Bewegung ableiten
  • Integration auf verschiedenen neuronalen Ebenen differenzieren
  • Feedforward- und Feedback-Mechanismen fachlich einordnen
  • Neuroplastizität und Transferprozesse als Grundlage therapeutischer Veränderung einordnen
  • Motivation, Aufmerksamkeit sowie emotionale und autonome Regulationsprozesse neurobiologisch bewerten

Neurologisches Wissen bildet die Grundlage für professionelles therapeutisches Entscheiden und Argumentieren. Der Kurs macht nachvollziehbar, wie Lernen entsteht, warum Wiederholung, Variation und Kontext wirksam sind und welche Rolle Motivation, Aufmerksamkeit und emotionale Sicherheit spielen.
Theoretische Grundlagen werden konsequent mit therapeutischen Fragestellungen verknüpft, sodass neurologische Prozesse nicht abstrakt bleiben, sondern praxisrelevant eingeordnet werden können.

Aufbauend auf diesen Grundlagen werden im Kurs die zentralen Zusammenhänge zwischen neuronaler Verarbeitung, Lernen, Motivation und Regulation vertieft. Dabei wird nachvollziehbar, wie sich sensorische Informationen im Nervensystem organisieren, wie Bewegungen vorbereitet und automatisiert werden und welche Rolle Aufmerksamkeit, emotionale Sicherheit und Beziehung für therapeutische Prozesse spielen.

Ein besonderer Fokus liegt darauf, neurologische Konzepte nicht isoliert, sondern als miteinander verknüpfte Prozesse zu verstehen. So werden Lernmechanismen, Belohnungssysteme, emotionale Regulation und das autonome Nervensystem in ihrem Zusammenspiel betrachtet. Ziel ist es, neurologische Grundlagen so einzuordnen, dass sie konkrete therapeutische Entscheidungen fundieren und fachlich begründet werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Neurologische Grundprinzipien und Aufbau des Nervensystems mit Relevanz für therapeutische Praxis
  • Sensorische Verarbeitung und Integration: vom Reiz zur Bewegung auf verschiedenen Ebenen
  • Lernen und Neuroplastizität: Wiederholung, Variation, Kontext sowie Bahnung und Hemmung
  • Aufmerksamkeit, Motivation und Belohnungssysteme einschließlich Dopamin und intrinsischer Motivation
  • Emotionale und autonome Regulation: limbisches System, Stress, Sicherheit und Co-Regulation
  • Therapeutische Gestaltung von Herausforderungen: Timing, Intensität, Emotionen und „Just-Right-Challenge“
  • Bewegungsprogrammierung, Habituation, Sensibilisierung und Transferprozesse in den Alltag

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 15.30 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und neurologische Grundlagen sicher in therapeutisches Handeln übertragen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die neurologische Grundlagen besser verstehen und diese sicher in therapeutische Entscheidungen und Begründungen einordnen möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein fundiertes Verständnis neurobiologischer Prozesse sowie deren Bedeutung für Lernen, Motivation, Regulation und therapeutische Veränderung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Teilnahmevoraussetzungen genannt.

Gebühren: 400,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Opalka, Markus Dr.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen sicher erkennen und therapeutisch einordnen. Eine fundierte Fortbildung zur AVWS im Kontext der Sensorischen Integration.

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Die nächsten Kurstermine:
Samstag, den 07.03.2026
Samstag, den 21.11.2026

Diese Fortbildung widmet sich der auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) und ihrer Bedeutung für die therapeutische Arbeit mit Kindern.


Kursfokus & Inhalte

  • Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen fachlich sicher erkennen und einordnen.
  • Zusammenhänge zwischen AVWS und basalen Wahrnehmungsbereichen der kindlichen Entwicklung verstehen.
  • Auffälligkeiten im Verhalten differenziert bewerten und im Kontext auditiver Wahrnehmung interpretieren.
  • Hinweise auf eine mögliche AVWS diagnostisch begründet erkennen und einordnen.
  • Therapeutische Ansatzpunkte fachlich fundiert auswählen und reflektiert einsetzen.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit als wesentlichen Bestandteil der Versorgung verstehen und einordnen.

Auf Grundlage des Konzeptes der Sensorischen Integration wird das Thema AVWS differenziert erarbeitet. Dabei wird die enge Verflechtung auditiver Verarbeitungsprozesse mit anderen basalen Wahrnehmungsbereichen der kindlichen Entwicklung berücksichtigt.
Kinder mit AVWS zeigen trotz unauffälliger Hörtests häufig Auffälligkeiten wie Unruhe, Konzentrationsmangel oder Schwierigkeiten im Alltag und in Lernprozessen. Diese Kinder werden oft spät oder gar nicht erfasst, was die pädagogische und therapeutische Arbeit erschwert. Die Fortbildung gibt fachliche Orientierung zur Diagnostik, zur differenzierten Einordnung sowie zu therapeutischen Möglichkeiten, die praxisnah und alltagsrelevant sind.


Kursinhalte im Überblick

Insbesondere sollen dabei diagnostische und therapeutische Möglichkeiten (u. a. Vorstellung von Materialien) vorgestellt werden, die unmittelbar in den Therapiealltag umgesetzt werden können.


Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
09.00 – 17.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und AVWS fachlich sicher erkennen und einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung zu AVWS geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen aus Ergotherapie, Physiotherapie, Sprachtherapie und Heilpädagogik, die mit Kindern arbeiten und AVWS sicherer erkennen möchten.

Welche Schwerpunkte setzt die Fortbildung?
Im Mittelpunkt stehen die fachliche Einordnung der AVWS, diagnostische Hinweise sowie therapeutische Möglichkeiten im Kontext der Sensorischen Integration.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Spezielle Vorkenntnisse zur AVWS sind nicht erforderlich. Grundlegende therapeutische Ausbildung ist hilfreich, um die Inhalte praxisnah umzusetzen.

Gebühren: 270,00 €
Unterrichtseinheiten: 9
Fortbildungspunkte: 9
Kursort: ZiFF - Essen
Koepe, Ortrud

Kinder psychisch kranker Eltern begleiten Fachpersonen häufig, ohne dass die elterliche Erkrankung offen benannt wird. Diese Fortbildung vermittelt Wissen, Haltung und Handlungssicherheit für den professionellen Umgang mit betroffenen Kindern und Familien.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 02.02.2027
Dienstag, den 15.02.2028

In Deutschland wachsen mehrere Millionen Kinder mit psychisch kranken oder suchtkranken Eltern auf. Die Erkrankung der Eltern wirkt sich häufig unmittelbar auf familiären Alltag, Beziehungsgestaltung und Entwicklung der Kinder aus. Viele dieser Kinder übernehmen früh Verantwortung, erleben Unsicherheit, Schuldgefühle oder emotionale Isolation und tragen ein erhöhtes Risiko für eigene psychische Auffälligkeiten.


Kursfokus & Inhalte

  • Einordnung der Lebenssituation von Kindern psychisch kranker Eltern
  • Verständnis psychischer Erkrankungen und ihrer Auswirkungen auf Erziehung und Entwicklung
  • Erkennen von Belastungsanzeichen und Risikokonstellationen
  • Professioneller Umgang mit tabuisierten Themen
  • Klärung von Zuständigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen
  • Entwicklung einer klaren, authentischen professionellen Haltung im Arbeitskontext
  • Praxisnahe Gesprächsführung mit Eltern
  • Fallarbeit und Reflexion im geschützten Rahmen

Im therapeutischen, pädagogischen und beratenden Arbeitsalltag bleibt die elterliche psychische Erkrankung häufig unausgesprochen. Aus Unsicherheit, Sorge vor Grenzüberschreitungen oder der Angst vor dem Rückzug der Familien wird das Tabuthema psychische Erkrankung nicht selten vermieden – mit der Folge, dass notwendige Unterstützung ausbleibt.

Diese Fortbildung vermittelt einen fundierten Zugang zur Lebenssituation betroffener Kinder und ihrer Familien. Psychische Erkrankungen der Eltern werden fachlich eingeordnet und ihre Auswirkungen auf Entwicklung, Bindung, Sprache, Motorik und Verhalten nachvollziehbar dargestellt. Die Teilnehmenden lernen, Belastungsanzeichen zu erkennen und professionell einzuordnen.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der eigenen Haltung im Umgang mit einem gesellschaftlich tabuisierten Thema. Authentizität, Klarheit und bewusste Grenzsetzung werden als wesentliche Grundlagen professionellen Handelns herausgearbeitet. Die Teilnehmenden reflektieren, was im jeweiligen Arbeitskontext möglich ist – und wo reale Grenzen liegen.

Durch praktische Übungen, Elterngespräche, Fallarbeit und Fallsupervision wird der Transfer in den beruflichen Alltag unterstützt. Die Arbeit erfolgt in einem geschützten Rahmen mit begrenzter Teilnehmendenzahl, um intensive Auseinandersetzung und Austausch zu ermöglichen.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung in die spezielle Problematik und die Belastungssituation von Kindern psychisch kranker Eltern
  • Hintergründe psychischer Erkrankung (Störungsbilder)
  • Erkennen von schwerer psychischer Belastung von Eltern
  • Umgang mit Themen, die einer gesellschaftlichen Tabuisierung unterliegen
  • Aspekte und Faktoren für gelingende Gesprächsführung
  • Beraterische Möglichkeiten in der (ergo-)therapeutischen Praxis
  • Übung von Elterngesprächen
  • Fallarbeit und Fallsupervision

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Handlungssicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Familien gewinnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für therapeutische, pädagogische und beratende Fachpersonen, die mit Kindern und Familien arbeiten und im Berufsalltag mit psychisch belasteten Eltern konfrontiert sind.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Der Kurs vermittelt Wissen zu psychischen Erkrankungen der Eltern, deren Auswirkungen auf Kinder sowie Handlungssicherheit im Umgang mit tabuisierten Themen, Elterngesprächen und Fallarbeit.

Wie ist der Kurs aufgebaut?
Die Fortbildung kombiniert fachlichen Input mit praktischen Übungen, Fallarbeit und Fallsupervision in einem geschützten, überschaubaren Rahmen.

Gebühren: 430,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
vom Hoff, Katrin

Ödeme gezielt behandeln und ergotherapeutische Interventionen wirksam unterstützen: Dieser Einführungskurs vermittelt Manuelle Lymphdrainage praxisnah und fachlich fundiert für die Ergotherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 31.08.2026
Montag, den 25.01.2027

Immer mehr Ergotherapeuten sind in der Frührehabilitation tätig und begegnen dort Schwellungen und Ödemen unterschiedlichster Ursachen. Entstauende Maßnahmen können die Effizienz ergotherapeutischer Interventionen deutlich verbessern und die funktionelle Entwicklung gezielt unterstützen.


Kursfokus & Inhalte

  • Manuelle Lymphdrainage als ergänzende Maßnahme in der Ergotherapie fachlich einordnen
  • Anatomische und physiologische Grundlagen des Lymphgefäßsystems systematisch erfassen
  • Unterschiedliche Ödemformen im klinischen Kontext differenziert einordnen
  • Indikationen und Kontraindikationen der Manuellen Lymphdrainage sicher beurteilen
  • Zentrale Grifftechniken für obere Extremitäten strukturiert anwenden
  • Entstauende Maßnahmen in ergotherapeutische Behandlungsprozesse integrieren

Die Kursteilnehmer erwerben ein fundiertes Verständnis des Lymphgefäßsystems und lernen, unterschiedliche Ödemformen fachlich sicher einzuordnen.

Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung. Die wesentlichen Grifftechniken werden strukturiert erarbeitet und unter Anleitung geübt. Der Kurs legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Arm, Hand und Schulter – Bereiche, die in der ergotherapeutischen Praxis besonders häufig betroffen sind.

Die Manuelle Lymphdrainage wird als ergänzende Maßnahme verstanden, die das medizinische und therapeutische Handlungsspektrum erweitert und die tägliche Arbeit von Ergotherapeuten sinnvoll unterstützt.


Kursinhalte im Überblick


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 13.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt, eine Decke und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Manuelle Lymphdrainage strukturiert in der Ergotherapie einsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Einführungskurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Ergotherapeuten, die in der Frührehabilitation oder in der Behandlung von Ödemen tätig sind.

Welche Inhalte stehen im Vordergrund?
Vermittelt werden anatomische Grundlagen, Ödempathologie, Indikationen und Kontraindikationen sowie praktische Grifftechniken der Manuellen Lymphdrainage.

Wird im Kurs praktisch gearbeitet?
Ja. Die zentralen Grifftechniken werden praxisnah vermittelt und unter Anleitung eingeübt.

Gebühren: 520,00 €
Unterrichtseinheiten: 24
Fortbildungspunkte: 24
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin

Die untere Extremität ist ein zentraler Baustein funktioneller Selbstständigkeit. Dieser Kurs vermittelt einen klaren ergotherapeutischen Zugang zu Befund, Stand und Gang.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.11.2026
Montag, den 20.09.2027

Die Behandlung der unteren Extremität spielt in der Ergotherapie eine zentrale Rolle – insbesondere bei neurologischen Krankheitsbildern. Stand- und Gehfähigkeit bilden die Grundlage für selbstständige Alltagsaktivitäten und für den gezielten Einsatz der oberen Extremitäten.


Kursfokus & Inhalte

  • Funktion der unteren Extremität im Kontext von Haltung, Stand und Gang einordnen
  • Posturale Voraussetzungen für Arm- und Handfunktion fachlich ableiten
  • Befunde der unteren Extremität strukturiert erheben und interpretieren
  • Gleichgewicht und Gangfähigkeit differenziert beurteilen
  • Therapeutische Schwerpunkte für Stand- und Gangaufbau ableiten
  • Behandlungsmöglichkeiten funktionell auswählen und fachlich begründen
  • Ergotherapeutische Handlungssicherheit im Umgang mit Mobilitätseinschränkungen entwickeln

Gerade bei Patienten nach Apoplex ist die Wiedererlangung von Sitzen, Aufstehen und Gehen entscheidend für die Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens wie Körperpflege, Essen zubereiten oder Haushaltsführung.
Ein stabiler unterer Rumpf bildet dabei die Grundlage für kontrollierte Bewegungen der oberen Extremitäten. Die Fortbildung vermittelt, wie Befunde der unteren Extremität erhoben, analysiert und gezielt in die ergotherapeutische Behandlung integriert werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomie vom Becken bis zur Zehenspitze
  • Schlüsselpunkte und Postural Set
  • Befund in verschiedenen Ausgangsstellungen und Bewegungsanalyse
  • Tests für Gleichgewicht und Gehen (u. a. Berg Balance Scale)
  • Fazilitation von Stand und Gang
  • Behandlungsmöglichkeiten

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine kurze Hose, ein Handtuch, einen Gelenkmesser (Goniometer) und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die untere Extremität in der Ergotherapie strukturiert befunden und funktionell behandeln: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Ergotherapeuten, die ihre Kompetenz in Befund und Behandlung der unteren Extremität vertiefen möchten, insbesondere im neurologischen Kontext.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren ergotherapeutischen Zugang zu Befund, Stand- und Gangtraining sowie Sicherheit in der therapeutischen Planung bei Mobilitätseinschränkungen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und orientiert sich an klinischen Alltagssituationen.

Gebühren: 450,00 €
Unterrichtseinheiten: 20
Fortbildungspunkte: 20
Kursort: ZiFF - Essen
Hasenfratz, Sabrina

Neurozentriertes Training gezielt nutzen: verstehen, wie das ZNS Bewegung, Stabilität und Schmerz steuert. Sie lernen Screening, Interpretation neuronaler Antworten und die effiziente Integration in die Therapie und den Alltag.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.02.2026
Samstag, den 11.07.2026

Neurozentriertes Training setzt bei der Steuerung an: Bewegung entsteht im zentralen Nervensystem.
Dieser Kurs vermittelt Grundlagen, Screening und praktische Stimulation, um neuronale Prozesse strukturiert in die Therapie zu integrieren.


Kursfokus & Inhalte

  • Bewegungs- und Schmerzphänomene als Sicherheitsstrategie des Nervensystems fachlich einordnen
  • Befundhinweise aus Wahrnehmung und Motorik so strukturieren, dass daraus klare therapeutische Prioritäten entstehen
  • Kurze Screenings sicher in den Behandlungsablauf einbauen und Ergebnisse für die Planung nutzbar machen
  • Reaktionen auf Reize im Verlauf beobachten, interpretieren und die Dosierung der Intervention anpassen
  • Stabilität im Alltag über geeignete Anforderungen und Aufgabenplanung gezielt unterstützen
  • Aktive Mitarbeit und Aufmerksamkeit als Wirkfaktoren im Vorgehen konkret sichern
  • Heimprogramme so entwickeln, dass sie alltagstauglich, überprüfbar und schrittweise steigerbar sind
  • Vorgehen so gestalten, dass es auch bei kurzen Therapieeinheiten effizient anwendbar bleibt

Einschränkungen in Leistung, Stabilität, Muskeltonus, Haltung oder Schmerz dienen häufig der Sicherheit des „Systems Mensch“. Das zentrale Nervensystem steuert dabei sämtliche Vorgänge auf Basis von Input aus wahrnehmenden Systemen. Wird Input mangelhaft weitergeleitet, falsch interpretiert oder unzureichend integriert, kann dies die Handlungsfähigkeit deutlich einschränken.

Die Fortbildung vermittelt neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen der bewegungssteuernden Systeme im zentralen Nervensystem, ihre praktische Überprüfung und ihre gezielte Stimulation. Sie erarbeiten ein Verständnis dafür, dass Bewegung das Endresultat komplexer neuronaler Prozesse ist – und wie sich diese schnell screenen, die neuronale Antwort interpretieren und effizient in die Therapie integrieren lassen.

Im Kurs werden zentrale Fragen moderner Neurotherapie bearbeitet: willkürliche Bewegung auf Basis unwillkürlicher Prozesse, reflexive Stabilität, die Rolle von Aufmerksamkeit und aktiver Mitarbeit sowie die Entwicklung eines strukturierten Heimprogramms. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung in zunehmend knappen Therapieeinheiten.


Kursinhalte im Überblick

  • neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen
  • bewegungssteuernde Systeme und ihre Hierarchie
  • Grundlagen und Bedeutung reflexiver Stabilität
  • wichtigste Reflexsysteme und ihre Funktion
  • Screening des visuellen, vestibulären und propriozeptiven Systems
  • Bedeutung und Optimierung des peripheren Nervensystems
  • Grundlagen funktioneller Therapie
  • Integration aktiver und funktioneller Übungen in den Alltag

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 15.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und neurozentriertes Training gezielt in Schmerztherapie, Rehabilitation und Bewegungstherapie einsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Bewegungssteuerung, Stabilität und Schmerz aus Sicht zentralnervöser Prozesse besser einordnen und praktisch in der Therapie nutzen möchten.

Was ist der praktische Schwerpunkt im Kurs?
Im Fokus stehen Screening und Interpretation des visuellen, vestibulären und propriozeptiven Systems sowie die Ableitung funktioneller Interventionen und Heimprogramme.

Wird auch der Transfer in den Alltag behandelt?
Ja. Aktive und funktionelle Übungen werden so aufgebaut, dass sie in Therapieeinheiten und als strukturiertes Heimprogramm in den Alltag integriert werden können.

Gebühren: 430,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Kursort: ZiFF - Essen, Augsburg
Klingelhöfer, Thomas

Das Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) stellt im therapeutischen Alltag eine besondere fachliche Herausforderung dar. Diese Fortbildung vermittelt fundierte Zusammenhänge und praxisnahe Behandlungsansätze für die obere Extremität.

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 17.04.2026
Freitag, den 06.11.2026

Das chronisch regionale Schmerzsyndrom (CRPS, auch Morbus Sudeck) tritt häufig im orthopädisch-chirurgischen Kontext auf und erfordert ein differenziertes therapeutisches Vorgehen. Ein zentraler Ansatzpunkt ist der gezielte Einfluss auf das vegetative Nervensystem.


Kursfokus & Inhalte

  • Zusammenhänge zwischen Schmerzphysiologie, vegetativem Nervensystem und CRPS einordnen
  • Wirkmechanismen unterschiedlicher Therapieansätze auf Schmerzverarbeitung und Schmerzgedächtnis verstehen
  • Kombinationsmöglichkeiten manualtherapeutischer, neurodynamischer und physikalischer Verfahren reflektieren
  • Therapeutischen Umgang mit komplexen und chronifizierten Schmerzverläufen sicher gestalten
  • Eigenübungsprogramme strukturiert ableiten und patientengerecht aufbauen

In dieser Fortbildung werden theoretische Grundlagen und praktische Behandlungstechniken miteinander verknüpft. Die Teilnehmer setzen sich mit der Entstehung und Aufrechterhaltung von Schmerzsyndromen auseinander und analysieren die Wechselwirkungen zwischen peripheren Strukturen, vegetativem Nervensystem und zentraler Schmerzverarbeitung.

Vorgestellt werden bewährte therapeutische Verfahren, die gezielt kombiniert werden können, um den Behandlungsverlauf bei CRPS positiv zu beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung sinnvoller Eigenübungsprogramme, um die Therapie nachhaltig zu unterstützen.


Kursinhalte im Überblick

  • Ursachen, Diagnostik und ärztliche Therapie von CRPS
  • Vegetatives Nervensystem und der Zusammenhang zu CRPS
  • Schmerzphysiologie
  • Mobilisation nervaler Strukturen nach Dierlmeier: Behandlung Plexus brachialis, Nervus medianus, Orthosympathikus
  • Einführung Spiegeltherapie, PNF Scapula, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. ein Body, ein Handtuch und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und therapeutische Strategien bei CRPS der oberen Extremität fundiert vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist diese Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten, die Patienten mit CRPS oder komplexen Schmerzsyndromen der oberen Extremität behandeln und ihr fachliches Vorgehen vertiefen möchten.

Welche therapeutischen Ansätze stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen kombinierte manualtherapeutische, neurodynamische und physikalische Verfahren sowie deren Wirkung auf Schmerzverarbeitung und vegetatives Nervensystem.

Wird praxisnah gearbeitet?
Ja. Die Inhalte werden theoretisch erläutert und praktisch erarbeitet, einschließlich der Entwicklung von Eigenübungsprogrammen.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Urban, Christina

Systemische Arbeit bietet wirksame Zugänge für unterschiedliche berufliche Kontexte. Diese Fortbildung vermittelt grundlegende Methoden und Denkweisen systemischen Handelns.

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 26.06.2026

Systemisches Arbeiten ist in vielen beruflichen Kontexten hilfreich – von der direkten Arbeit mit Klienten bis hin zu komplexen fachlichen Abstimmungsprozessen. Diese Fortbildung führt in zentrale Methoden systemischer Arbeit ein und unterstützt dabei, systemisches Denken im eigenen Arbeitsfeld einzuordnen und anzuwenden.


Kursfokus & Inhalte

  • Systemische Grundhaltungen und Denkweisen fachlich einordnen
  • Unterschiedliche systemische Methoden kontextbezogen unterscheiden
  • Auftragsklärung systemisch strukturieren und reflektieren
  • Systemische Fragetechniken zielgerichtet einsetzen
  • Fallverläufe aus systemischer Perspektive analysieren
  • Beziehungs- und Rollenstrukturen systemisch erfassen
  • Übertragung systemischer Methoden in den eigenen Arbeitskontext ableiten

Die Fortbildung stellt ausgewählte Methoden systemischer Arbeit vor und ordnet sie in ihren jeweiligen Anwendungszusammenhang ein. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis systemischen Handelns zu entwickeln und die Methoden reflektiert in der Arbeit mit Klienten, Angehörigen sowie im Team zu nutzen.
Der Schwerpunkt liegt auf praktischer Einordnung, methodischer Klarheit und der Übertragbarkeit in unterschiedliche berufliche Settings.


Kursinhalte im Überblick

  • Auftragsklärung
  • Genogrammarbeit
  • Reflecting Team
  • Fragetechniken
  • VIP-Karte, etc.

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 14.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und systemische Methoden strukturiert kennenlernen und im eigenen Kontext reflektiert anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die systemisches Arbeiten kennenlernen und systemische Methoden in ihrem beruflichen Kontext reflektiert einsetzen möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein grundlegendes Verständnis systemischer Denkweisen sowie eine strukturierte Einordnung zentraler Methoden für die Arbeit mit Klienten, Angehörigen und im Team.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist als Einführung konzipiert.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Kursort: ZiFF - Essen
van Netten, Gabriëlle
van Pinxteren, Jan

Leitung erfordert Klarheit, Kommunikationsfähigkeit und einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Diese Fortbildung stärkt Führungskompetenz, Selbstreflexion und Handlungssicherheit im Praxisalltag.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 30.11.2026
Montag, den 18.10.2027

Leitungspersonen übernehmen vielfältige fachliche und organisatorische Aufgaben. Insbesondere die Qualität der Personalführung prägt das Arbeitsklima, die Motivation im Team und die langfristige Bindung von Fachpersonal. Diese Fortbildung vermittelt zentrale Kompetenzen für eine reflektierte, wirksame und konfliktfähige Führung.


Kursfokus & Inhalte

  • Eigene Führungsrolle und Leitungsverständnis strukturiert reflektieren
  • Unterschiedliche Führungsstile situationsangemessen einordnen
  • Innere Dynamiken im Führungshandeln erkennen und steuern
  • Kommunikation im Team bewusst und zielgerichtet gestalten
  • Konstruktive Konfliktlösungsstrategien systematisch anwenden
  • Feedback als Führungsinstrument sicher einsetzen
  • Mitarbeitergespräche strukturiert vorbereiten und führen
  • Handlungssicherheit in anspruchsvollen Gesprächssituationen entwickeln

Die Fortbildung verbindet theoretische Impulse mit systemischen Coaching-Ansätzen, Selbsterfahrung und praxisnahen Übungen. Teilnehmende setzen sich mit ihrem Leitungsbild, ihrem Selbstverständnis als Führungskraft und den Anforderungen ihrer Rolle auseinander.
Ein besonderer Fokus liegt auf Kommunikation, Feedbackkultur und Konfliktmanagement. Konflikte werden nicht als Störung, sondern als gestaltbare Prozesse verstanden, die Entwicklung ermöglichen. Methoden aus der Kommunikationstheorie sowie praktische Übungen unterstützen ein deeskalierendes, lösungsorientiertes Vorgehen im Führungsalltag.


Kursinhalte im Überblick

  • Impulse für eine positive Kommunikation, auch unter erschwerten Bedingungen
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Leitungsstil
  • Formulieren von SMARTen Zielen
  • Anregungen zum Führen von Mitarbeitergesprächen
  • Konstruktives Konfliktmanagement
  • Praxisübungen zur Gesprächsführung

Hinweis:
Maximal 20 Teilnehmer – begrenzte Plätze für intensives Arbeiten.

Weitere Infos:
www.mariuswagner.de


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr

Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Personalführung sowie Konfliktmanagement im Praxisalltag reflektiert und konstruktiv gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Leitungskräfte und Fachpersonen mit Führungsverantwortung, die ihre Kommunikations- und Führungskompetenz weiterentwickeln möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Mehr Klarheit im eigenen Führungsstil, Sicherheit in Kommunikation und Feedback sowie praxisnahe Strategien für den konstruktiven Umgang mit Konflikten.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur aktiven Mitarbeit in Gruppen- und Übungsphasen.

Gebühren: 610,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Kursort: ZiFF - Essen
Wagner, Marius

Therapeutisches Schwimmen nach McMillan

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Die nächsten Kurstermine:
Samstag, den 23.01.2027
Samstag, den 29.01.2028
Therapeutisches Schwimmen nach McMillan ist ein bewährtes Konzept zur Wassergewöhnung, Sicherheit und Selbstständigkeit – praxisnah, ohne Hilfsmittel und mit intensiver 1:1-Begleitung.
Das McMillan-Schwimmen wurde 1940 von James McMillan für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen entwickelt und wird häufig in Verbindung mit der Halliwick-Methode genannt.

Kursfokus & Inhalte

• Der McMillan-Schwimmkurs vermittelt ein bewährtes therapeutisches Schwimmkonzept für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen.
• Das McMillan-Konzept wird in seiner Entstehung, Zielsetzung und therapeutischen Logik fachlich eingeordnet.
• Das McMillan-10-Punkte-Programm wird strukturiert aufgebaut und praktisch angewendet.
• Die Wassererfahrung erfolgt bewusst ohne Auftriebsmittel und ohne Hilfsmaterial.
• Vertrauen, Sicherheit und Selbstständigkeit im Wasser stehen im Mittelpunkt der Arbeit.
• Hydromechanische Grundlagen werden verständlich und praxisbezogen vermittelt.
• Die 1:1-Begleitung wird therapeutisch reflektiert und praktisch geübt.
• Herausforderndes Verhalten im Wasser wird fachlich eingeordnet und begleitet.


McMillan-Schwimmen ist ein therapeutisches Konzept, das auf natürlicher Wassererfahrung basiert. Ohne Hilfsmittel, dafür mit intensiver persönlicher Begleitung, wird der Zugang zum Element Wasser schrittweise aufgebaut.

Der McMillan-Schwimmkurs vermittelt das 10-Punkte-Programm, das hydromechanische Prinzipien mit praktischen Methoden verbindet. Ziel ist es, Vertrauen ins Wasser aufzubauen, Ängste zu reduzieren sowie Bewegungsfähigkeit, Gleichgewicht, Koordination und Körperwahrnehmung nachhaltig zu fördern.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung im Wasser. Die Teilnehmenden lernen, das Programm sicher, strukturiert und freudvoll anzuwenden – insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ergänzend werden verhaltenstherapeutische Perspektiven für den Umgang mit herausforderndem Verhalten im Wasser vermittelt.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen des McMillan-Konzepts und hydromechanische Prinzipien
  • Aufbau und praktische Anwendung des McMillan-10-Punkte-Programms
  • Wassergewöhnung, Vertrauen und Sicherheit ohne Hilfsmittel
  • Förderung von Gleichgewicht, Koordination, Haltung und Wahrnehmung
  • 1:1-Betreuung: therapeutische Haltung und sichere Anleitung
  • Umsetzung mit Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen
  • spezielle Anwendung bei Kindern
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten (verhaltenstherapeutische Perspektive)
  • intensive Praxiseinheiten im Wasser

Kursort:
LVR-Helen-Keller-Schule
Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
Helen-Keller-Str. 2
45141 Essen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie Schwimmsachen (Bademantel, Badeschlappen, mehrere Badeanzüge bzw. Badehosen, Handtücher), bequeme & warme Kleidung (man kühlt schnell aus), Pausenverpflegung sowie eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und das McMillan-Konzept sicher anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Therapeuten und Fachpersonen, die Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen im Wasser sicher und strukturiert begleiten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Sie gewinnen praktische Sicherheit im McMillan-10-Punkte-Programm, in der 1:1-Anleitung sowie in der Gestaltung von Wassergewöhnung ohne Hilfsmittel.

Welche Voraussetzungen gibt es?
In der Ausschreibung werden keine Teilnahmevoraussetzungen genannt.

Gebühren: 490,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: Essen, LVR-Helen-Keller-Schule
Schick, Andrea
Schick, Tabea

Kinder drücken innere Prozesse selten über Sprache aus – ihre Sprache ist das Spiel. Diese Einführung vermittelt einen strukturierten Zugang zur personenzentrierten Spieltherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 24.02.2026
Dienstag, den 23.02.2027

Spiel ist ein zentrales Ausdrucks- und Kommunikationsmedium von Kindern. Über das Spiel werden Erleben, Empfinden und innere Prozesse sichtbar und für therapeutisches Handeln zugänglich.


Kursfokus & Inhalte

  • Kindliche Kommunikationsformen im Spiel sicher erkennen und fachlich einordnen.
  • Spiel als Ausdruck von Erleben, Beziehung und inneren Konflikten verstehen.
  • Unterschiedliche Spielformen in ihrer Bedeutung für den therapeutischen Prozess erfassen.
  • Personenzentrierte Haltung im spieltherapeutischen Kontakt entwickeln und anwenden.
  • Kindzentriertes Verstehen als Grundlage wirksamer Interventionen im Spiel nutzen.
  • Spieltherapeutische Interventionen nicht-direktiv, situationsangemessen und reflektiert einsetzen.
  • Eigene therapeutische Haltung im Umgang mit unterschiedlichen kindlichen Spielmustern überprüfen und weiterentwickeln.

Kinder nutzen das Spiel, um ihre innere Welt auszudrücken und Beziehung zu gestalten. Im Spiel begegnen sich Handlungsebene, Symbolebene und kindliche Sprachebene. Therapeutisch wirksam zu werden bedeutet, diese Ebenen zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Im Mittelpunkt steht eine personenzentrierte, nicht-direktive Haltung. Ziel ist es, Kinder im Spiel so zu begleiten, dass sie sich verstanden fühlen und neue Handlungs- und Erlebensmöglichkeiten entwickeln können. Dabei geht es nicht um Steuerung, sondern um ein verstehendes, zugewandtes und professionell reflektiertes Handeln im therapeutischen Prozess.


Kursinhalte im Überblick

  • Einführung in die personenzentrierte Spieltherapie
  • humanistische Haltung und Menschenbild
  • Kontaktaufnahme und diagnostische Hypothesen
  • kindzentriertes Verstehen & spieltherapeutische Interventionen
  • Arbeit an Fallbeispielen

Methoden: Input, Plenum, Kleingruppenarbeit, Ausprobieren ausgewählter Spielformen, Arbeit an Fallbeispielen


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und spieltherapeutische Interventionen fachlich fundiert kennenlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die spieltherapeutische Interventionen in ihrer fachtherapeutischen Praxis fundiert einordnen und anwenden möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen kindliche Kommunikationsformen im Spiel, die personenzentrierte Haltung sowie das verstehende und nicht-direktive Arbeiten im spieltherapeutischen Prozess.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Spezielle Vorkenntnisse in der Spieltherapie sind nicht erforderlich. Eine therapeutische Grundqualifikation ist hilfreich für die praktische Einordnung der Inhalte.

Gebühren: 430,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
vom Hoff, Katrin

Der Aufbaukurs Manuelle Lymphdrainage in der Ergotherapie vertieft entstauende Behandlungskonzepte, erweitert die Ödemtherapie um die gezielte Behandlung von Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen und schlägt eine fachlich fundierte Brücke zur komplexen manuellen Lymphdrainage (KML).

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 17.06.2026
Dienstag, den 01.06.2027

Während sich die komplexe manuelle Lymphdrainage (KML) primär auf die direkte Behandlung von Lymphgefäßen, Lymphknotenansammlungen und Hauptlymphbahnen richtet, liegt der Schwerpunkt dieses Aufbaukurses auf der gezielten Behandlung von Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen. Diese Strukturen werden durch knöcherne, muskuläre und ligamentäre Gegebenheiten gebildet und können den veno-lymphatischen Abfluss wesentlich beeinflussen.


Kursfokus & Inhalte

  • Manuelle Lymphdrainage als ergänzendes Verfahren zur KML fachlich vertiefen
  • Kongestion und Stase im veno-lymphatischen System funktionell einordnen
  • Blockierende Strukturen anatomisch und physiologisch differenzieren
  • Engpassstellen, Grenzflächen und Diaphragmen systematisch beurteilen
  • Veno-lymphatische Abflusshemmungen diagnostisch ableiten
  • Gezielte Behandlungstechniken aus Befund und Strukturzusammenhang entwickeln
  • Ergotherapeutische Interventionen aus entstauenden Konzepten ableiten

Diaphragmen trennen Körperabschnitte voneinander, übernehmen jedoch zugleich eine wichtige Funktion in der Druckverteilung. Veränderungen von Spannung, Beweglichkeit oder Struktur können zu Kongestionen und Stase führen und damit Ödeme begünstigen oder aufrechterhalten.

Im Kurs werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen dieser Grenzflächen systematisch erarbeitet. Darauf aufbauend lernen die Kursteilnehmer Befund- und Untersuchungsstrategien sowie gezielte Behandlungstechniken kennen, mit denen veno-lymphatische Blockaden positiv beeinflusst und die Effektivität der Lymphdrainage gesteigert werden kann.


Kursinhalte im Überblick

  • Begriffsbestimmung: Kongestion und Stase
  • Anatomie und Physiologie der Grenzflächen und Engpassstellen
  • Anatomie und Physiologie der Diaphragmen
  • Befund- und Untersuchungsstrategie
  • Behandlungstechniken

Voraussetzung:
Teilnahme MLD Einführungskurs oder vergleichbare Vorkenntnisse


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 13.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt, eine Decke und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Engpassbehandlung in der Lymphdrainage sicher anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Ergotherapeuten mit Vorkenntnissen in der Manuellen Lymphdrainage, die ihre Ödemtherapie fachlich vertiefen möchten.

Was unterscheidet den Aufbaukurs vom Einführungskurs?
Der Fokus liegt auf Engpassstellen, Diaphragmen und veno-lymphatischen Blockaden als Ergänzung zur komplexen manuellen Lymphdrainage.

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?
Voraussetzung ist die Teilnahme am MLD-Einführungskurs oder vergleichbare Vorkenntnisse.

Gebühren: 520,00 €
Unterrichtseinheiten: 24
Fortbildungspunkte: 24
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin

Lernen entsteht in der Interaktion mit der Umwelt. Der Einführungskurs vermittelt Grundlagen des Affolter-Modells und einen strukturierten Zugang zur geführten Interaktionstherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 14.09.2026
Montag, den 27.09.2027

Menschen mit Wahrnehmungsstörungen sind in der Interaktion mit ihrer Umwelt und damit in der Informationsgewinnung eingeschränkt. Das Affolter-Modell setzt hier an und unterstützt die Entwicklung durch geführte Interaktion innerhalb problemlösender Alltagsgeschehnisse.


Kursfokus & Inhalte

  • Wahrnehmungsentwicklung im Kontext von Lernen und Interaktion fachlich einordnen
  • Theoretische Grundlagen des Affolter-Modells systematisch erfassen
  • Geführte Interaktionstherapie als therapeutischen Ansatz einordnen
  • Spürinformation innerhalb alltäglicher Handlungssituationen beurteilen
  • Therapeutische Interventionen anhand von Beobachtung und Videoanalyse reflektieren
  • Selbsterfahrung zur methodischen Einordnung der Methode gezielt nutzen
  • Zielorientierung auf Teilhabe und Performanz ableiten

Die Affolter-Methode unterstützt Menschen mit Wahrnehmungsstörungen in ihrer Suche nach qualitativ angemessener Spürinformation. Durch die geführte Interaktionstherapie können Lernprozesse angebahnt und Fortschritte in der gesamten Entwicklung ermöglicht werden.
Ziel der Intervention ist die Verbesserung von Teilhabe und Performanz in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit.


Kursinhalte im Überblick

  • Auffrischung der Kenntnisse über Wahrnehmungsentwicklung
  • Einführung in die theoretischen Grundlagen des Affolter-Modell®
  • Sammeln von Selbsterfahrung in sogenannten „Labors“
  • Interpretation von Videos, Vorstellung von Therapien per Video
  • Erstes Ausprobieren der Methode als Selbsterfahrung

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 14.30 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und das Affolter-Modell strukturiert kennenlernen und therapeutisch einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die einen fundierten Einstieg in das Affolter-Modell und die geführte Interaktionstherapie suchen.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein strukturiertes Verständnis der theoretischen Grundlagen sowie erste praktische Einblicke durch Selbsterfahrung und Videoanalyse.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist als Einführung konzipiert.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Kursort: ZiFF - Essen
Roelandt, Frank

Reflexzonen am Fuß verstehen, präzise behandeln und fachlich sauber in die therapeutische Praxis übertragen. Ein kompakter Einführungskurs mit klarem Schwerpunkt auf der Fußreflexzonentherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 20.02.2026
Freitag, den 05.02.2027

Dieser Einführungskurs vermittelt die Grundlagen der Fußreflexzonentherapie – klar strukturiert, praxisnah und direkt anwendbar.


Kursfokus & Inhalte

  • Grundlegende Orientierung in der Fußreflexzonentherapie aufbauen und das Verfahren fachlich sicher einordnen.
  • Formanalogien zwischen Mensch und Fuß verstehen und für die therapeutische Arbeit nutzen.
  • Reflexzonen am Fuß anatomisch sicher auffinden und funktionell zuordnen.
  • Zentrale Grifftechniken der Fußreflexzonentherapie kontrolliert und achtsam anwenden.
  • Belastete Zonen erkennen und im Rahmen einer Grundbehandlung angemessen behandeln.
  • Indikationen und Kontraindikationen der Fußreflexzonentherapie sicher einschätzen.
  • Den strukturierten Ablauf einer vollständigen Fußreflexzonenbehandlung nachvollziehen und praktisch umsetzen.

Der Kurs bietet einen fundierten Einstieg in die Fußreflexzonentherapie und legt den Schwerpunkt auf das sichere Arbeiten am Fuß. Im Mittelpunkt stehen die Orientierung am Körpermodell, das präzise Auffinden der Reflexzonen sowie der fachlich angemessene Umgang mit sensiblen und belasteten Arealen.
Einordnend wird die Handreflexzonentherapie benannt und in den Gesamtkontext der Reflexzonentherapie gestellt. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Handreflexzonentherapie und kausalen Zusammenhängen erfolgt im Aufbaukurs.


Kursinhalte im Überblick

  • Formanalogien zwischen Mensch und Fuß
  • die anatomische Zuordnung der Reflexzonen am Fuß
  • Grifftechniken
  • Umgang mit belasteten Zonen
  • Indikationen und Kontraindikationen der Fußreflexzonentherapie
  • Aufbau einer Fußreflexzonenbehandlung
  • Einordnung der unterschiedlichen Zonengruppen, Symptomzonen und Kausalzonen

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, 1 Decke, 1 Handtuch, 1 Gästehandtuch, 1 Knierolle und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Fußreflexzonentherapie fundiert und strukturiert erlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Einführungskurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die einen fundierten Einstieg in die Fußreflexzonentherapie suchen und die Methode strukturiert in ihre Praxis integrieren möchten.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Spezielle Vorkenntnisse in der Reflexzonentherapie sind nicht erforderlich. Anatomische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Wird auch die Handreflexzonentherapie behandelt?
Die Handreflexzonentherapie wird einordnend vorgestellt. Der fachliche Schwerpunkt des Einführungskurses liegt klar auf der Fußreflexzonentherapie; vertiefende Inhalte zur Hand sind Bestandteil des Aufbaukurses.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Gründer-Beimel, Jenniver

Die Bobath – Pädiatrie – Infokurse sind aufeinander aufbauende Kurse. Hier erhalten Therapeuten Handwerkszeug zur präzisen Bewegungsanalyse und zur praktischen Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Alters- und Entwicklungsstufen mit Bewegungs- und/oder Wahrnehmungsstörungen.

Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten Einstieg in die Rheumatologie. Im Fokus stehen Krankheitsbilder, biomechanische Zusammenhänge und therapeutische Grundlagen.

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Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 16.04.2026
Montag, den 02.11.2026

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen stellen hohe Anforderungen an die therapeutische Befundung und Behandlungsplanung, da strukturelle Veränderungen, biomechanische Prozesse und funktionelle Einschränkungen eng miteinander verknüpft sind.


Kursfokus & Inhalte

  • Einordnen zentraler entzündlich-rheumatischer Krankheitsbilder in den therapeutischen Kontext
  • Verstehen von Bio- und Pathomechanik des Gelenks anhand typischer Erkrankungen
  • Ableiten sinnvoller Therapiekonsequenzen aus pathophysiologischen Zusammenhängen
  • Erkennen häufiger Therapiefehler und deren Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf
  • Berücksichtigen psychologischer Aspekte im Umgang mit chronisch erkrankten Patienten
  • Grundverständnis für den Einsatz von Schienenbau als ergänzende Maßnahme

Im theoretischen Teil werden die wichtigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vorgestellt und deren biologische sowie pathomechanische Grundlagen erläutert. Darauf aufbauend werden therapeutische Konsequenzen sowie typische Fehlerquellen in der Behandlung thematisiert. Ergänzend fließen psychologische Aspekte chronischer Erkrankungen sowie Grundlagen des Schienenbaus in die Betrachtung ein.

Der praktische Teil dient der Anwendung des Erlernten. Behandlungsgrundlagen werden erarbeitet und in praktischen Übungen für die obere und untere Extremität umgesetzt.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen der wichtigsten Krankheitsbilder
  • Bio– und Pathomechanik des Gelenkes
  • Therapiekonsequenzen und mögliche Therapiefehler

Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, zwei Handtücher, eine Schreibunterlage (Schreibbrett) und wenn vorhanden Hilfsmittel (Winkelmesser, Ringpen, Gabelstift, Haushaltsgeräte mit verdicktem Stiel) mit.

👉 Jetzt anmelden und grundlegende Zusammenhänge der Rheumatologie strukturiert erarbeiten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten, die einen fundierten Einstieg in die Rheumatologie suchen und ihre therapeutische Entscheidungsfindung vertiefen möchten.

Welche Schwerpunkte stehen im praktischen Teil im Vordergrund?
Im praktischen Teil werden grundlegende Behandlungsansätze sowie Übungen für die obere und untere Extremität erarbeitet und gemeinsam umgesetzt.

Werden psychologische Aspekte berücksichtigt?
Ja, psychologische Aspekte chronisch-rheumatischer Erkrankungen werden im theoretischen Teil thematisiert und in den Gesamtzusammenhang eingeordnet.

Gebühren: 300,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Usbek, Anke

Reflexzonen vertiefen, Zusammenhänge klar erkennen und Behandlungstechniken sicher erweitern. Der Aufbaukurs führt Ihr Können auf das nächste therapeutische Niveau.

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 08.05.2026
Freitag, den 23.04.2027

Der Aufbaukurs führt die Inhalte des Einführungskurses konsequent weiter und legt den Schwerpunkt auf die vertiefende Arbeit mit Reflexzonen. Im Zentrum steht das vollständige Erlernen der Handreflexzonentherapie mit sicherer anatomischer Zuordnung der Reflexpunkte und den dazugehörigen Grifftechniken.


Kursfokus & Inhalte

  • Therapeutische Sicherheit in der Handreflexzonentherapie aufbauen und komplexe Reflexbeziehungen fachlich einordnen.
  • Zusammenhänge zwischen Reflexzonen erkennen, begründen und gezielt für therapeutische Entscheidungen nutzen.
  • Reflextherapeutisches Arbeiten über reine Punktlokalisation hinaus differenzieren und vertiefen.
  • Behandlungstechniken reflektiert erweitern und an unterschiedliche klinische Fragestellungen anpassen.
  • Diagnostisches Denken in der Reflexzonentherapie schärfen und Behandlungsstrategien begründet ableiten.
  • Das eigene therapeutische Vorgehen strukturieren, überprüfen und fachlich weiterentwickeln.

Ergänzend werden die im Einführungskurs noch nicht behandelten Reflexpunkte der Fußreflexzonentherapie systematisch ergänzt und praktisch gefestigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis kausaler Zusammenhänge in der reflextherapeutischen Behandlung – also darauf, warum bestimmte Zonen miteinander reagieren und wie diese Beziehungen therapeutisch sinnvoll genutzt werden können. Diagnostische Überlegungen und die differenzierte Behandlung verschiedener Krankheitsbilder werden fachlich eingeordnet und praktisch erarbeitet.


Kursinhalte im Überblick

  • Erlernen der Handreflexzonentherapie mit anatomischer Zuordnung der Reflexpunkte und deren Grifftechniken
  • Erarbeitung der noch fehlenden Reflexpunkte der Fußreflexzonentherapie und deren Grifftechniken
  • Kausalzusammenhänge in der reflextherapeutischen Behandlung
  • Diagnostik und differenzierte Behandlung verschiedener Krankheitsbilder

Voraussetzung:
Teilnahme am Einführungskurs Fußreflexzonentherapie/Handreflexzonentherapie


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, 1 Decke, 1 Handtuch, 1 Gästehandtuch, 1 Knierolle und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die Reflexzonentherapie fachlich fundiert vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Aufbaukurs geeignet?
Der Aufbaukurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die den Einführungskurs absolviert haben und ihre reflextherapeutischen Kompetenzen gezielt vertiefen möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Aufbaukurs?
Der fachliche Schwerpunkt liegt auf der Handreflexzonentherapie sowie auf dem vertieften Verständnis kausaler Zusammenhänge in der reflextherapeutischen Behandlung.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Voraussetzung ist die Teilnahme am Einführungskurs Fußreflexzonentherapie/Handreflexzonentherapie.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Gründer-Beimel, Jenniver

Die Behandlungsplanung in der Pädiatrie stellt hohe fachliche und strukturelle Anforderungen. Diese Fortbildung vermittelt einen klaren, modellgestützten Zugang für eine transparente und betätigungsorientierte Therapieplanung.

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Die nächsten Kurstermine:
Samstag, den 05.12.2026
Samstag, den 27.11.2027

Die ergotherapeutische Behandlung in der Pädiatrie stellt komplexe Anforderungen. Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, wie Behandlungsprozesse strukturiert, nachvollziehbar und effizient geplant werden können.


Kursfokus & Inhalte

  • Behandlungsplanung in der Pädiatrie strukturiert aufbauen
  • Ergotherapeutische Grundannahmen fachlich einordnen
  • Inhalts- und Prozessmodelle gezielt für die Planung nutzen
  • Klientenzentrierte Befunderhebung betätigungsorientiert durchführen
  • Therapie- und Handlungsziele systematisch ableiten
  • Ziele nach dem COAST-Schema fachlich korrekt formulieren
  • Therapieplanung unter Einbezug von Beratung und Umweltanpassung entwickeln
  • Fallbezogene Fragestellungen systematisch in den Planungsprozess integrieren

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht eine modellgestützte Vorgehensweise, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit in die therapeutische Planung bringt. In der Fortbildung werden das kanadische Inhaltsmodell CMOP-E sowie das kanadische Prozessmodell CPPF vermittelt und praxisnah angewendet.
Mit dem Befundinstrument COPM wird aufgezeigt, wie Befunderhebung auch in der Pädiatrie klientenzentriert, betätigungsorientiert und effizient gestaltet werden kann. Aufbauend darauf werden Therapieziele formuliert und in eine schlüssige Therapieplanung überführt. Eigene Fragestellungen und Fallbeispiele aus dem therapeutischen Alltag sind fester Bestandteil der Fortbildung.


Kursinhalte im Überblick

  • Ergotherapeutische Grundannahmen und Kompetenzen
  • Inhalts- und Prozessmodelle
  • Inhaltsmodell CMOP-E
  • Prozessmodell CPPF
  • Klientenzentrierung und Betätigungsorientierung
  • Therapie- und Handlungsziele formulieren nach COAST

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
09.00 – 17.30 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schreibutensilien und eigene Fragestellungen aus Ihrem Arbeitsalltag mit.

👉 Jetzt anmelden und Behandlungsplanung in der Pädiatrie strukturiert und betätigungsorientiert umsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die in der Pädiatrie tätig sind und ihre Behandlungsplanung strukturierter, transparenter und betätigungsorientierter gestalten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren, modellgestützten Zugang zur Befundung, Zielableitung und Therapieplanung sowie Sicherheit im Umgang mit CMOP-E, CPPF und COPM.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und arbeitet mit Fallbeispielen aus dem therapeutischen Alltag.

Gebühren: 280,00 €
Unterrichtseinheiten: 9
Fortbildungspunkte: 9
Kursort: ZiFF - Essen
Clauß, Eva

Sicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für gelingende Therapie. Dieser Kurs vermittelt einen fundierten Zugang zur Polyvagal-Theorie und ihrer Bedeutung für therapeutische Interaktion.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 18.11.2026
Mittwoch, den 17.11.2027

Die Polyvagal-Theorie beschreibt, wie das autonome Nervensystem Zustände von Sicherheit und Bedrohung reguliert und wie soziale Interaktion diese Prozesse beeinflusst. Der Kurs führt in die theoretischen Grundlagen ein und zeigt deren Bedeutung für das therapeutische Arbeiten.


Kursfokus & Inhalte

  • Zustände des autonomen Nervensystems fachlich einordnen
  • Sicherheits- und Bedrohungssignale im therapeutischen Kontext erkennen
  • Reaktionen und Verhaltensweisen von Patienten differenziert einordnen
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor gezielt nutzen
  • Eigene Zustände im therapeutischen Setting reflektieren
  • Signale der Sicherheit bewusst gestalten und einsetzen
  • Therapeutische Selbstregulation zur Stabilisierung des Kontakts anwenden
  • Handlungssicherheit im Umgang mit individuellen Sicherheitsbedürfnissen entwickeln

Die Polyvagal-Theorie, entwickelt von Stephen Porges, rückt den Menschen als soziales Wesen in den Mittelpunkt. Sie beschreibt, wie das autonome Nervensystem fortlaufend innere, äußere und zwischenmenschliche Signale bewertet.
Für die therapeutische Arbeit bedeutet dies, dass nicht nur Interventionen, sondern auch der eigene Zustand und die Qualität der Interaktion maßgeblich sind. Der Kurs sensibilisiert dafür, Sicherheit bewusst bereitzustellen und die eigene Regulation als Grundlage wirksamer therapeutischer Beziehung zu nutzen.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen der Polyvagal-Theorie
  • Autonomes Nervensystem und Zustandsregulation
  • Sicherheit und Bedrohung im therapeutischen Kontakt
  • Soziale Interaktion als Regulationsfaktor
  • Wahrnehmung und Einordnung von Patientenreaktionen
  • Eigene Zustände und Selbstregulation
  • Übungen zur Förderung von Sicherheit im Setting

Weitere Infos:
www.mariuswagner.de


Kurszeiten:
09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Sicherheit im therapeutischen Setting auf Basis der Polyvagal-Theorie bewusst gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie, die Sicherheit und Interaktion im therapeutischen Setting gezielt reflektieren möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein vertieftes Verständnis für Zustände des autonomen Nervensystems sowie praktische Ansätze zur bewussten Gestaltung von Sicherheit im Kontakt.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut und richtet sich an therapeutisch tätige Fachpersonen.

Gebühren: 260,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Kursort: ZiFF - Essen
Wagner, Marius

Die Fortbildung vermittelt eine spezielle Massagetechnik zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen. Im Fokus stehen praxisnahe Griffe zur akuten Linderung und zur Erweiterung therapeutischer Handlungsmöglichkeiten.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 02.07.2026

Migräne und Spannungskopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerdebildern im therapeutischen Alltag. Sie stellen hohe Anforderungen an eine wirksame, zugleich schonende Behandlung, die kurzfristig Entlastung schaffen kann.


Kursfokus & Inhalte

  • sicherer Einsatz spezieller Massagetechniken bei akuten Kopf- und Migränebeschwerden
  • strukturierte Anwendung entstauender und schmerzlindernder Griffe
  • differenzierte Behandlung von Kopf-, Hals- und Gesichtsregionen
  • Integration ganzheitlicher Entspannungstechniken in die Therapie
  • unmittelbarer Transfer der Methode in den Praxisalltag
  • fachlich reflektierte Erweiterung des eigenen therapeutischen Angebots

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmer eine spezielle Massagetechnik kennen, die gezielt bei Migräne und Kopfschmerzen eingesetzt wird. Die Methode ist so aufgebaut, dass sie direkt in der Behandlung angewendet werden kann und auf eine spürbare Entlastung während der Therapie abzielt.
Die vermittelten Techniken kombinieren lokale Grifftechniken mit ganzheitlichen Ansätzen und ermöglichen eine strukturierte, sichere Umsetzung im therapeutischen Alltag.


Kursinhalte im Überblick:

  • entstauende Griffe für Kopf- und Halsregion
  • schmerzlindernde Techniken im Gesicht
  • sanfte Meridianzüge zur ganzheitlichen Entspannung
  • praxisnahes Training für den direkten Einsatz

Kurszeiten:
09.00 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und eine spezielle Massagetechnik bei Migräne und Kopfschmerzen erlernen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten, die ihr Behandlungsspektrum bei Migräne und Kopfschmerzen erweitern möchten.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen spezielle Massagetechniken für Kopf, Hals und Gesicht sowie deren praxisnahe Anwendung.

Ist die Methode direkt im Praxisalltag einsetzbar?
Ja. Die vermittelten Griffe sind auf eine unmittelbare Anwendung in der therapeutischen Praxis ausgerichtet.

Gebühren: 260,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Kursort: ZiFF - Essen
Glöß, Steffi

Hypotonie erfordert ein differenziertes, interdisziplinäres therapeutisches Vorgehen. Diese Fortbildung verbindet bewährte Konzepte zu einem ganzheitlichen Behandlungsansatz.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 09.11.2026
Montag, den 27.09.2027

Diese Fortbildung vermittelt einen interdisziplinären und interkonzeptuellen Therapieansatz bei Hypotonie, hypotoner Entwicklungsstörung sowie bei Trisomie 21 (Down-Syndrom). Die parallele und kombinierte Anwendung der vorgestellten Therapiekonzepte hat sich in der therapeutischen Praxis – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen – als besonders wirksam erwiesen.


Kursfokus & Inhalte

  • Hypotonie als vielschichtiges Störungsbild fachlich differenziert einordnen.
  • Interdisziplinäre Therapieansätze gezielt kombinieren und therapeutisch begründen.
  • Tonusregulation über manuelle, sensomotorische und energetische Zugänge unterstützen.
  • Neurophysiologische, sensomotorische und orofaziale Zusammenhänge verstehen und nutzen.
  • Therapeutische Konzepte bei hypotoner Entwicklungsstörung und Trisomie 21 reflektiert anwenden.
  • Nachhaltige Entwicklungsförderung durch integrierte Therapieplanung ermöglichen.

Anhand praxisnaher Fallbeispiele aus unterschiedlichen Altersstufen werden typische therapeutische Fragestellungen analysiert und gemeinsam passende Behandlungsstrategien entwickelt. Die Inhalte werden theoretisch fundiert vermittelt und praktisch vertieft.


Kursinhalte im Überblick

TCM – Theorie und Praxis

Bobath – Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage

  • neurophysiologische Grundlagen
  • Bobath-Konzept und sensomotorische Therapie
  • Hypotonie im Bobath-Konzept/SI
  • sensomotorische Therapieansätze bei Trisomie 21
  • praktische Behandlungsstrategien

Orofaziale Therapie und Förderung der Kommunikation

  • Sprachentwicklung und ihre Verbindung zur Sensorischen Integration
  • abweichende Sprachentwicklung beim hypotonen Kind und therapeutische Interventionen
  • Saugen, Kau- und Schluckentwicklung beim hypotonen Kind
  • Anatomie/Physiologie, orofazialer Störungen
  • interdisziplinäre Therapieansätze

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
4. Tag: 08.30 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine kurze Hose, T-Shirt, eine in den Hauptgelenken bewegliche Therapiepuppe, 2 Handtücher, 1 Edding Hautmarker und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und hypotonen Kindern ganzheitlich und interdisziplinär begegnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist diese Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die hypotonen Kindern und Erwachsenen mit einem ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz begegnen möchten.

Welche therapeutischen Konzepte werden kombiniert?
Die Inhalte verbinden Traditionelle Chinesische Medizin, Bobath-Konzept, Sensorische Integration und sprachtherapeutische Ansätze zu einem integrierten Behandlungskonzept.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen Tonusregulation, sensomotorische Förderung, orofaziale Therapie sowie die interdisziplinäre Planung nachhaltiger Entwicklungsprozesse.

Gebühren: 980,00 €
Unterrichtseinheiten: 36
Fortbildungspunkte: 36
Kursort: ZiFF - Essen
Beilich, Martin
Huber, Lydia
Koepe, Ortrud

Rechenschwäche fachlich sicher einordnen und Dyskalkulie differenziert erkennen. Die Fortbildung vermittelt aktuelle Forschung, Diagnostik und Grundlagen wirksamer Förderung.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 20.02.2026
Freitag, den 09.10.2026

Die Zahl der Kinder mit diagnostizierter oder vermuteter Dyskalkulie ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Umso wichtiger ist eine fachlich fundierte, differenzierte Einordnung von Rechenstörungen.


Kursfokus & Inhalte

  • Dyskalkulie fachlich sicher von altersentsprechenden Rechenschwierigkeiten abgrenzen.
  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung und Ausprägung von Dyskalkulie einordnen.
  • Diagnostische Vorgehensweisen strukturiert anwenden und kritisch bewerten.
  • Normierte Testverfahren und qualitative Diagnostik sinnvoll miteinander verbinden.
  • Mathematische Entwicklungsverläufe im Vorschul- und Grundschulalter fachlich beurteilen.
  • Grundlagen wirksamer Dyskalkulietherapie realistisch einschätzen.
  • Beratung von Eltern und Lehrkräften fundiert und fachlich sicher gestalten.

Die Fortbildung gibt einen fundierten Überblick über diagnostische Standards und zentrale Entwicklungsstufen mathematischer Fähigkeiten. Dabei werden sowohl normierte Testverfahren als auch die unverzichtbare qualitative Diagnostik vorgestellt und fachlich eingeordnet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den mathematischen Vorläuferfertigkeiten, der frühkindlichen Entwicklung mathematischen Denkens sowie der normalen und gestörten mathematischen Entwicklung im Grundschulalter. Ergänzend werden die Grundbedingungen einer erfolgreichen Dyskalkulietherapie, deren Erfolgsaussichten sowie zentrale Aspekte der Beratung von Eltern und Lehrkräften behandelt.

Mathematische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!


Kursinhalte im Überblick

  • aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Dyskalkulie
  • Diagnostik: normierte Testverfahren & qualitative Diagnostik
  • mathematische Vorläuferfertigkeiten & frühkindliche Entwicklung
  • normale mathematische Entwicklung im Grundschulalter und deren Störungen
  • Grundlagen wirksamer Dyskalkulietherapie & Erfolgsaussichten
  • Beratungskonzepte für Eltern und Lehrer

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Dyskalkulie fundiert erkennen, verstehen und professionell begleiten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische und pädagogische Fachpersonen, die Rechenstörungen fachlich sicher einordnen und Kinder mit Dyskalkulie fundiert begleiten möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen aktuelle Forschung zur Dyskalkulie, diagnostische Verfahren, Entwicklungsverläufe mathematischer Fähigkeiten sowie Grundlagen wirksamer Therapie und Beratung.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Mathematische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Fachliche Grundlagen im pädagogischen oder therapeutischen Kontext sind hilfreich.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 18
Fortbildungspunkte: 18
Kursort: ZiFF - Essen
Brück, Thomas
Nobis, Sandra

Elternarbeit souverän gestalten – Kommunikation erleichtern, Konflikte entschärfen, Beziehung stärken. Professionelle Strategien für eine gelingende Zusammenarbeit im Therapiealltag.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 21.04.2026
Dienstag, den 03.11.2026

Eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Eltern ist ein zentraler Faktor im therapeutischen Prozess mit Kindern. Sie unterstützt den Behandlungserfolg und wirkt entlastend für alle Beteiligten – ist im Praxisalltag jedoch häufig anspruchsvoll.


Kursfokus & Inhalte

  • Kommunikationsprozesse mit Eltern fachlich reflektieren und sicher gestalten
  • Unterschiedliche Erwartungen, Haltungen und emotionale Beteiligung professionell einordnen
  • Eigene Rolle, Wirksamkeit und Haltung in der Elternarbeit klären
  • Gesprächsführung ressourcenorientiert und beziehungsstärkend ausrichten
  • Widerstände erkennen und angemessen damit umgehen
  • Konfliktsituationen klar, respektvoll und konstruktiv bearbeiten

Eltern bringen eigene Erfahrungen, Erwartungen und emotionale Belastungen in den therapeutischen Prozess ein. Diese Unterschiedlichkeit kann bereichernd wirken – oder zu Spannungen führen, wenn Kommunikation nicht gelingt. Besonders in konflikthaften Situationen sind Klarheit, Haltung und eine reflektierte Gesprächsführung entscheidend.

Die Fortbildung betrachtet die Interaktion zwischen Therapeuten und Eltern aus verschiedenen Perspektiven. Der eigene Kommunikationsstil wird reflektiert und weiterentwickelt, um Gespräche sicherer, strukturierter und ressourcenschonender zu gestalten. Ziel ist es, auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben und die Zusammenarbeit tragfähig zu gestalten.


Kursinhalte im Überblick

  • Beziehungsaufbau und -gestaltung mit Eltern
  • Der systemische Blick auf die Familie
  • Bedeutung von Beziehung, Loyalität und Bindung im therapeutischen Kontext
  • Prinzipien einer gelingenden Gesprächsführung
  • Was Eltern und Kinder vom Therapeuten/Pädagogen brauchen
  • Wertesysteme und ihre Wirkung
  • Angemessener Umgang mit Widerständen
  • Entspannte und konstruktive Konfliktgespräche führen

Weitere Infos:
www.katrinvomhoff.de

Hinweis:
Maximal 20 Teilnehmende – begrenzte Plätze für intensives Arbeiten.
Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 16.00 Uhr
2. Tag: 09.00 – 15.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Elternarbeit sicher, souverän und wirkungsvoll gestalten: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist diese Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten und pädagogische Fachkräfte, die regelmäßig mit Eltern zusammenarbeiten und ihre Kommunikations- und Handlungssicherheit erweitern möchten.

Welche Rolle spielt Selbsterfahrung im Kurs?
Eigene Haltungen, Erfahrungen und Kommunikationsmuster werden reflektiert, um den persönlichen Umgang mit Eltern bewusster und professioneller zu gestalten.

Geht es auch um den Umgang mit Konflikten?
Ja. Der angemessene Umgang mit Widerständen und das Führen konstruktiver Konfliktgespräche sind zentrale Bestandteile der Fortbildung.

Gebühren: 430,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
vom Hoff, Katrin

bei Menschen mit Behinderungen/Vorerkrankungen

Logo Erste Hilfe für Menschen mit BehinderungenJeden Tag arbeiten wir mit unseren besonderen Patienten. Im Normalfall geht dabei alles gut. Aber was passiert, wenn der Patient von einem lebensbedrohlichem Ereignis betroffen wird? Wie gehe ich als Therapeut damit um? Reicht mein Erste Hilfe Wissen dafür aus? Wie kann ich meinem Patienten unter Berücksichtigung seiner ganz besonderen Bedürfnisse optimal helfen und was müssen die Rettungskräfte von mir unbedingt erfahren?
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen aus Sicht einer Therapeutin und aus Sicht einer Krankenschwester, wie Sie mit unvorhersehbaren Gegebenheiten während Ihrer Arbeit mit dem Patienten mit Behinderungen/Vorerkrankungen umgehen, wie Sie ein lebensbedrohliches Ereignis erkennen und was Sie in der Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte tun können.

Neben genereller Information zu erster Hilfe, erfahren Sie auch, was zu beachten ist bei:

Kurszeiten:
9.00 – 17.00 Uhr

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

Gebühren: 330,00 €
Unterrichtseinheiten: 8
Fortbildungspunkte: 8
Bejarano Gerke, Kirsten
Niedwolorz, Kathrin

Inhouseveranstaltung - wir kommen gerne zu Ihnen!
Sprechen Sie uns mit Ihrem Team gerne an und schicken Sie uns eine Email

Schreiben lernen ist ein komplexer Entwicklungsprozess. Diese Fortbildung vermittelt fundierte Grundlagen der Graphomotorik und deren therapeutische Förderung.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 16.03.2026
Montag, den 04.05.2026

Der Schreiblernvorgang erfordert das Zusammenspiel emotionaler, sensorischer, kognitiver und motorischer Fähigkeiten. Von den ersten Kritzelbewegungen bis zur gezielten Bildung von Graphemen entwickelt sich Schreiben als vielschichtiger Prozess.


Kursfokus & Inhalte

  • Graphomotorische Voraussetzungen für den Schreiblernprozess fachlich einordnen.
  • Zusammenhänge zwischen Motorik, Wahrnehmung, Kognition und emotionaler Regulation verstehen.
  • Die Entwicklung graphomotorischer Fähigkeiten vom frühen Kritzeln bis zum Schreiben systematisch nachvollziehen.
  • Graphomotorische Auffälligkeiten erkennen und differenziert beschreiben.
  • Diagnostische Zugänge zur Einschätzung graphomotorischer Fähigkeiten reflektiert einsetzen.
  • Psychomotorische Förderansätze für Einzel- und Gruppensituationen im Vor- und Grundschulalter ableiten.

Die Fortbildung vermittelt einen strukturierten Überblick über zentrale Bausteine der Graphomotorik und deren Bedeutung für den Schreiblernprozess. Schreiben wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Ergebnis integrierter Entwicklungsleistungen verstanden.
Teilnehmer setzen sich mit typischen graphomotorischen Schwierigkeiten auseinander und lernen, diese im therapeutischen Kontext sicher einzuordnen. Ergänzend werden diagnostische Möglichkeiten sowie psychomotorische Situationen vorgestellt, die eine gezielte Förderung im Vor- und Grundschulalter unterstützen.


Kursinhalte im Überblick

  • graphomotorische Bausteine und Zusammenhänge
  • Entwicklung graphomotorischer Fähigkeiten
  • graphomotorische Probleme
  • Diagnostik zur Graphomotorik
  • psychomotorische Situationen für die Einzel- & Gruppentherapie im Vor- & Grundschulalter

Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Wahlbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, eine Schreibunterlage (Schreibbrett), unlinierte DIN-A4 Bögen, Mal- und Schreibstifte, Schere, Klebestift und ggf. aus der Praxis Spiel-/Übungsmaterialien/Arbeitsblätter zur gegenseitigen Anregung mit.

👉 Jetzt anmelden und graphomotorische Grundlagen für den Schreiblernprozess fundiert vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen, die Kinder im Vor- und Grundschulalter im Schreiblernprozess begleiten und graphomotorische Fähigkeiten gezielt fördern möchten.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen die Entwicklung graphomotorischer Fähigkeiten, deren diagnostische Einordnung sowie psychomotorische Förderansätze für die therapeutische Praxis.

Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Spezielle Vorkenntnisse in der Graphomotorik sind nicht erforderlich. Therapeutische Grundkenntnisse sind hilfreich.

Gebühren: 450,00 €
Unterrichtseinheiten: 20
Fortbildungspunkte: 20
Kursort: ZiFF - Essen
Arens, Stefanie
oder
Weinreich, Alexandra

Lagerung und Transfer gehören zu den zentralen Aufgaben in der neurologischen Therapie. Der Kurs vermittelt sichere, ökonomische Techniken für den Alltag mit schwerstbetroffenen Patienten.

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Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 11.11.2026
Mittwoch, den 20.10.2027

Therapeuten stehen regelmäßig vor der Herausforderung, schwerstbetroffene neurologische Patienten sicher zu lagern und zu transferieren. Ziel dieser Fortbildung ist es, praktikable Techniken zu vermitteln, die ohne körperliche Überlastung auskommen und patientenaktivierend wirken.


Kursfokus & Inhalte

  • Transfersituationen bei schwerstbetroffenen neurologischen Patienten fachlich einordnen
  • Eigene Arbeitsweise im Sinne der Eigenökonomie analysieren und weiterentwickeln
  • Transfertechniken situations- und patientenbezogen auswählen
  • Aktive und aktivierende Transferstrategien ableiten
  • Lagerungsvarianten funktionell und positionsabhängig beurteilen
  • Einsatz von Hilfsmitteln indikationsbezogen entscheiden
  • Patientensicherheit und therapeutische Handlungssicherheit erhöhen

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Die Fortbildung ermöglicht die Reflexion des eigenen Handlings, das Erproben unterschiedlicher Transfer- und Lagerungsvarianten sowie die Entwicklung eines sicheren Gespürs dafür, welche Technik in welcher Situation sinnvoll ist. Dabei werden sowohl patientenbezogene Faktoren als auch die körperliche Entlastung des Therapeuten berücksichtigt.


Kursinhalte im Überblick

  • Theoretische Grundlagen und Erfahrungsberichte
  • Analyse des eigenen Handlings und Weiterentwicklung (Eigenökonomie)
  • Schmerzfreies Transferieren ohne Hilfsmittel
  • Auswahl geeigneter Transfertechniken in Abhängigkeit von Situation und Patient
  • Einsatz und Auswahl von Hilfsmitteln
  • Besonderheiten beim Transfer und bei der Lagerung in verschiedenen Positionen
  • Aktivierung der Patienten in unterschiedlichen Ausgangsstellungen für einen aktiveren Transfer

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 17.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 14.45 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. einen Body, ein Saunatuch oder Bettlaken, ein Handtuch, ein großes Kissen/Stillkissen/Seitenschläferkissen und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Lagerung und Transfer bei schwerstbetroffenen neurologischen Patienten sicher und ökonomisch umsetzen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die mit schwerstbetroffenen neurologischen Patienten arbeiten und Transfers sowie Lagerungen sicher und körperlich schonend gestalten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren, praxisnahen Zugang zu Lagerung und Transfer, mehr Sicherheit im eigenen Handling sowie konkrete Techniken für unterschiedliche Transfersituationen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut.

Gebühren: 370,00 €
Unterrichtseinheiten: 15
Fortbildungspunkte: 15
Kursort: ZiFF - Essen
Hasenfratz, Sabrina

Die Behandlung des hemiparetischen und hemiplegischen Arms erfordert differenzierte Techniken und klare therapeutische Entscheidungen. Diese Fortbildung vermittelt praxiserprobte Ansätze für die sichere Arbeit mit oberer Extremität und Rumpf.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 19.02.2026
Donnerstag, den 17.09.2026

Nach Hirnschädigungen wie z. B. Apoplex stellen der hemiparetische und hemiplegische Arm besondere Anforderungen an Befundung, Tonusregulation und funktionelle Therapie.


Kursfokus & Inhalte

  • Therapeutische Sicherheit im Umgang mit dem hemiparetischen und hemiplegischen Arm aufbauen.
  • Zusammenhänge zwischen zentralnervösen Schädigungen und motorischen Auffälligkeiten fachlich einordnen.
  • Tonusveränderungen und assoziierte Reaktionen sicher erkennen und therapeutisch begleiten.
  • Mobilisations- und Handlingtechniken für obere Extremität und Rumpf gezielt anwenden.
  • Schulterproblematiken, einschließlich Subluxationen, differenziert beurteilen und behandeln.
  • Alltagsrelevante Aktivitäts- und Funktionsschulung strukturiert in die Therapie integrieren.

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die praxisnahe Arbeit an oberer Extremität und Rumpf von Patienten mit Hemiparese oder Hemiplegie. Anatomische und neurophysiologische Grundlagen des Zentralnervensystems bilden die Basis, um Pathologien und deren funktionelle Auswirkungen sicher zu verstehen.

Die vorgestellten Methoden sind erprobt und lassen sich unmittelbar in den therapeutischen Alltag übertragen. Techniken werden praktisch an- und miteinander erarbeitet, sodass therapeutische Sicherheit im Handling, in der Mobilisation und in der funktionellen Anbahnung entsteht.


Kursinhalte im Überblick


Kurszeiten:
1. Tag: 14.00 – 18.30 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 16.00 Uhr

Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt bzw. einen Body, ein Saunatuch oder Bettlaken, ein Handtuch und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und den hemiparetischen Arm fachlich sicher therapieren: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachpersonen aus der Ergo- und Physiotherapie, die Patienten mit Hemiparese oder Hemiplegie behandeln.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Fokus stehen der hemiparetische und hemiplegische Arm, der Rumpf, Tonusregulation, Mobilisation sowie alltagsrelevante Funktionsschulung.

Wie praxisnah ist die Fortbildung aufgebaut?
Die vermittelten Techniken werden praktisch an- und miteinander erarbeitet und sind direkt für den therapeutischen Alltag nutzbar.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 25
Fortbildungspunkte: 25
Kursort: ZiFF - Essen
Urban, Christina

SI - Sensorische Integration - Ausbildung

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Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 08.11.2027
Montag, den 12.11.2029

Der Abschluss der SI-Ausbildung verbindet Praxis, Reflexion und Vertiefung.
In der SI Zertifizierung werden Erfahrung, Wissen und therapeutische Sicherheit zusammengeführt.


Kursfokus & Inhalte

• Die SI Zertifizierung bildet den abschließenden Teil der Ausbildung Sensorische Integration.
• Eine praktische Exkursion ermöglicht das Kennenlernen und Erproben außergewöhnlicher Therapiematerialien.
• Bereits erlernte Inhalte werden praktisch vertieft und reflektiert.
• Das Kolloquium dient der fachlichen Reflexion, Vertiefung und Erweiterung therapeutischer Kompetenzen.
• Fallarbeit wird gemeinsam besprochen und supervisorisch begleitet.
• Im Endteil stehen Füße und der orofaziale Bereich des SI-Kindes im Fokus.
• Neurophysiologisches Wissen wird vertieft und mit der therapeutischen Praxis verknüpft.


Das Kolloquium bietet Raum zur Reflexion der erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Therapeutische Erfahrungen werden gemeinsam ausgewertet, neue Perspektiven erarbeitet und die Fallarbeit supervisorisch begleitet. Ziel ist die fachliche Sicherung und Weiterentwicklung der eigenen SI-Praxis.

Im Endteil liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den Füßen sowie dem orofazialen Bereich des SI-Kindes. Diese werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln in Theorie und Praxis betrachtet. Das neurophysiologische Wissen wird weiter vertieft und dient als fundierte Grundlage für eine sichere und reflektierte therapeutische Arbeit.


Kursinhalte im Überblick

  • praktische Exkursion mit außergewöhnlichen Therapiematerialien
  • praktische Anwendung und Vertiefung bisher erlernter Inhalte
  • Kolloquium zur Reflexion therapeutischer Kompetenzen
  • supervisorische Begleitung und Besprechung der Fallarbeit
  • Endteil mit Schwerpunkt Füße
  • orofazialer Bereich des SI-Kindes in Theorie und Praxis
  • Vertiefung neurophysiologischer Grundlagen

Voraussetzung:
Teilnahme SI Mittelteil & Abschluss aller Grund- und Wahlbausteine


Hinweis:
Diese Fortbildung ist ein Grundbaustein aus dem SI-Baukasten-System.


Kurszeiten:
1. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
3. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
4. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
5. Tag: 08.30 – 18.00 Uhr
6. Tag: 08.30 – 17.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und den Abschluss der SI-Ausbildung erreichen: www.ziff.de

Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Therapeuten, die alle Grund- und Wahlbausteine abgeschlossen haben und ihre SI-Ausbildung zertifiziert beenden möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Vertiefte praktische Erfahrung, reflektierte Fallarbeit und fachliche Sicherheit für den Abschluss der SI-Ausbildung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Die Teilnahme am SI Mittelteil sowie der Abschluss aller Grund- und Wahlbausteine ist verbindliche Voraussetzung.

Gebühren: 1.310,00 €
Unterrichtseinheiten: 58
Fortbildungspunkte: 58
Kursort: ZiFF - Essen
Hirsch-Gerdes, Karin
Pammé, Birgit
Kohns, Ulrich Dr. med.
Afhüppe, Brigitte
Kandel, Gunnar
Opalka, Markus Dr.

Narben sicher erkennen, verstehen und fachgerecht behandeln. Von der Wundheilung bis zu faszialen und funktionellen Therapieansätzen.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Donnerstag, den 01.10.2026
Mittwoch, den 22.09.2027

Der menschliche Körper verfügt über ausgeprägte Fähigkeiten zur Wundheilung. Dabei können Narben unauffällig ausheilen oder sich zu schmerzhaften, verhärteten und funktionell einschränkenden Gewebestrukturen entwickeln. Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten und fachlich fundierten Zugang zur Narbentherapie.


Kursfokus & Inhalte

  • Narbenarten und Narbenformen fachlich differenziert einordnen
  • Wundheilungsprozesse zeitlich und strukturell bewerten
  • Einfluss externer Reize auf Narbenentwicklung beurteilen
  • Pathologische Narbenverläufe frühzeitig erkennen
  • Funktionelle, fasziale und organbezogene Auswirkungen von Narben analysieren
  • Indikationen und Kontraindikationen sicher berücksichtigen
  • Therapeutische Maßnahmen zur Narbenbehandlung ableiten
  • Handlungssicherheit in der praktischen Narbentherapie entwickeln

Reize während der Wundheilungsphase beeinflussen die spätere Narbenstruktur maßgeblich. Entsprechend ist ein präzises Verständnis der physiologischen und pathophysiologischen Abläufe notwendig, um Narben gezielt und fachgerecht zu behandeln.
Der Kurs führt Schritt für Schritt durch die Grundlagen der Wundheilung und vermittelt praxisnah, wie Narbenentwicklung positiv beeinflusst und funktionelle Einschränkungen reduziert werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Physiologische & pathophysiologische Grundlagen
  • Aufbau und Funktion des Bindegewebes
  • Versorgende und entsorgende Strukturen
  • Phasen der Wundheilung, Cross-Links, fasziale Veränderungen
  • Narbenarten und Narbenformen
  • Indikationen & Kontraindikationen
  • Funktionelle Störungen durch Narben (auch organbezogen)
  • Behandlungstechniken zur Narbenmobilisation

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie

Besonderheit:
Zur Fortbildung erhalten Sie kostenfrei das Fachbuch
„Narbentherapie: Wundheilungs- und faszienorientierte Therapieansätze“.


Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, einen Kajalstift und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Narbentherapie strukturiert verstehen und praxisnah anwenden: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Narben fachlich sicher einschätzen und therapeutisch fundiert behandeln möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Ein strukturiertes Verständnis der Wundheilung, Sicherheit in der Einordnung verschiedener Narbenformen sowie praxisnahe therapeutische Ansätze zur Narbenbehandlung.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und orientiert sich an klinischen Grundlagen und therapeutischer Anwendung.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Stade, Martin

Polyneuropathie strukturiert erkennen und klinisch sicher einordnen. Symptome verstehen, Befunde ableiten und therapeutische Planung fundiert aufbauen.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Mittwoch, den 30.09.2026
Donnerstag, den 23.09.2027

Polyneuropathien (PNP) gehören zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern und zeigen motorische, sensible sowie autonome Störungen. Diese Fortbildung vermittelt einen strukturierten Zugang von der ersten klinischen Einschätzung bis zur therapeutischen Planung.


Kursfokus & Inhalte

  • Motorische, sensible und autonome Symptome im klinischen Gesamtbild einordnen
  • Positive motorische Symptome als klinische Hinweiszeichen differenziert bewerten
  • Fortgeschrittene Verläufe fachlich sicher beurteilen
  • Diagnostische Schritte aus Anamnese, Untersuchung und Befundlage ableiten
  • Systemische Ursachen in der Anamnese strukturiert berücksichtigen
  • Auswirkungen auf Funktion und Alltag klinisch bewerten
  • Therapeutische Maßnahmen aus Befund und Alltagseinfluss ableiten
  • Handlungssicherheit im therapeutischen Umgang mit Betroffenen entwickeln

Viele Polyneuropathien entstehen im Rahmen systemischer Erkrankungen. Entsprechend kommt der klinischen Anamnese eine zentrale Bedeutung zu. Die Fortbildung vermittelt, wie Symptome eingeordnet, relevante Vorerkrankungen erkannt und Befunde sinnvoll zusammengeführt werden.
Ziel ist es, Auswirkungen auf Mobilität, Schmerz, Selbstständigkeit und Rehabilitation fachlich sicher zu beurteilen und daraus eine tragfähige therapeutische Planung abzuleiten.


Kursinhalte im Überblick

  • Ursachenforschung
  • Physiologie des Nervensystems
  • Befundspezifische Pathologie des Nervensystems
  • Neurologische Untersuchungen
  • Behandlungen
  • Medikationen

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie


Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Polyneuropathie strukturiert diagnostisch und therapeutisch einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Fachpersonen, die Polyneuropathie-Symptome sicher einschätzen und daraus eine strukturierte therapeutische Planung ableiten möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen klaren diagnostischen Zugang über Anamnese, neurologische Untersuchung und Befunde sowie Sicherheit in der Beurteilung von Funktion, Alltag, Mobilität und Schmerz.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Die Fortbildung ist praxisnah aufgebaut und arbeitet mit klinischer Anamnese, Untersuchung und Befundlage.

Gebühren: 310,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen oder online
Stade, Martin

Die Geschichte unseres Gesichtsausdrucks – funktionelle und emotionale Dimensionen der Fazialisparese. Eine fundierte Fortbildung zur evidenzbasierten Diagnostik und Therapie der peripheren Fazialisparese.

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Die nächsten Kurstermine:
Dienstag, den 03.03.2026

In dieser Fortbildung vermitteln wir fundierte Kenntnisse und praktische Kompetenzen zur evidenzbasierten Diagnostik und Behandlung von Patienten mit peripherer Fazialisparese.


Kursfokus & Inhalte

  • Die periphere Fazialisparese neurophysiologisch fundiert einordnen und differenziert von zentralen Läsionen abgrenzen.
  • Verlaufsphasen der Nervenregeneration verstehen und therapeutische Entscheidungen daran ausrichten.
  • Diagnostische Verfahren sicher anwenden und Befunde strukturiert interpretieren.
  • Funktionelle, kommunikative und emotionale Auswirkungen der Fazialisparese ganzheitlich erfassen.
  • Therapeutische Interventionen phasengerecht auswählen und gezielt kombinieren.
  • Die Reintegration der Gesichtsmimik in Alltag, Kommunikation und soziale Interaktion fachlich begleiten.

Wir verbinden aktuelle neurophysiologische Erkenntnisse mit praxisorientierten therapeutischen Methoden – von der schlaffen Phase über Synkinesien bis hin zur Reintegration der Gesichtsmimik in den Alltag.

Diese Fortbildung richtet sich an Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie andere therapeutische Fachkräfte im Bereich der Neurologie und Rehabilitation.


Kursinhalte im Überblick

Grundlagen & Diagnostik

  • Anatomie & Physiologie des N. facialis
  • zentrale vs. periphere Fazialisparese
  • Phasen der Nervenregeneration & typische Verlaufsformen
  • standardisierte Diagnostik: House-Brackmann, Sunnybrook, EMG etc.
  • psychosoziale Auswirkungen: Depression, Angst, Identitätsveränderung

Funktion & Kommunikation

  • Bedeutung der Gesichtsmimik für soziale Interaktion
  • Paul Ekman & Darwin: Mikromimik und Emotionen
  • Kommunikationsbarrieren & Kompensation bei Mimikverlust

Therapie & Intervention

  • Behandlung in schlaffer, paretischer und synkinetischer Phase
  • Spiegeltherapie, Massage, Biofeedback & Bewegungsschulung
  • Umgang mit Hyperkinesien & asymmetrischer Mimik
  • Alltagstraining, Motivation & Transferstrategien
  • Augenpflege, Ess- und Trinkhilfen, Artikulationsförderung

Besonderheiten

  • konkrete Fallbeispiele
  • praktische Übungen
  • interaktive Diskussionen und Videomaterial
  • SMART-Zielsetzung & Patientenmotivation

Weitere Informationen finden Sie bei der Praxis für Logopädie Kerstin Müller in Bonn!


Zielgruppe

Logopäden, Sprachtherapeuten, klinische Linguisten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten mit neurologischem Schwerpunkt sowie weitere therapeutische Fachkräfte im Bereich Neurologie und Rehabilitation.


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 15.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und die periphere Fazialisparese fachlich fundiert therapieren: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an therapeutische Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Physiotherapie sowie angrenzenden neurologischen und rehabilitativen Arbeitsfeldern.

Welche Schwerpunkte setzt der Kurs?
Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Diagnostik, phasengerechte Therapie und die funktionelle sowie emotionale Reintegration der Gesichtsmimik.

Welche Vorkenntnisse werden erwartet?
Grundlegende therapeutische Kenntnisse im neurologischen Kontext sind sinnvoll, spezielle Vorerfahrungen mit der Fazialisparese sind nicht zwingend erforderlich.

Gebühren: 590,00 €
Unterrichtseinheiten: 26
Fortbildungspunkte: 26
Kursort: ZiFF - Essen
Müller, Kerstin

Neuropsychologische Störungen stellen hohe Anforderungen an Befundung und therapeutische Planung. Dieser Kurs vermittelt einen strukturierten Zugang zu Einschätzung und ersten Behandlungsansätzen in der Ergotherapie.

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Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 25.09.2026
Freitag, den 08.10.2027

Im ergotherapeutischen Arbeitsalltag begegnen Fachpersonen regelmäßig Patienten mit neuropsychologischen Auffälligkeiten. Die Vielfalt und Komplexität der Störungsbilder erfordert einen klaren Befund als Grundlage für eine gezielte therapeutische Intervention.


Kursfokus & Inhalte

  • Neuropsychologische Störungsbilder fachlich einordnen
  • Kognitive und exekutive Beeinträchtigungen differenziert erkennen
  • Systematische neuropsychologische Befundaufnahme strukturiert durchführen
  • Beobachtungen und Screeningverfahren gezielt einsetzen
  • Standardisierte Testverfahren indikationsbezogen auswählen
  • Befunde fachlich auswerten und therapeutisch bewerten
  • Erste Behandlungsansätze aus dem Befund ableiten
  • Handlungssicherheit im ergotherapeutischen Umgang entwickeln

Ein strukturierter neuropsychologischer Befund bildet die Voraussetzung für eine wirksame ergotherapeutische Behandlung. Der Kurs vermittelt grundlegende Kenntnisse zu häufigen Hirnleistungsstörungen und zeigt auf, wie Beobachtungen, Screenings und standardisierte Tests sinnvoll kombiniert werden können.
Ziel ist es, neuropsychologische Auffälligkeiten sicher einzuschätzen und erste therapeutische Schritte fundiert zu planen.


Kursinhalte im Überblick

  • Grundlagen zu relevanten Hirnleistungsstörungen (u. a. Apraxie, exekutive Störungen, Gedächtnisstörungen, Neglect …)
  • Befundaufnahme (gezielte Beobachtungen und Screenings) in Theorie und Praxis
  • Vorstellung standardisierter Tests (Demtect, MMST, ZVT…)
  • Auswertung und Einschätzung des Befundes
  • Behandlungsansätze

Kurszeiten:
09.00 – 18.00 Uhr


Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und neuropsychologische Störungen strukturiert befunden und therapeutisch einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist der Kurs geeignet?
Für Ergotherapeuten, die neuropsychologische Auffälligkeiten sicher einschätzen und ihre Befundkompetenz im neurologischen Arbeitsfeld erweitern möchten.

Was nehme ich konkret aus dem Kurs mit?
Einen strukturierten Zugang zur neuropsychologischen Befundaufnahme sowie Sicherheit in der Auswertung und Ableitung erster Behandlungsansätze.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Es werden keine speziellen Voraussetzungen vorausgesetzt. Der Kurs ist praxisnah aufgebaut.

Gebühren: 300,00 €
Unterrichtseinheiten: 10
Fortbildungspunkte: 10
Kursort: ZiFF - Essen
Drechsler, Kornelia

Diese Fortbildung beleuchtet Resilienz als dynamischen Prozess im Zusammenspiel von Kind, Umwelt und Beziehung. Im Fokus stehen Schutzfaktoren, Kontextbedingungen und praxisnahe Fallarbeit.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Freitag, den 29.05.2026
Donnerstag, den 08.04.2027

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Belastungen zu bewältigen und gesund zu bleiben. Sie ist individuell unterschiedlich ausgeprägt und wird maßgeblich durch innere Ressourcen und äußere Rahmenbedingungen beeinflusst.


Kursfokus & Inhalte

  • Einordnung von Resilienz als entwicklungsabhängiger Schutzprozess
  • reflektierte Betrachtung kindlicher Ressourcen im familiären und sozialen Kontext
  • differenzierte Analyse von Belastungs- und Schutzfaktoren
  • Verständnis gesundheitsfördernder Haltungen im Alltag von Kindern
  • systemische Perspektive auf Bindung, Förderung und Umweltbedingungen
  • strukturierte Fallarbeit zur Übertragung theoretischer Modelle in die Praxis
  • kollegialer Austausch zur professionellen Reflexion komplexer Situationen

Die Fortbildung greift zentrale Erkenntnisse der Resilienzforschung auf und verbindet diese mit der konkreten Lebenswelt von Kindern. Dabei wird deutlich, dass Widerstandsfähigkeit nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern stets im Zusammenspiel mit familiären, sozialen und institutionellen Kontexten entsteht.
Anhand praktischer Beispiele und Fallarbeit werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Resilienzfaktoren erkannt, gestärkt und im therapeutischen oder pädagogischen Alltag berücksichtigt werden können.


Kursinhalte im Überblick

  • Salutogenese
  • Resilienz- und Schutzfaktoren
  • Lebensbejahende Attribute nach Marianne Frostig
  • Kontextdarstellung
  • Praktische Beispiele und Fallbeispiele

Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 14.30 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und Resilienz im kindlichen Kontext fachlich fundiert einordnen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen, die mit Kindern arbeiten und Resilienz im therapeutischen oder pädagogischen Kontext besser verstehen möchten.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Im Mittelpunkt stehen Schutzfaktoren, Kontextbedingungen sowie deren Bedeutung für die gesunde Entwicklung von Kindern.

Wird praxisnah gearbeitet?
Ja. Neben theoretischen Grundlagen werden praktische Beispiele und Fallarbeit, z. B. in kollegialer Beratung, angeboten.

Gebühren: 420,00 €
Unterrichtseinheiten: 16
Fortbildungspunkte: 16
Kursort: ZiFF - Essen
van Netten, Gabriëlle
van Pinxteren, Jan

Diese Fortbildung vermittelt praxisnahe Ansätze zur funktionellen Mobilisation des Schultergelenks bei eingeschränkter Beweglichkeit. Im Mittelpunkt stehen manuelle Techniken, Mobilisation und eine ganzheitliche Betrachtung der Schulterfunktion.

Kurstermine/Kurs buchen
Die nächsten Kurstermine:
Montag, den 08.06.2026
Montag, den 23.11.2026

Einschränkungen der Schulterbeweglichkeit stellen im therapeutischen Alltag eine häufige Herausforderung dar. Schmerzen, Funktionsverluste und Fehlhaltungen können die Behandlung komplex machen und erfordern ein differenziertes therapeutisches Vorgehen.


Kursfokus & Inhalte

  • Schulterfunktionsstörungen fachlich sicher einordnen im Kontext von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Haltung.
  • Gezielt zwischen passiven, assistiven und aktiven Mobilisationstechniken unterscheiden und situationsgerecht auswählen.
  • Manuelle Grundtechniken zur Verbesserung der Beweglichkeit strukturiert anwenden und therapeutisch begründen.
  • Funktionsmassage bedarfsgerecht einsetzen, um muskuläre Spannungsmuster zu adressieren.
  • Mobilisation des Schultergelenks funktionell trainieren, mit Blick auf Alltagstätigkeiten und Bewegungserfordernisse.
  • Behandlungsabläufe patientenindividuell anpassen unter Berücksichtigung orthopädischer und neurologischer Aspekte.
  • Therapeutische Entscheidungen reflektieren und begründen zur Unterstützung einer zielgerichteten Behandlungsplanung.

Die Fortbildung richtet sich an Therapeuten, die ihre Behandlungsmöglichkeiten bei eingeschränkter Schulterbeweglichkeit erweitern möchten. Behandelt werden sowohl orthopädische als auch neurologische Krankheitsbilder, bei denen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Fehlhaltungen im Schulter-Nacken-Bereich im Vordergrund stehen.
Im Kurs werden grundlegende manuelle Techniken ebenso vermittelt wie Mobilisations- und Massagetechniken. Ziel ist es, das Schultergelenk funktioneller zu verstehen und Behandlungsansätze differenziert sowie individuell gestalten zu können.


Kursinhalte im Überblick

  • Anatomie und Biomechanik von Schulter, Ellenbogen und Hand
  • Grundlagen der Manuellen Therapie
  • Palpationskreise
  • Funktionsmassage
  • Gelenkmobilisation
  • spezifische Behandlungsansätze

Weitere Informationen:
MSZ-Akademie


Kurszeiten:
1. Tag: 09.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 08.30 – 13.00 Uhr


Bitte bringen Sie warme Wollsocken (als Hausschuhe), bequeme Kleidung, ein ärmelloses T-Shirt, eine Decke, ein großes und ein kleines Handtuch, 1 Edding Hautmarker und eine Schreibunterlage (Schreibbrett) mit.

👉 Jetzt anmelden und funktionelle Schultermobilisation praxisnah vertiefen: www.ziff.de


Häufige Fragen

Für wen ist die Fortbildung Schultermobilisation geeignet?
Der Kurs richtet sich an Therapeuten, die Patienten mit schmerzhaften oder eingeschränkten Schulterbewegungen behandeln.

Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Im Fokus stehen manuelle Techniken, Mobilisation, Funktionsmassage sowie die funktionelle Betrachtung des Schultergelenks.

Ist der Kurs praxisorientiert aufgebaut?
Ja. Die vermittelten Techniken sind auf den therapeutischen Alltag ausgerichtet und praxisnah angelegt.

Gebühren: 530,00 €
Unterrichtseinheiten: 24
Fortbildungspunkte: 24
Kursort: ZiFF - Essen
Mummert, Thomas
oder
Stade, Martin
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